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Forum Lese- und LiteraturförderungEine türkischstämmige Erzieherin betrachtet mit Kindern ein Bildwörterbuch.Ein anderer Ort. Eine andere Welt“ist ein Artikel der Islamwissenschaftlerin Fatma Sağır in der FrankfurterRundschau betitelt. Der Beitrag istauch veröffentlicht unter dem Titel „DieStadtbibliothek“ in einer Anthologie,die im Juni 2011 anlässlich des 50.Jahrestages des deutsch-türkischenAnwerbeabkommens vom 31. Oktober 1961 erschien.1 In eindringlichenWorten schildert die Autorin, wie ihrdas Lesen unzähliger Bücher aus derörtlichen Bibliothek den Weg aus derIsolation in die deutsche Gesellschaftgeebnet und erleichtert hat. Bei derEröffnung des diesjährigen DeutschTürkischen Filmfestivals in Nürnbergbedankte sich der EhrenpreisträgerFatih Akın bei seiner Mutter öffentlichdafür, dass sie ihn wöchentlich in dieBücherhalle begleitet habe.Deutschland diskutiert über den demografischenWandel – Überalterung, Arbeitskräftemangel undgesteuerte Zuwanderung sind die Stichworte.Und: Deutschland diskutiert über „Integration“– nicht erst, seit Thilo Sarrazin sein umstrittenesBuch veröffentlicht hat.Das Bayerische Landesamt für Statistik prognostizierte im September 2010, dass „der Anteilder Personen mit Migrationshintergrund an derbayerischen Bevölkerung von rund 19 % im Jahr2007 auf voraussichtlich gut 23 % im Jahr 2020ansteigen“ wird, „für die Personen ohne Migrationshintergrund wird der Bevölkerungsanteil von81 % im Jahr 2007 auf rund 77 % im Jahr 2020sinken.“ 2 In vielen Gemeinden liegt der Anteil derMenschen, die nicht nur deutsche Wurzeln haben,schon jetzt bedeutend höher, als es diese Prognose voraussagt. München benennt einen Anteil von36 %, Nürnberg von 39 %.Die Anderenin unserer Bibliothek?276Interkulturelle BibliotheksangeboteVon Susanne SchneehorstBibliotheksforum Bayern 05 (2011)Beate Wegerer von den BüchereienWien stellte im Juni 2011 auf dem Bibliothekartag in Berlin einen Vergleichan: In Wien gebe es etwa genausoviele Menschen mit Migrationshintergrund wie Kinder, Jugendliche undjunge Erwachsene bis zum Alter von25 Jahren! Dieser Vergleich lässt sich,mit einigen Prozenten plus oder minus,auf die Situation in vielen deutschenKommunen übertragen. Und welcheKommune bzw. welche kommunaleBibliothek kann es sich schon leisten,im Angebot an ihre Bürgerinnen undBürger auf diese große Zielgruppe zuverzichten?Foto: StB NürnbergZwei Statements von Einwanderern, nichtbestellt – und doch ein Plädoyer für die interkulturelle Bibliotheksarbeit, wie es kein Vertreterunseres Berufsstandes flammender abgebenkönnte.

Forum Lese- und Literaturförderunggabe aller Bereiche begriffen, die nachhaltig vonallen Referaten und Dienststellen bei ihrer Arbeitberücksichtigt werden sollte. Unter der Bezeichnung „Interkulturelle Öffnung“ soll die angemessene Repräsentanz von Menschen mit Migrationshintergrund in allen gesellschaftlichen Bereichenvorangetrieben werden.Unser gesellschaftliches Miteinanderist von kultureller (und sprachlicher)Vielfalt geprägt.Die Bibliotheken sind davon nicht ausgenommen.Der Deutsche Bibliotheksverband berief 2006 eineKommission „Interkulturelle Bibliotheksarbeit“. DieKommission ist bemüht, den Akteuren vor Ort Hilfestellung bei der Konzeptionierung und Durchführung von einschlägigen Angeboten zu leisten.3 Seit2004 schon werden Tipps und Tricks des interkulturellen Bibliotheksalltags über die MailinglisteOeB [email protected] kommuniziert. Leiderhaben es die Bibliotheken noch nicht geschafft,als interkulturelle Lern- und Bildungsorte von denAkteuren der nationalen Integrationspolitik wahrgenommen zu werden. Auch im achten „IntegraIn den letzten 25 Jahren hat sich diegesellschaftliche Wahrnehmung vonEinwanderung geändert. Die Einberufung der Zuwanderungskommissionim Jahre 2000 und die Präsentationdes Kommissionsberichtes „Zuwanderung gestalten, Integration fördern“stellten einen Wendepunkt der Migrations- oder Integrationspolitik dar. DerZuwanderungsbericht (2001) stießeine öffentliche Debatte an. Seitdemwird breit diskutiert: Wie gehen wir mitEinwanderung um, wie gehen wir mitZugewanderten oder Eingewandertenum, wie wollen wir Integration gestalten und welche Chancen wollen wirZugewanderten bieten? Die Ergebnisse der zahlreichen Studien zu Erfolgen und Misserfolgen derdeutschen Bildungssysteme taten ihr Übriges, umein Nachdenken über Gleichberechtigung und Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationsgeschichte anzustoßen.Vom „Gastarbeiter“ zum „Bürger mit Migrationshintergrund“ – der Wandel betraf die nationale Politik ebenso wie die kommunale. In vielenKommunen wird Integration als Querschnittsauf-tionsbericht“ aus dem Jahre 2010 kommen dieBibliotheken nicht vor.4 Im Nationalen Aktionsplander Bundesregierung werden sie unter dem Stichwort „Kulturinstitutionen“ einmalig erwähnt: „BeiKultureinrichtungen, denen von Seiten der kommunalen Kulturverwaltung eine besondere interkulturelle Affinität zugeschrieben wird, dominierenVolkshochschulen, Bibliotheken, soziokulturelleZentren und Migrantenvereine.“ 5 Schade! EineWertung als „Bildungsmotor“ hätte den Öffentlichen Bibliotheken mehr Gerechtigkeit zukommenlassen – erfreuen doch gerade sie sich eines regenZuspruches von Seiten der „zugewanderten“ Bevölkerung.6Bibliotheksforum Bayern 05 (2011)Deutsch-türkischeLeselatte (links)und Materialiender StadtbüchereiHamm: Bücher fürBabys277

Forum Lese- und LiteraturförderungEine Bibliothek, die der kulturellen VielfaltRechnung trägt, macht deutlich, dass dieKulturen aller Mitglieder der Gesellschaftwahrgenommen und geachtet werden.Interkulturelle Bibliotheksarbeit reicht von der Bereitstellung muttersprachlicher Medien für Kinderund Erwachsene über Sprach-, Lese- und E-Learning-Programme bis zur zweisprachigen Autorenlesung und zur Bereitstellung von übersetzter Literatur aus aller Welt. Weltmusik, Informationen überLänder und Kulturen, Informationen über Deutschland, über Migration oder interkulturelle Pädagogik, muttersprachliche oder auf Teilnehmer/-innenmit geringen Deutschkenntnissen zugeschnitteneBibliotheksführungen, Ausstellungen, interkulturelles Training für das Personal, Bereitstellung vonPCs mit mehrschriftlichen Codierungen, die z. B.auch eine Recherche in kyrillischer Schrift möglichmachen – all das subsumiert sich unter dem Titelinterkultureller Bibliotheksarbeit. Jedes Angebot,das den Menschen ermöglicht, sich mit anderenKulturen als der eigenen auseinanderzusetzen,aus welchem Grunde auch immer, ist als „interkulturell“ zu bezeichnen. Das gilt für Einwandererwie auch für „Einheimische“. Interkulturelle Bibliotheksarbeit ist eine Querschnittsaufgabe.Gibt es spezielle Bedürfnisse von „Ausländern,Zuwanderern, Migranten, Einwanderern, Menschen mit Migrationshintergrund oder Migrationsgeschichte“7? In größeren Städten gehören auchStudent/-innen aus dem Ausland, Diplomat/-innenund Angestellte international agierender Unternehmen und ihre Familien, die sich nur befristet inDeutschland aufhalten, oder auch Tourist/-innenzum Zielpublikum. Zuallererst sind all diese Menschen Bibliotheksnutzer wie alle anderen auch:Kinder und Jugendliche versorgen sich mit Medien, die sie für Schule, Ausbildung und Freizeitbenötigen. Erwachsene leihen Belletristik, Ratgeber, freizeit-, berufs- oder weiterbildungsbezogeneMedien aus.278Muttersprachliche AngeboteMuttersprachliche Angebote, und dazu gehörenauch Info-Materialien über die jeweilige Bibliothek,Kommune und über Deutschland sowie Informationen über Leseförderaktionen wie Buch- oderLesestart, sichern den gleichberechtigten Zugangaller Bevölkerungsgruppen zur Information. Wersich eine Information auf Deutsch nicht beschaffenkann, der sollte die Chance haben, sie in seinerSprache zu erhalten. Diesen Anspruch gänzlicherfüllen kann sicherlich keine Bibliothek, sie solltesich jedoch mit diesem Anspruch auseinandersetzen. Das Internet bietet inzwischen eine Vielzahlvon Möglichkeiten zur länder- und sprachungebundenen Information. „Open Access“ ist hier dasStichwort.8 Muttersprachliche Angebote erleichtern den Zugang zur Mehrheitsgesellschaft, siesignalisieren „Ihr seid willkommen“ und fördern dieIdentifikation mit der deutschen/hiesigen Gesellschaft. Wer sich wahrgenommen fühlt, findet sichleichter zurecht – sei es in der Gesellschaft oder inder Bibliothek!Vor der Etablierung muttersprachlicher Angebote sollte sich jede Bibliothek über ihre tatsächlichenund potentiellen Kund/-innen informieren: WelcheSprachen spricht ihr Zielpublikum? Gibt es größere Gemeinschaften? In vielen Gemeinden machen russisch- und türkischsprachige Menschenden größten Teil der eingewanderten Menschenaus. Gibt es noch andere „große“ Sprachen, neben den Standardsprachen Englisch, Französisch,Zusätzlich zu diesen in der Regel deutschsprachigen Medien nutzen Menschen, die in einer anderen Sprache aufgewachsen sind, und Neuzugewanderte: muttersprachliche Angebote: Infos, Medien, Materialien zum Erlernen der deutschen Sprache, Medien für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter für die muttersprachliche Sprachund Leseförderung.Alltag in der Stadtteilbibliothek imsüdpunkt/NürnbergBibliotheksforum Bayern 05 (2011)

Forum Lese- und LiteraturförderungItalienisch und Spanisch, die ja auch von vielenDeutschen gelernt und gesprochen werden? Gibtes vielleicht schon eine kleine Bücherei, die voneinem Migrantenverein betrieben wird? Wenn ja,was wird dort angeboten? Ist eine Zusammenarbeit sinnvoll, oder kann die Bibliothek mit Alternativangeboten neue Zielgruppen erreichen? Gibtes Personen, die bei der Medienauswahl beraten und helfen und die Informationsmaterialienaller Art übersetzen können? Wird noch muttersprachlicher Zusatzunterricht angeboten? VieleCommunities legen Wert auf die muttersprachlicheAlphabetisierung ihrer Kinder. Der selbst organisierteUnterricht findet samstags oder am Sonntag statt.Erfahrungsgemäß werden besonders gernegelesen: Muttersprachliche Belletristik von origi-und Integrationskurse statt? Gibt es spezielle Angebote für Mütter und Familien, wie Mami-lerntDeutsch oder HIPPY10? Bestehen Kontakte zuden Trägern dieser Kurse? Besuchen die Kurseals Teil des Unterrichts auch die Bibliothek? Besteht vielleicht Interesse, einen Kurs in der Bibliothek durchzuführen? Bibliotheksführungen fürDeutschkursteilnehmer/-innen bieten eine guteMöglichkeit, den tatsächlichen Bedarf zu eruierenund gleichzeitig neue Kunden mit der Bibliothekbekannt zu machen.Natürlich kann die Bibliothek nicht jedem Kursausreichend Lehrbücher oder Wörterbücher zurVerfügung stellen. Aber weiterführende Materialien zum Deutschlernen und muttersprachlicheMaterialien zum Erlernen der deutschen SpracheJährlich erscheisind immer gefragt. Menschen ohne große Lernernendes Verzeichnisfahrung und Neu-Alphabetisierte greifen gerne zuzwei- und mehrdeutsch-fremdsprachigen Bildwörterbüchern.Vor der Leseförderung kommt dieSprachförderung.nalsprachigen Autoren, z. B. die bekannten russischen Krimiautorinnen Alexandra Marinina undPolina Daschkowa oder zeitgenössische türkischesowie polnische Autor/-innen. Ebenso nachgefragt ist auch internationale Bestsellerliteratur inÜbersetzung, seien es Dan Brown, die TwilightBände oder Paulo Coelho. Kochbücher, pädagogische und medizinische Ratgeberliteratur undBiographien gehören bei den Sachbüchern zu denhäufig gewünschten Titeln. Die Grenzen zwischendeutscher und Muttersprache sind fließend: VieleMenschen leihen Medien zu einem Thema inzwischen in beiden Sprachen aus, z. B. eine AtatürkBiographie oder ein Kochbuch in deutscher undtürkischer Sprache.9Deutsch lernenMaterialien zum Erlernen der deutschen Sprachegehören zum Standardangebot einer öffentlichenBibliothek. Bei der Anschaffung sollte man sichkundig machen: Finden in der Kommune Deutsch-Literalität ist sprachunabhängig – wer in einerSprache den Umgang mit Schrift, Sprache, Büchern usw. erlernt, trainiert ein auf die Zweitsprache oder Drittsprache übertragbares Verhalten.Das aktive Bemühen um Zwei- und Mehrsprachigkeit ist Bestandteil des „Bayerischen Erziehungsund Bildungsplanes für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung“.11 Die Eltern werdenaufgefordert, ihren Kindern in der Familiensprachevorzulesen, da ein guter muttersprachlicher Wortschatz die beste Voraussetzung für den Erwerbdes Deutschen als Zweitsprache ist. Die Bibliothekkann durch die Bereitstellung mutter- und zweisprachiger Medien für Kinder ein wichtiges Fundament für den Erwerb der deutschen Sprachelegen. Wo, wenn nicht in ihrer Bibliothek, sollen Eltern und das pädagogische Personal der Kindertageseinrichtungen diese Medien besorgen? DerMarkt ist unübersichtlich und in nur wenigen Großstädten gibt es einschlägige Buchhandlungen.12Zweisprachige Medien haben den Vorteil, dasssie auch von Nicht-Muttersprachlern der anderenSprache genutzt werden können, das Deutscheist die Lingua franca, die den größten oder auchkleinsten gemeinsamen Nenner bei der Lektürebildet. Zwei- und mehrsprachige Medien eignensich auch für Vorlesestunden und BilderbuchkinoVeranstaltungen. Man benötigt nur sprachkundigeVorleser/-innen, um aus einer deutschen Lesungein multilinguales Event zu kreieren.13 Kinder sindneugierig auf Sprache und durchaus in der Lage,sich ein paar Minuten lang von einer fremdenSprache verzaubern zu lassen. Die meisten Bil-Bibliotheksforum Bayern 05 (2011)sprachiger Bücher(links) und Flyer fürDeutschkursleiter/-innen, den dieKommission Interkulturelle Bibliotheksarbeit gemeinsam mit dem BaMF(Bundesamt fürMigration undFlüchtlinge) 2010veröffentlicht hat279

Forum Lese- und LiteraturförderungNichts geht ohne Vermittlung!Deutschkurse und andere Gruppen wurdenschon erwähnt. Es gibt zahlreiche Vorbilder fürauf die Zielgruppe Migranten zugeschnitteneBibliotheksführungen.14 Lohnend ist die Zusammenarbeit mit Schulen, Kindertageseinrichtungenund Migrantenvereinen. Nur wenn das Zielpublikum weiß, was es in der Bibliothek gibt, lässt essich zum Besuch verlocken. Was nutzt die liebevoll organisierte zweisprachige Vorlesestunde,wenn die Sprach-Community nichts davon weißoder sich scheut, in die Bibliothek zu kommen?Es lohnt sich, auf Stadtteilfesten oder Elternabenden Kontakt aufzunehmen. Autorenlesungenund Ausstellungen lassen sich leichter und publikumswirksamer in Kooperation mit Migrantenvereinen organisieren. Die Schlüsselworte heißenÖffnung und Anerkennung.Kontaktpflege ist das A und O jeder zielgruppenorientierten Bibliotheksarbeit. Führungen fürSchließlich haben Bibliotheken viel zu bieten –sie sind eben ein anderer Ort, eine andere Welt.derbücher gibt es zwar nicht als zwei- oder mehrsprachige Ausgaben. Die Übersetzungen lassensich jedoch parallel lesen und vorlesen, z. B. derdeutsche Grüffello, der in der türkischen AusgabeTostoraman heißt.Für Kinder im Grundschulalter eignen sich altersgerechte Medien für den Erwerb des Deutschenals Zweitsprache, es gibt vielfältige unterrichtsbegleitende Materialien und Bildwörterbücher. Leiderfehlen immer noch einschlägige Titel in zahlreichenSprachen, z. B. in Rumänisch und Bulgarisch oderauch in Dari und Pashto, den Sprachen, die afghanische Flüchtlinge sprechen. Deutsch-LernMaterialien für Kinder sind Ausleihrenner!Die AutorinSusanne Schneehorst ist seit 1987bei der Stadtbibliothek im BildungscampusNürnberg zuständigfür fremdsprachigeAngebote. Sie istMitglied der Kommission Interkulturelle Bibliotheksarbeit des dbv.Anmerkungen1Sağır, Fatma: „Ein anderer Ort. Eine andere Welt.“ In:NRW“. Hrsg.: Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Frankfurter Rundschau, Feuilleton, 01.06.2011, S. 30.Westfalen, Abteilung Kultur. Düsseldorf: April 2010, S. 12Unter dem Titel: „Die Stadtbibliothek“ in: Mitten inDeutschland. Deutsch-türkische Erfolgsgeschichten.[www.interkulturpro.de/ik pdf/Sinus-Studie 2009.pdf].7Hrsg. von Cem Özdemir und Wolfgang Schuster. Frei-ist nicht der richtige Platz, um über die Sinnhaftigkeit soburg 2011, S. 224–230.234Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverar-mancher Bezeichnung zu debattieren.8vielfältigen Spektrum kultureller Ausdrucksformenrung mit Migrationshintergrund in Bayern wird weiteraus der ganzen Welt und der Zugang der Kulturenwachsen“ [https://www.statistik.bayern.de/presse/zu den Mitteln des Ausdrucks und der Verbreitungarchiv/2010/196 2010.php].stellen wichtige Elemente dar, um die kulturelle VielfaltUnter www.interkulturellebibliothek.de stellt die Kom-zu vergrößern und das gegenseitige Verständnis zumission zahlreiche Konzepte und Materialien in vielenfördern.“ Artikel 7 des von Deutschland am 12. MärzSprachen für den Bibliotheksalltag zur Verfügung.2007 ratifizierten „UNESCO-Übereinkommen überwww.bundesregierung.de/nsc true/Content/DE/Artikel/den Schutz und die Förderung der Vielfalt roperty publicAusdrucksformen“ [www.unesco.de/konventionDer Nationale Integrationsplan. Neue Wege – NeueChancen ng/BeauftragtefuerIntegration/ThemenNeu/6280„Der gleichberechtigte Zugang zu einem reichen undbeitung: Pressemitteilung vom 06.09.2010: 10.5Auch begrifflich tun wir uns noch ein wenig schwer. Hierkulturelle vielfalt.html].9Eine Liste mit Buchhandlungen, die muttersprachlicheLiteratur anbieten, findet sich unter .10 Home Instruction for Parents of Preschool Youngsters„20 Prozent aller Menschen mit Migrationshintergrund11 Der BEP beschäftigt sich im Kapitel 7.3., Sprache undnutzen öffentliche Bibliotheken. Bei Kindern und Jugend-Literacy, ausführlich mit der Wertschätzung von Mut-lichen sind die Nutzungszahlen noch besser: 37 Prozenttersprachen [www.ifp.bayern.de/imperia/md/content/(34 Prozent bundesweit) aller 6- bis 15-jährigen Kinderund Jugendlichen in NRW mit Migrationshintergrund nutzen öffentliche Bibliotheken. Damit erreichen öffentlicheBibliotheken bereits jetzt einen erfreulich großen Anteilvon Menschen mit Migrationshintergrund.“ In: Von Kultbis Kultur. Von Lebenswelt bis Lebensart. Ergebnisse derRepräsentativuntersuchung „Lebenswelten und Milieus derMenschen mit Migrationshintergrund in Deutschland undBibliotheksforum Bayern 05 (2011)stmas/ifp/bildungsplan endfassung.pdf].12 Unter www.buch-mehrsprachig.at/ wird eine umfangreiche Liste zwei- und mehrsprachiger Kinderbücherangeboten.13 Liste von Bilderbuchkinos in mehreren Sprachenunter hek a z medienlisten.html.14 www.interkulturellebibliothek.de.

Jan 06, 2011 · südpunkt/Nürnberg. 279 Bibliotheksforum Bayern 05(2011) Forum Lese- und Literaturförderung . den Trägern dieser Kurse? Besuchen die Kurse als Teil des Unterrichts auch die Bibliothek? Be-steht vielleicht Interesse, einen Kurs i