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Hubertus Hilgers · ArztFröbelstraße 7, 91058 ErlangenTelephon Praxis: 09131-977 277Telephonische Sprechzeiten: Mo. - Fr. 800 - 1000 Uhr(MEZ)Auch dieses Jahr erfolgte in vielen Ländern Europaswieder im März die Zeitverschiebung in die künstlich geschaffene "MitteleuropäischeSommerzeit" ( MESZ). Dabei wird die Uhr um genau eine Stunde nach vorne gestellt.Welche Rolle unsere eigene innere Organuhr spielt und welchen Einfluß die Uhrenumstellungim Außen auf unseren Organismus hat, wird im Folgenden aufgezeigt.Alle Lebewesen - vom Einzeller über die Blumen bis zum Menschen - verfügen über sogenannte innere Uhren, die die Körperfunktionen rhythmisch steuern. Dieser genetischvorgegebene Mechanismus der inneren Uhren synchronisiert sich dabei mit der Umwelt – dasSonnenlicht ist der wichtigste „Zeitgeber“. Innere Uhren haben einen "vorausschauenden"Charakter, das heißt der Organismus "weiß" bereits nachts, was am nächsten Morgen mitseinen Körperfunktionen passieren wird. Damit kommt den Inneren Uhren eine ganzwesentliche Rolle für eine der äußeren Umwelt angepassten zeitlichen Strukturierung derKörperfunktionen zu: Sie helfen allen Lebewesen, sich besser an die Umwelt anzupassen - unddamit, besser zu überleben.Beim Menschen befindet sich die Haupt-Uhr in einem bestimmten Kerngebiet des Gehirns, demNucleus suprachiasmaticus. Von dort aus werden über die Ausschüttung körpereigenerHormone nicht nur unser Schlaf-Wach-Rhythmus und unsere Konzentrationskurve gesteuert,es wird dafür gesorgt, daß jedes einzelne Organsystem in seinem ganz individuellen Zyklusarbeitet. Man hat herausgefunden, daß es für jedes Organsystem bestimmte, rhythmischwiederkehrende Zeiträume erhöhter und verminderter Stoffwechselaktivitäten gibt. Jedesunserer Körperorgane funktioniert somit in seinem eigenen Takt.Nach der klassischen Lehre der Akupunktur beginnt die so genannte Organuhr morgens umdrei Uhr. Zwischen drei und vier Uhr morgens kommt es zu einer Melatonin-Ausschüttung, dieentscheidend für eine gute Schlafqualität ist. Zwischen vier und fünf Uhr steigt der Blutdruckan, so daß Menschen mit Herzinsuffizienz um diese Zeit aufwachen, weil sie wegen ihresLungenödems schlecht Luft bekommen. Gleichzeitig steigt auch die Wahrscheinlichkeit füreinen akuten Asthmaanfall. Zwischen fünf und sechs Uhr kommt es zu einemTestosteronschub. Um sechs Uhr wird von der Nebennierenrinde das Hormon Cortisolausgeschüttet, welches den Körper weckt. Gegen sieben Uhr verstärkt sich schließlich dieDarmtätigkeit. In der Zeit von sieben bis neun Uhr läuft die Verdauung auf Hochtouren. Dahersagt der Volksmund: „Iß morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie einBettler“. Zwischen neun und zehn Uhr ist der Körper am widerstandsfähigsten und dieWundheilung beschleunigt, daher eignet sich dieser Zeitraum am besten für operative Eingriffe,Röntgenuntersuchungen und ähnliches. Gegen zehn Uhr erreicht die Körpertemperatur ihrMaximum, zwischen zehn und elf Uhr ist unsere geistige Lernfähigkeit, vor allem dasKurzzeitgedächtnis, extrem gesteigert. Zwischen elf und dreizehn Uhr ist das Herz am

Hubertus Hilgers · ArztFröbelstraße 7, 91058 ErlangenTelephon Praxis: 09131-977 277Telephonische Sprechzeiten: Mo. - Fr. 800 - 1000 Uhr(MEZ)anfälligsten für einen Infarkt, in dieser Zeit sollten körperlich Belastungen, Streß oderOperationen vermieden werden. Um zwölf Uhr produziert der Magen verstärkt Säure und dieKonzentrationsfähigkeit sinkt. Zwischen 13 und 15 Uhr schließlich stellt sich das Mittagstiefein, da das Blut für die Verdauung benötigt wird. Wer jetzt körperliche oder geistigeAnstrengungen betreibt, beeinträchtigt seine Verdauung. Zwischen 15 und 16 Uhr hat dasLangzeitgedächtnis seine Hochphase. Zwischen 17 und 18 Uhr filtern die Nieren aufHochtouren und der Magen produziert verstärkt Säure, so daß in diesem Zeitraum Kräuterteesbesonders gut wirken. Ab 19 Uhr werden Blutdruck und Herzfrequenz wiederheruntergefahren, ab 21 Uhr beginnt die Phase der Erholung und Entspannung derHauptorgane. Um 23 Uhr wird die Cortisol-Ausschüttung heruntergefahren und der Körpersinkt in die Tiefenentspannung. Zwischen eins und zwei Uhr morgens ist die Leistungsfähigkeitauf dem Tiefpunkt. Zwischen zwei und drei Uhr liegt die große Entgiftungsphase der Leber.Patienten mit Leberproblemen und/oder Migräne (oft durch schwache Leber verursacht)wachen in dieser Zeit häufig auf.Eine graphische Übersicht zum Thema „Innere Organuhr“ inklusive der soeben geschildertenVorgänge finden Sie auch unter gen.htmsowie im Anhang dieser Ausarbeitung.Wie ersichtlich sind alle Stoffwechselvorgänge im Körper sensibel aufeinander abgestimmt undgenau getaktet.Kommt es nun zu einer Zeitverschiebung im Außen durch den Wechsel der Normalzeit in dieSommerzeit, gerät unser soeben geschilderter Biorhythmus ganz empfindlich aus dem Tritt.Wie die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Current Biology“berichten, unterbricht die Zeitumstellung abrupt die Anpassung der inneren Uhr an diejahreszeitlich bedingte Varianz des Tag-Nacht-Wechsels und erlaubt ihr im Herbst erst viel zuspät diese wieder aufzunehmen. "Da die Inneren Uhren biologische Nervenstrukturen sind,lassen sie sich nicht umstellen wie eine Armbanduhr." erläutert Herr Professor Dr. med. Dr.h.c. Björn Lemmer, Direktor des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie an der Fakultätfür Klinische Medizin Mannheim. Unsere innere Uhr gerät durch diese Umstellung im Außenunmittelbar aus dem Rhythmus und dem Gleichgewicht, und mit ihr unsere einzelnenOrganzyklen.Zu allererst zu merken sind die negativen Auswirkungen der Zeitumstellung für alle von uns imBezug auf unserem Schlaf-Wach-Rhythmus. Bei der Umstellung im Frühjahr von der normalenZeit auf die Sommerzeit wird die Uhr um eine Stunde vorgestellt. Das bedeutet: Stehen wirnormalerweise am Morgen um sieben Uhr auf, ist jetzt es eigentlich erst sechs Uhr. DieAusschüttung des Melatonin hat sich noch nicht umgestellt. Der Glukokortikoidspiegel istnoch niedrig. Unser Blutdruck und unsere Pulsfrequenz sind noch im Dunkel-Rhythmus. Unsfehlt die eine Stunde Schlaf. Wir sind müde, unkonzentriert und fühlen uns schlapp. Abendsdagegen fühlen wir uns fit, obwohl es 23 Uhr ist und wir normalerweise um diese Zeit Schlafengehen. Aber unsere innere Uhr weiß genau: Es ist erst 22 Uhr.Bei den geschilderten Schlafstörungen handelt es sich leider in der Tat nur eine vonvielzähligen Folgeerscheinungen. Till Rönneberg, Professor am Institut für MedizinischePsychologie der LMU München, berichtet in seiner Chronobiologen-Studie von weiterengesundheitlichen Auffälligkeiten im Zusammenhang mit der Zeitumstellung. Er spricht darüberhinaus von einem deutlichem Anstieg an depressiven Verstimmungen, Schwankungen derHerzfrequenz, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit, Appetitlosigkeit undVerdauungsproblemen. „Das Argument, bei der Zeitumstellung handle es sich ‚nur’ um eineStunde, trügt“, so Rönneberg. „Wir waren selbst überrascht, wie stark die Effekte sind. Es ist

Hubertus Hilgers · ArztFröbelstraße 7, 91058 ErlangenTelephon Praxis: 09131-977 277Telephonische Sprechzeiten: Mo. - Fr. 800 - 1000 Uhr(MEZ)durchaus denkbar, daß die Zeitumstellung langfristig weit größere Auswirkungen hat als bishergeglaubt.“ Herausgefunden wurde, daß sich die innere Uhr mit Hilfe des Tageslichts an den 24Stunden-Rhythmus der Umwelt anpaßt und dieses so genannte Entrainment außerordentlichexakt läuft. Besonders wichtig ist dabei die Dämmerung, also der Wechsel von Tag und Nacht.Unser Schlafverhalten paßt sich sogar dem zeitlichen Fortgang der Dämmerung von Ostennach Westen innerhalb einer Zeitzone an. Für ihre aktuellen Untersuchungen nutzten dieForscher Daten, die sie von rund 55.000 Menschen in einer großen Fragebogenaktion erhaltenhatten. „Die innere Uhr paßt sich auch genau an die saisonalen Veränderungen derMorgendämmerung an“, berichtet Roenneberg. „Im Winter ist sie auf spät, im Sommer auffrüh gestellt. Diese minutiöse Anpassung wird jedoch durch die Zeitumstellung empfindlichgestört.“ Ferner gibt er zu bedenken: „Ganz generell darf man auch kleine Veränderungen ineinem biologischen System nicht unterschätzen. Sie scheinen aus menschlicher Sicht trivial undhaben dennoch – in größerem Zusammenhang gesehen – dramatische Auswirkungen.“Auch in unserer ärztlichen Praxis klagen die Patienten nach der Zeitverschiebung vermehrtüber Symptome wie Müdigkeit, Leistungsschwäche, eine erhöhte Infektanfälligkeit undallgemeine Antriebsschwäche.Speziell bei unseren weiblichen Patienten, die keine hormonellen Kontrazeptiva einnehmen,setzt durch die zweimalige Uhrzeitverschiebung bedingt die nächsten Folgemonate dieMenstruation teilweise bis zu zehn Tagen später ein. Des weiteren tritt bei Frauen seitEinführung der Sommerzeitverordnung im Allgemeinen die Menopause sehr viel früher ein.Bei Kindern und Jugendlichen ist auffällig, daß sie in den Monaten der ‘Sommerzeit’ aufgrundeines chronischen Schlafmangels signifikant häufiger in Unfälle verwickelt sind als in denMonaten der Normalzeit. Die zu diesem Thema durchgeführte EU-Studie wurde allerdings ausunbekannten Gründen bislang nicht veröffentlicht. Dennoch reagierte bereits vor einigen Jahrender damals amtierende Baden-Würtenbergische Ministerpräsident Öttinger mit einemVorschlag, den Schulbeginn in seinem Bundesland auf 09:00 morgens zu verschieben.Einzelne spektakuläre Beispiele von Unfällen sind nach wie vor immer wieder der Presse zuentnehmen. So lief zum Beispiel am 17. April 2013 um 07:30 MESZ eine 14-jährige Schülerinauf ihrem Weg zur Schule vor einen LKW und erlitt dabei mehrere Frakturen. Der Grund dafürwar eine Konzentrationsschwäche der Schülerin sowie eine herabgesetzte Reaktionsfähigkeitdes LKW-Fahrers.Auch die Anzahl der Wildunfälle nimmt in den Wochen nach der Zeitumstellung ganz erheblichzu, wodurch Kinder und Erwachsene gleichermaßen im Straßenverkehr gefährdet sind.Ein weiteres, sehr wichtiges Thema, das im Zusammenhang mit der Zeitverschiebung gesehenwerden muß, ist das des ansteigenden Aufmerksamkeits-Defizit-Syndroms. Seit Einführung derSommerzeitverordnung 1980 nimmt das Krankheitsbild ‘Aufmerksamkeits- undHyperaktivitätsstörungen’ (ADHS) bei Kindern und Jugendlichen kontinuierlich zu. EinemArzt-Report der Barmer-GEK zufolge stieg die Anzahl der Fälle innerhalb von nur fünf Jahrenum ganze 42 Prozent an. Im Jahr 2011 wurde bereits bei ca. 750.000 Personen ADHSdiagnostiziert, bei 620.000 Personen handelt es sich um Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre.Besonders hohe Diagnoseraten seien zum Ende des Grundschulalters vor dem Übergang aufweiterführende Schulen zu verzeichnen, stellten die Autoren des Reports, Dr. Thomas G.Grobe und Prof. Dr. Friedrich W. Schwartz vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie undGesundheitssystemforschung in Hannover fest.Werfen wir einen Blick von den Kindern und Jugendlichen auf die Erwachsenen, so ist eserschreckend festzustellen, daß die durch die Zeitumstellung verursachtenKonzentrationsschwächen, Depressionen, Überlastungen sowie der damit verbundene

Hubertus Hilgers · ArztFröbelstraße 7, 91058 ErlangenTelephon Praxis: 09131-977 277Telephonische Sprechzeiten: Mo. - Fr. 800 - 1000 Uhr(MEZ)emotionale Streß immer häufiger in das Krankheitsbild eines „Burn-outs“ münden. DiesesKrankheitsbild nimmt gerade die letzten Jahre ganz erheblich zu und führt zu drastischenArbeitszeitausfällen.Zudem befinden sich psychische Erkrankungen mit einem Anteil von 38 Prozent auf demersten Platz der häufigsten Ursachen für Frühberentungen. Die damit verbundenen Folgen fürGesellschaft und Unternehmen sind erheblich, nach vorsichtigen Schätzungen gehen ca.763.000 Erwerbtätigkeitsjahre dadurch verloren.Weitere Statistiken aus medizinischen Quellen belegen, daß durch die Zeitumstellung zwischen8 1/2 und 12 Prozent mehr Menschen einen Arzt aufsuchen, wobei die Anpassung an dieSommerzeit besonders schwierig ist. Die Einnahme von Schlafmitteln und Antidepressivanimmt in dieser Zeit deutlich zu. Eine schwedische Studie sowie Krankenhausdaten derDeutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) belegen den Zusammenhang zwischen derUmstellung von der Normalzeit auf die Sommerzeit und einem 25% erhöhten HerzinfarktRisiko. Mutmaßliche Ursachen sind laut Dr. Waltraud Pfarrer, DAK-Ärztin, der Schlafmangelund ein veränderter Biorhythmus.Auch in der milcherzeugenden Landwirtschaft sorgt die Zeitumstellung teilweise fürZusatzaufwand. Landwirte des DEMETER Verbandes zum Beispiel füttern und melken ihreKühe sechs Wochen lang vor der Uhrumstellung pro Woche zehn Minuten früher, um ihnenden Übergang in die veränderte Zeit zu vereinfachen. Konventionelle Landwirte sehen nochdavon ab, doch welche Auswirkungen hat der Streß bei den Kühen auf unsere Lebensmittel?Aus unserer Praxis können wir berichten, daß Landwirte, die ihre Kühe schrittweise auf dieUhrzeitumstellung vorbereiten, signifikant weniger chronisch rezidivierende Euterentzündungbei ihren Tieren zu verzeichnen haben.Das, was im Rahmen der Zeitumstellung teilweise bei Milchkühen praktiziert wird, nämlich einsechswöchiger, schrittweiser körperlicher Umstellungsprozeß, ist bei uns Menschen durchunsere Verpflichtungen im Alltag unmöglich. Um die negativen Begleiterscheinungen derZeitumstellung dennoch abzumildern, hat sich in unserer Praxis die frühzeitige Medikationdurch ein pflanzliches Arzneimittel bewährt.Darüber hinaus ermuntern wir unsere Patienten immer wieder, an entsprechenden Petitionenzur Beibehaltung der Normalzeit und somit Abschaffung der Sommerzeitverordnungteilzunehmen und sich mit ihrem Anliegen parallel auch an geeignete Stellen in der Politik zuwenden. Andere Länder wie z. B. Rußland haben bereits reagiert und seit Ende Oktober 2012wieder die ganzjährige Beibehaltung der Normalzeit beschlossen.“Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand“ (Charles Darwin)

Hubertus Hilgers · ArztFröbelstraße 7, 91058 ErlangenTelephon Praxis: 09131-977 277Telephonische Sprechzeiten: Mo. - Fr. 800 - 1000 Uhr(MEZ)Anhang IHintergrundinformationen zum Thema "innere Organuhr" und ihr Biorhythmus nach demSonnenstand mit freundlicher Genehmigung von Frau Anne 15Nach der klassischen Lehre der Akupunktur beginnt die Organuhr morgens um drei Uhr (Maximalzeit derLunge).Jetzt hat die über Nacht regenerierte Energie die Oberfläche erreicht. Nachfolgend einige Beispiele zu denAbläufen im Körper:03-04 Melatonin wird ausgeschüttet, wichtig fürgutes Durchschlafen04-05 BlutdruckanstiegMenschen mit Herzinsuffizienz wachen um dieseZeit auf, weil sie wegen ihres Lungenödems schlechtLuft bekommen.Asthmaanfälle am häufigstenFerner stellt sich leicht Frösteln ein (Bezug Lunge Haut).03-05 Lunge05-06 hoher Testosteronschub (darum sind vieleMänner morgens besonders gerne aktiv)06 Kortisol wird ausgeschüttet und weckt den Körper07 Defäkation (Stuhlgang)05-07 Dickdarm

Hubertus Hilgers · ArztFröbelstraße 7, 91058 ErlangenTelephon Praxis: 09131-977 277Telephonische Sprechzeiten: Mo. - Fr. 800 - 1000 Uhr(MEZ)07-09 Verdauung läuft auf Hochtouren08 relativ schmerzunempfindlich08 Hormonproduktion ist angekurbeltDaher auch der Spruch: "Iß morgens wie ein Kaiser,mittags wie ein Edelmann und abends wie einBettler".Denn 12 Stunden später (19.00-21.00) befindet sichder Magen in seiner Tiefphase. Die Nahrung wirdüber Nacht kaum verdaut und man hat morgenskeinen Appetit. Deshalb sollte man nach 19.00 nursehr leicht verdauliche Speisen zu sich nehmen,ansonsten entstehen Fäulnis und Gärstoffe.Besonders abzuraten ist von Rohkost, da sich überNacht sog. Fuselalkohole bilden, die die Leber aufDauer stark schädigen.09-10 Der Körper ist jetzt sehr widerstandsfähig,beste Zeit für operative Eingriffe, Impfungen oderRöntgen, beschleunigte Wundheilung10 Körpertemperatur erreicht ihr Maximum10-11 geistige Lernfähigkeit (bes.Kurzzeitgedächtnis) am höchsten, gut für Prüfungen07-09 Magen09-11 Pankreas-Milz11-13 Herz am anfälligsten für einen Infarkt, indieser Zeit körperliche Belastungen, Streß oderOperationen vermeiden12 Magen produziert verstärkt Säure (1. Basenflut)12 Konzentrationsfähigkeit sinkt11-13 Herz13 Mittagstief, Blut wird für die Verdauung benötigt,wer jetzt Sport treibt, beeinträchtigt seine Verdauung13-14 Gallensäurenproduktion13-14 Körper ist jetzt sehr elastisch14 Blutdruck und Hormonspiegel niedrig 14-15Schmerzempfindung reduziert13-15 Dünndarm15 Mittagstief ist überstanden, man fühlt sichenergiegeladen15-16 Langzeitgedächtnis hat Hochphase16 Blutdruck und Kreislauf erreichen ihr 2.Maximum Urinausscheidung besonders hoch15-17 Blase

Hubertus Hilgers · ArztFröbelstraße 7, 91058 ErlangenTelephon Praxis: 09131-977 277Telephonische Sprechzeiten: Mo. - Fr. 800 - 1000 Uhr(MEZ)17 Steigerung von Vitalität und Stoffwechsel17-18 Niere filtert verstärkt17-18 Magen produziert verstärkt Säure (2.Basenflut)Kräutertees wirken jetzt besonders gut.17-19 Niere19 Blutdruck und Puls werden heruntergefahren20-21 Antibiotika und Allergiemittel werdenbesonders gut aufgenommenPhase der Erholung und Entspannung derHauptorganebei Störungen treten Depressionen auf19-21 Perikard (Kreislauf)21 Verdauungsorgane gehen in die Erholungsphaseüber22-23 Immunsystem sehr aktiv,Regeneration der Hormondrüsen,gute Zeit zum Meditieren (Drüsenzentren undChakren besonders aktiv).21-23 Drei-Erwärmer23 Kortisol-Ausschüttung wird heruntergefahren,Körper beginnt sich zu entspannen23-24 Vitalfunktionen wie Blutdruck, Herzfrequenzund Temperatur werden gesenkt, der Stoffwechsel istträge24-01 Haut regeneriert (hohe Teilungsrate derZellen),gesteigerte Schreckhaftigkeit,Zeit der Gallenkoliken01-02 Leistungsfähigkeit auf dem Tiefpunkt02-03 Kälte wird stärker wahrgenommen02-03 Haut schmerzunempfindlicher,große Entgiftungsphase der LeberPatienten mit Leberproblemen und/oder Migräne (oftdurch schwache Leber verursacht) wachen in dieserZeit häufig auf23-01 Gallenblase01-03 Leber

Hubertus Hilgers · ArztFröbelstraße 7, 91058 ErlangenTelephon Praxis: 09131-977 277Telephonische Sprechzeiten: Mo. - Fr. 800 - 1000 Uhr(MEZ)Anhang II.HistorieZum geschichtlichen Hintergrund der Zeitumstellung ist zu erwähnen, daß wir vor kaum mehrals hundert Jahren noch im Einklang mit dem Sonnentag lebten. Erst 1893 wurde imDeutschen Reich (Kaiser Wilhelm II) die einheitliche Zeitzone einer Mitteleuropäischen Zeiteingeführt, vor allem bedingt durch die nun den Kontinent durchquerenden Eisenbahnen. Einverlässlicher Reisezeitplan bedingte die Abschaffung der lokalen Kirchturmzeit, die derSonnentag vorgab. Ein Reiseführer der Schweiz (Tschudi’s Schweiz) gibt noch 1888Minutengenau die Uhrzeiten europäischer Großstädte im Vergleich zur den Schweizer Bahnenan. Demnach entspricht 12:00 Uhr in der Schweiz 12:04 in Karlsruhe, 12:07 in Stuttgart, 12:24in Berlin, 11:58 in Köln und 11:30 in London und 12:54 in Warschau.

Arzt-Report der Barmer-GEK zufolge stieg die Anzahl der Fälle innerhalb von nur fünf Jahren um ganze 42 Prozent an. Im Jahr 2011 wurde bereits bei ca. 750.000 Personen ADHS diagnostiziert, bei 620.000 Persone