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Nr. 2 / Dezember 2018 25. JahrgangKundenzeitung der Stadtwerke Forst GmbHEDITORIALVom WartenFoto: SWFSWF-Angebot: Mit Gebäudethermografie lassen sich Wärmefluchtwege erkennenKein Gestaltungsvorschlag für den Fassadenmaler, sondern Analysedokument für die Effizienz der Gebäudehülle – das Thermofoto. Das Gartenwasser ist abgestellt,der Zähler eingepackt, das Kellerfenster mit Dämmstoff verdeckt. Der Eigenheimbesitzersitzt in der warmen Stube undmeint: Das Haus ist winterfest.Wobei: Fachmännisch angefertigt und vor allem auch ausgewertet sollten die Bilder schonsein, sonst bleiben Durchfeuchtungen, Leckagen, undichte Türen und Fenster oder andereSchäden letztlich rätselhaft.och wenn Heizungswärme Die Stadtwerke offerieren daständig unbemerkt das her einen Service, der mit minHaus verlässt, fordert der destens sechs Aufnahmen undWinter reichlich finanziellen Tri- einem Thermografiebericht einebut. Geschuldet ist dies meist zuverlässige Grundlage für ansteMängeln bei der Dämmung und hende Modernisierungsmaßnahbei der Bauausführung. Wer end- men bildet.lich die geheimen Fluchtwege „Eigenheimbesitzer und Hausvon Wärme wissen will, dem gibt verwalter fallen oft aus allen Woldie Gebäudethermografie erhel- ken, wenn sie auf den Infrarotbillende Antwort.dern erkennen, dass sie zum TeilDFoto: SPREE-PR/Archivdie Straße heizen“, schildert Thomas Legler von den Stadtwerken die Erfahrungen der letztenJahre. „Umso wichtiger sind danndie Empfehlungen zur bauphysikalischen Sanierung der jeweiligen Gebäudeteile.“Das Gebäudethermografieangebot der Stadtwerke gilt für Besitzervon Ein- und Zweifamilienhäusernsowie von Mehrfamilienhäusern,egal ob SWF-Kunden oder nicht.Die Außenaufnahmen werden imInteresse höchster Aussage kraftin der Heizperiode bei möglichstniedrigen Außentemperaturen,also im kommenden Winter, vonder Delta GmbH im SWF-Auftraggemacht. Doch lohnt eine frühzeitige Anmeldung, um den Moment zur Erlangung von Gewissheit über den Fassadenzustandkeinesfalls zu verpassen. Einsendeschluss für die Anmeldeformulare ist dann der 22. Februar 2019.Ausführlichere Informationen erhalten Sie im SWF-Sitz in der Euloer Straße oder telefonisch sowie auf der SWF-Website.res am Fuße des Wahrzeichensder Stadt. „Wir werden diesmalerstens hochmotorisiert undzweitens mit Falschfarben anrücken“, kündigt Diana Loichenvom SWF-Marketing an. Dasklingt ziemlich rätselhaft, erklärtsich aber erfreulich und vor allem interessant: Denn in denzwei Vormittagsstunden stehender SWF-Elektrosmart plus zweiweitere solcher Autos der FirmaAHC zum Kennenlernen bereit,daneben können sich Besucherverblüffende Farbfotos durcheine Wärmebildkamera erstel-len lassen. Damit verweisen dieStadtwerke noch einmal markant auf ihre attraktiven Angebote, nämlich zum Leasing eines„smart EQ“ und zur Erstellungeiner Gebäudethermografie (siehe obiger Beitrag).Noch Fragen? – Aber ja doch:Natürlich ist auch für Leckereienwie Glühwein, Kinderpunsch,Plätzchen und Bratwurst gesorgt!AnsprechpartnerThomas LeglerTel.: 03562 950-243Mo / Mi 8–16 UhrDi / Do 8–17 UhrFr8–13 UhrWar 2018 ein Wartejahr? Wasden Regen betrifft, ganz gewiss.Fürs Gießen im Garten allerdings reichte das Wasser ausdem SWF-Wasserwerk – trotzeinem Mehrverbrauch von100.000 Kubikmetern gegenüber 2017.Noch etwas zum Warten: Dievon uns beworbenen ElektroSmarts fanden Zuspruch, nurwaren sie nicht gleich zu haben. Inzwischen hat die Auslieferung begonnen, sodass demnächst mehrere bunte Flitzerdurch Forst summen werden.Wir haben bereits drei öffentliche Auto ladesäulen installiert,hinzu kommen acht private„Stromtankplätze“. An ersterStelle unserer Bemühungensteht jedoch die günstige undsichere Versorgung unsererKunden mit Strom, Gas, Fernwärme und Wasser.Das gesamte Stadtwerke-Teamwünscht angenehmes AdventsWarten auf frohe Feiertage undeinen guten Start ins neue Jahr.Wolfgang Gäbler,SWF-GeschäftsführerVolle Turm-MöhreVOLL IM BILDEWenn sie sich in den Lädenauch noch so hoch zu buntenBergen türmen – so richtigüberraschen kann kaum einAdventskalender. Hinter jedemTürchen anheimelnde Bilderoder ein Bröckchen Schokolade, aber genau das erwartenwir ja.Auch bei der dezemberlichenKalenderaktion in unserer Stadtgibt es längst verlässliche Fixpunkte. Die Teilnahme der Stadtwerke, meist am Wasserturm,gehört dazu.Und doch erwartet alle Adventskalender-Mitmacher in diesemJahr etwas Neues und Besonde-SWF-Kalendertürchen8. Dezember, 10–12 UhrWasserturm Forst„Um einer erneuten Sanierungdes Wasserturms zuvorzukom men, haben wir uns bemüht,das Wahrzeichen der Stadt imMaßstab 1:350 nachzuzüchten.Nur in der Aufnahmefähigkeitvon Wasser hat unser Turmnoch geringfügigen Nachhol bedarf“, vermeldete FamilieNiewiadomski in einer Mail andie Stadtwerke.Vielen Dank für den gärtneri schen Lokalpatriotismus!

energiewirtschaft aktuellI STADTWERKE ZEITUNGDEZEMBER 2018Keine Wärme darfverpuffenMultimedia& co.Der Ursprung vonNamenLeuchttürme der energieeffizienten AbwärmenutzungNamen verraten vielüber die Geschichte vonStädten, Dörfern undMenschen – und die Wissenschaft drum herum,die Onomastik, klärt Siehier umfassendund ganzkonkretauf:www.onomastik.com.Umwelt schonenAuf der Seite www.meinklimaschutz.de könnenSie in wenigen MinutenIhren persönlichen CO2Abdruck errechnen. BeimHeizen, unterwegs oderbeim Einkaufen. Nützliche Tipps gibt es obendrauf.DrohtExtremwetter?Die kostenlose Warn-AppNINA (iOS ab Version 8.0,Android ab Version 4) informiert regional überGefahrenlagen, etwaStarkregen oderdrohendes Hochwasser.Eine Kombination ausOnlineshop und Bauernmarkt. Im Internet können Interessenten regionale Waren bestellen.Abholen müssen sie ihrenEinkauf in einer „Schwärmerei“ in der Nähe, etwa,in einem Café oder einemKinofoyer – dies hat derErzeuger vorher festgelegt. Nachhaltig, praktisch, lecker:www.marktschwärmer.de.Die SWZ Redaktion inden sozialen Medien!Ein „Abfallprodukt“ mit besonderen Fähigkeiten: Auch in den Chemiewerken Marl entseht industrielle Abwärme.Wo Energie erzeugt wird, entsteht Abwärme, egal ob beimKochen, Heizen oder in der Industrie. Diese Wärme lässt sichnutzen. Die Deutsche EnergieAgentur (dena) hat zehn Firmen, die das gekonnt umsetzen, zu Leuchttürmen gekürt.Doch auch bei den Herausgebern der Stadtwerke Zeitunggibt es einiges vorzuweisen.Das Prinzip ist einfach: Man nutztHitze, die schon da ist, sozusagenein Abfallprodukt. Das ist in etwaso, als würde man mit dem Dampfaus dem Kochtopf die Wohnungheizen. Auf diese Weise funktioniert industrielle Abwärmenutzung. Andreas Kuhlmann,Vorsitzender der dena-Geschäftsführung versichert: „Abwärmeist bares Geld, mit ihr lassen sichEnergiekosten sparen. Die Ergebnisse sprechen für sich: Die Rendite der Maßnahmen liegt häufigim zweistelligen Prozentbereich“,sagt er. Die Brauerei C. & A.VELTINS GmbH & Co. KG etwa, einer der von der dena gekürtenLeuchttürme, nutzt die Abwärme aus der Drucklufterzeugungzur Trinkwassererwärmung. DieNestlé Deutschland AG verwertetsie in ihrem Werk in Hamburg zurKältererzeugung. Und dann istda noch die Georgsmarienhütte GmbH in Niedersachsen, diedurch Abwärmenutzung im Stahlwerk Erdgas, Dampf sowie Stromeinsparen und Abwärme an dieörtlichen Stadtwerke übergebenkonnte, die diese speichern undnach Bedarf in das Fernwärmenetz der Stadt einspeisen. DieseUnternehmen machen deutlich:Wer viel Wärme erzeugt, kanndiese effizient nutzbar machen.Dafür gibt es vielfältige Möglichkeiten und Technologien, wieBeispiele aus märkischen Stadtwerken beweisen – siehe unten.Weitere Informationenunter www.dena.deHerausragende Beispiele aus unseren StadtwerkenBiogasanlage FinsterwaldeDie PROWIB Projektmanagement undWirtschaftsberatung betreibt eine Biogasanlage, in der u. a. Rindergülle in Biogasumgewandelt wird. Drei Blockheizkraftwerke (BHKW) erzeugen daraus Strom. Zudem wurde eine Fernwärmeauskopplungaus der Abgaswärme der BHKW über eineFernwärmeleitung in die Stadt realisiert. ImSommer reicht die produzierte Menge anWärme aus, um die Stadt beinahe vollständig zu [email protected] Fernwärme in SchwedtDie PCK-Raffinerie GmbH versorgt die [email protected] PR,on mit Kraftstoffen wie Diesel, Benzin undHeizöl und die Stadtwerke Schwedt [email protected] Fernwärme. Hauptab-nehmer sind die Wohnungsunternehmenund die Stadt und Gewerbekunden. Beieinem Anteil von 99,9 % in Kraft-WärmeKopplung erzeugter Wärme beträgt derPrimärenergiefaktor im Fernwärmenetzder Stadtwerke 0,0 – ein Spitzenwert! Dennje umweltschonender die Energieform undihre Umwandlung, desto niedriger ist dieser Faktor.Foto: PCKFlexiblerWochenmarktFoto: RGM Holding GmbH2Das Kraftwerk liefert Fernwärme für Schwedt.Kläranlage PrenzlauAlles andere als eine faule Angelegenheit:Die Stadtwerke Prenzlau nutzen Klärgasaus dem Faulturm der Kläranlage zur Energie- und Wärmegewinnung. Dabei versorgtsich die Anlage selbst mit Strom. Das beider Faulung produzierte und gereinigteKlärgas wird in zwei Blockheizkraftwerkenvon Gas-Otto-Motoren verbrannt. Mit demerzeugten Strom laufen die zahlreichenPumpen und Aggregate der Kläranlage. DieAbwärme der BHKW wird zur Aufheizungder Faultürme und Beheizung der Büround Betriebsgebäude genutzt.IMPRESSUM Herausgeber: Stadtwerke aus Bad Belzig, Finsterwalde, Forst, Guben, Luckau-Lübbenau, Perleberg, Premnitz, Prenzlau, Schwedt, Spremberg und Zehdenick Redaktion und Verlag: SPREE-PR,Märkisches Ufer 34, 10179 Berlin, Tel.: 030 247468-0 V. i. S. d. P.: Alexander Schmeichel Redaktionsleitung: Marion Schulz, [email protected], Tel.: 030 247468-19 Mitarbeit: K. Arbeit, J. Fuchs, A. Kaiser, C.Krickau, D. Kühn, K. Maihorn, M. Leske Layout: SPREE-PR, U. Herrmann (verantwortlich), M. Nitsche, G. Uftring, G. Schulze, H. Petsch, T. Stürz Redaktionsschluss: 14. 11. 2018 Druck: Druckhaus Spandau Artikel undBilder sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ohne Zustimmung der Redaktion ist unzulässig. Für Inhalte externer Links sind deren Betreiber verantwortlich, SPREE-PR übernimmt keine Haftung.

land und leuteDEZEMBER 2018STADTWERKE ZEITUNG I3„Wir sind wahre Detektive“Die Göttinger Namensforscherin Dr. Kirstin Casemir über die Entstehung von OrtsnamenFoto: SPREE-PR / SchulzDie Slawen haben die brandenburgischen Ortsnamen stark geprägt. Auch sonst haben sie zahlreiche Spuren in der Mark hinterlassen.In der Slawenburg Raddusch in Vetschau lässt sich besichtigen, wie die Siedler im 8. und 9. Jahrhundert gelebt haben. Foto: wikipediaTausende Bücher füllen dieRegale ihrer Wohnung. Hinzukommen die unzähligen Bände in den Uni-Bibliotheken.Dr. Kirstin Casemir findet inihnen viele Antworten, dochlängst nicht alle. Wenn sie beider Deutung eines Namensunsicher ist, fährt sie auch malhunderte Kilometer, um denOrt selbst zu inspizieren.Frau Dr. Casemir – Afrika, Sibirien, Amerika: Man muss nichtweit reisen, um diese Orte zubesuchen, sie alle liegen in Brandenburg.Diese Namen sind in der Regelim 19. Jahrhundert und späterentstanden, als die Leute international wurden. Die Weltrückte zusammen, man konnte die Zeitung lesen. Es kamenplötzlich fremde Namen in denBlick und so etwas wie Sibirienbedeutet im Grunde, dass es einkleines Kaff am Ende der Welt ist.Der andere Typ ist Amerika. Dassind sogenannte Wunschnamen.Leute sind in Richtung Küste gezogen, um auszuwandern undhaben es nicht geschafft. Dannhaben sie ihr Häuschen mit einem Wunschnamen benannt. InBrandenburg gibt es noch dasandere Phänomen, dass Namendort hingeschleppt wurden.Was meinen Sie damit?Es kennt jeder die Geschichtevom Rattenfänger von Hameln.Da kommt einer, flötet und alleKinder sind weg. Ein FünkchenWahrheit ist dran. Im 12. und13. Jahrhundert waren mancheöstlichen Gebiete, darunter auchTeile von Brandenburg, nicht sogut kultiviert. Deshalb habenGroßgrundherren versucht jungeLeute anzusiedeln. SogenannteLokatoren haben im Westen mitVersprechungen gelockt, um siein den Osten zu holen. Manchehaben ihren Ortsnamen mitgenommen und neu vergeben.Gewisse Ortsnamen um Hamelnfinden sie breit gestreut in Brandenburg. Das ist spannend.Wie sind Ortsnamen noch entstanden?Indem man in einer Kommunikationssituation die Notwendigkeit hatte, zu erklären,wo man wohnt oder wie manwo hinkommt. Dafür hat manWörter benutzt, die das Ziel visualisieren. Heute würde mansagen: hinter der Tankstelle.Früher war es ein Hügel odereine Flussschleife. Es kann auchadministrative oder politischideologische Gründe haben. Eintrauriges Beispiel sind die Ortsumbenennungen der Nazis inden Ostgebieten, darunter auchOrtsumbenennungenin der MarkSchwarzheide, Fleißdorf, Märkischheide – all diese Ortehaben ihren Namen währendder NS-Diktatur erhalten. 140Städte und Dörfer waren esbrandenburgweit. Besondersin der Lausitz, der Heimat derSorben und Wenden, wurdenim Zuge der Germanisierungdes slawischen Raumes diesorbischen Namen durchdeutsche ersetzt. Nach 1945erhielten manche Orte ihren alten Namen zurück. DieRückbenennungsquote inBrandenburg betrug aller-in Brandenburg, die im Zuge derGermanisierung erfolgten. (sieheKasten)Haben Sie sich mal an einemNamen die Zähne ausgebissen?An einer ganzen Reihe, klar! DasProblem ist, ich kann nie vonheutigen Namen ausgehen. Esgibt Orte, die tauchen nur eineinziges Mal in einer Quelle deszehnten Jahrhunderts auf. DieLeute hatten damals noch keineRechtschreibung im klassischenSinne.ding nur 26 Prozent. Auch zuDDR-Zeiten gab es zahlreiche Ortsumbenennungen.Neuhardenberg etwa wurde1949 zu Ehren von Karl Marxin Marxwalde benannt. Nachdem Fall der Mauer erhielt esseinen ursprünglichen Namenzurück. Als das heutige Eisenhüttenstadt 1953 als „erstesozialistische Stadt auf deutschem Boden“ ausgerufenwurde, erhielt es den NamenStalinstadt. Im Zuge der Entstalinisierung wurde der Name1961 getilgt.Gero Lietz „Werk zuden Umbenennungen von Orten währendder NS-Zeit auf dem Gebiet der späteren DDR“Das bedeutet?Dass regional sehr unterschiedlich gesprochen und geschrieben wurde. Wenn der Kanzleischreiber aus Bayern stammteund dann kam ein NiederdeutschSprechender, vielleicht noch miteinem slawischen Einschlag,dann hat er aufgeschrieben, waser verstanden hat. Und das istunter Umständen Na ja. Hinzukommt, dass früher handschriftliche Kopien gemacht wurden– manchmal auch 300 Jahre später. Dann hat der Kopist es nichtgut lesen können oder ihn ältergemacht. Also nach dem Motto,ich stelle mir vor, wie sie damalsgeredet haben.Ihre Arbeit klingt sehr aufwendig. Wie recherchieren Sie?Wir sind Schreibtischtäter. Allerdings immer begleitet von derRealprobe. Es kann passieren,dass ich mir eine Deutung zurechtgelegt habe und dann vorOrt bin oder auf der Landkartesehe, das ist alles Käse. Wir müssen die Örtlichkeit mit einbeziehen. Dafür schauen wir zumeinen in die Literatur oder wirgucken auf Karten. Manchmalfahren wir auch hin. Man kannsagen, wir sind wahre Detektive.Häufige Ortsnamenendungen in Brandenburg-ow (Teltow):Die meisten so endenen Namen sindslawischen Ursprungs. Die Silbe zeigtden Besitz an oder dient als Gattungsbegriff (in Buckow: Ort woR otb u ch e nwachsen.)-ow kannauch germanischenUrsprungssein, wennauch deutlichseltener.Grafiken (5): Moritz Stefaner-itz (Dahlewitz):Auch bei dieser Endung haben slawischeSiedler ihreSpuren hinterlassen.Ortsnamen,die auf-itz endenkommenmit ganz wenigen Ausnahmen im OstenDeutschlandsvor, vor allem inBrandenburg, Sachsenund Mecklenburg-Vorpommern.-werder (Kienwerder):Bereits im 8. Jahrhundert bezeugt alsmittelhochdeutsch werder, geht dasWort auf das althochdeutsche werid zurück. Die Endungbeutet so viel wieFlussinsel, wurde aber auchfür Halbinselnoder Ortein Uferlagebenutzt.In der Alltagssprachewurde Werder durch Insel verdrängt.-in (Gollin, Templin):Das Suffix weisteinmal mehr aufslawischeSiedler hin.Die Silbe wirdmit Personennamen kombiniertoder alsGattungsbezeichnungverwendet.Die Karten von Deutschland zeigen, wound in welcher Streuung die orts typischenEndungen vorkommen.

informationen von ihrem kommunalen energieversorgerI SWZ FORSTDEZEMBER 2018 IGut angelaufen KURZ NOTIERT www-FrischeAusbildung zur Kauffrau fürBüromanagement hat begonnenAusdauer, Zielstrebigkeit, Bereitschaft zu neuen Anläufen – dassind einige Eigenschaften, diesich bei Sportlern gewissermaßen zwangsläufig ausprägen.Wahrscheinlich erklärt sich auchdamit die bemerkenswerte Tatsache, dass Michelle Fettke gleicham Tag nach ihrem Vorstellungsgespräch die Mitteilung erhielt,dass sie mit ihrer Bewerbung fürden Ausbildungsplatz bei denStadtwerken das Rennen gemachthatte. Dabei ist die junge Frau ausPinnow (Schenkendöbern) gar keine Sprinterin; an der Sportschulein Cottbus schickte sie Speere undDiskusscheiben durch die Luft.„Natürlich achten wir bei unsererAuswahl sowohl auf gute schulische Leistungen als auch aufcharakterliche Vorzüge“, bestätigtDiana Loichen, die bei den SWFfür die Betreuung der Auszubildenden zuständig ist. „Teamgeist,Offenheit und Einsatzbereitschaftpassen gut zu uns.“ Und so lerntMichelle Fettke seit dem 1. September Tag für Tag von ihrenKolleginnen und Kollegen, waseine künftige Kauffrau für Büromanagement so können muss.Diese praktische Ausbildung wirdergänzt durch die Theoriewochenan der Berufsschule in Cottbus.Dass das Kaufmännische undOrga nisatorische „ihr Ding“ ist,wurde ihr über einen kleinenUmweg bewusst – ihren erstenberuflichen Anlauf hatte sie inIneffiziente Kessel verbrennen in jeder Heizperiode unnötig Geld –            der Umtausch ist nichts für die lange BankEisenhüttenstadt in Richtung Physiotherapie genommen. Nun, frohin Forst gelandet zu sein, sagt sie:„Hier bei den Stadtwerken fühleich mich wohl. Ich werde gefordertund ich bekomme immer freundliche Unterstützung.“ In anderenWorten: ein großer Wurf!Ja, das war eine lohnende Aktion! Die Ankündigung der „Raustauschwochen“ in der Kundenzeitung sowie auf der SWF-Websitefiel auf fruchtbaren Boden – eine zweistellige Kundenzahl ließsich die Sonderprämie der teilnehmenden Hersteller für den Einbau einer neuen Erdgas-Brennwertheizung nicht entgehen. Am 31. Oktober endete diese „Drauf gabe“ zur Förderung energieeffizienter Gasheizkessel.Doch auch wenn die 200 Euroextra nicht mehr ausgereicht werden, bleiben genügend starkeAnreize, einen baldigen Ersatz fürüberalterte Energiefresser oderschlicht unkomfortable Heizungstechnik zu suchen. Sicherlich –mitten in der Heizungsperiodemag der Gedanke an einen Umbau nicht sonderlich verlockendsein. Andererseits ist zu bedenken, dass bei guter Planung dieAngelegenheit in drei Tagen biszu einer Woche über die Bühnegehen kann und dass vielleichteben jetzt die Installateure ehermal Kapazitäten freihaben.Brennwert-TrümpfeAber das muss jeder selbst wissen. Unstrittig ist jedenfalls, dassin vielen Kellern immer nochrepa raturanfällige Feuerungenmit heutzutage abenteuerlichniedrigem Wirkungsgrad ihrenDienst tun. Das tut weder derUmwelt gut noch schont es dasPortmonee der Eigentümer. Jeder kann für sich leicht durchrechnen, was bis zu 30 Prozentweniger Energieverbrauch Jahrfür Jahr an Sparpotenzial birgt.Und wenn Erdgas an die StelleBeruflicher Aufstieg? – Der kommtbestimmt. Vorerst führt die TreppeMichelle Fettke zu ihrem Ausbildungsund Arbeitsplatz im Obergeschossdes Kundenzentrums in der EuloerStraße. Foto: SPREE-PR/mlDer lehrreiche Kasperund ist als Umweltkasper so oderso eine feste Größe im Herbstprogramm aller Forster Kitas und Vorschuleinrichtungen. Anfang Oktober war es im Saal des Forster Hofswieder so weit: „Strom verwenden, aber nicht verschwenden“ erreichte als lebendig und spannendgespielte Botschaft die Köpfe undHerzen von etlichen Hundert jungen Forstern.Kurzstelldichein mit Publikum vor der Bühne – Räuber, Umweltkasper undWiderpart Tobias Stromklau halten sich bescheiden im Hintergrund.von Heizöl tritt, kommen soforterlebbare Komfortvorteile hinzu,vom Ende des Naserümpfens wegen des „Muffelns“ bis hin zum gewonnenen Platz nach Demontageder Vorratstanks. Apropos: DerenFüllhöhe muss nun auch nicht mehrim Auge behalten werden und auchder „TÜV“ ist kein Thema mehr.„Als Anbieter von Erdgas verhehlenwir nicht, dass uns natürlich jederUmsteller als Kunde sehr lieb ist“,bekennt SWF-Kundenberater Thomas Legler. „Gleichzeitig ist es so,dass unabhängig davon beim Abwägen des Für und Wider alles füreine moderne Erdgasbrennwertheizung spricht.“ Natürlich lässt diesich noch mit Solarthermie oderWärmepumpe koppeln, darübergeben Energieberater wie Installateure gern nähere Auskunft.Die Stadtwerke jedenfalls fördernweiterhin den Umstieg von Heizöl oder Flüssiggas auf Erdgas mit400 Euro. Wo eine Erdgasheizungneu eingebaut wird, steht ein Bonus von 250 Euro ins Haus. Undwer gänzlich ohne große Investition auskommen und jeglicherweiterer Heizungssorgen ledigsein möchte, der vereinbart mitden SWF ein Wärmecontracting.Wärme auf den Punkt gebrachtNicht erst am Thermostat wird über die Heizkosten entschieden. Der wirksamsteHebel zum Sparen befindet sich meist im Keller. Foto: SPREE-PR/MaihornGute ErfahrungenImmer mit zu bedenken ist dabei die Förderung durch das Programm der bundeseigenen KfW –hier geht es um Größenordnungenvon 800 Euro (Annahme: Investition von 8.000 Euro für eine GasBrennwertheizung inkl. Montageund hydraulischer Abgleich).Thomas Legler ist sich sicher, dassdie gute Erfahrung, die die jüngsten „Umsteller“ gemacht haben,sich herumsprechen wird. „Wirstehen weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung und beratenkostenlos und unverbindlich zutechnischen Fragen sowie zu unserer Modernisierer-Prämie undweiteren Fördermöglichkeiten“,lädt er Zaudernde ein, sich einekomfortable, sparsame, zuverlässige, saubere, platzsparende Erdgasheizung mit Brennwerttechnikzu gönnen. Denn wer früher spart,ist länger froh.Kontakt:Thomas LeglerTel.: 03562 [email protected] Bau- und Kunstglaserei Bäsigim Forster Südosten ist weit überdie Stadtgrenzen hinaus bekanntfür Verlässlichkeit und Qualität.Als Handwerksmeister hat HansJoachim Bäsig einen Blick fürsPraktische und fürs Lohnende.Dass er im Rahmen der „Raustauschwochen“ kürzlich seineHeizung modernisierte, ist gewiss kein Zufall. Die StadtwerkeZeitung fragte nach:Herr Bäsig, wie haben Sie Ihr Hausdenn bisher in all den Jahren warmbekommen?Mit einer Kohleheizung. Also miteinem der alten unverwüstlichenKessel, die Holz und Briketts undsonstwas verdauen.heißt hier dann auch unnötig vielerzeugte Wärme. Das ist rausgeschmissenes Geld und der Umwelttut’s auch nicht gut.Womit „schmücken“ Sie nunmehrIhren Keller?Mit einem Erdgasbrennwertgerätvon Wolf. Und Sie haben Recht –das sieht wirklich schmuck aus.Vor allem aber braucht es kaumPlatz. Dank der modernen Steuerung wird die verlangte Wärmezeitlich gewissermaßen punktgenau erzeugt und mit einer sparsamen Hocheffizienzpumpe verteilt.Also in Sachen Komfort liegen daschon Welten zwischen dem altenKessel mit der großen Klappe undder neuen Anlage.SWF sorgen für Elektro-Mobilität – und die Roller sind der RennerEs ist eine leidvolle Erfahrung:Nicht alles, was praktisch ist,sieht gut aus, und nicht alles, wasschön daherkommt, taugt was.Umso erfreulicher, wenn Neuigkeiten „im Schaufenster“ stehen,die mit Nützlichkeit locken undauch noch dem Auge wohltun.Zum Beispiel die Elektro-Scooter,die bei den Stadtwerken zu bestaunen sind. „Wir verfolgen ständigalle Trends, die auf Effizienz undUmweltverträglichkeit der Energienutzung zielen“, bemerkt dazuDaniel Schmidt, der bei den SWFdieses Feld beackert. Die Spurendes Engagements in punkto Elektromobilität werden immer zahlreicher: Erst entstanden Lade säulenfür E-Bikes und Elektroautos, dannwar immer öfter ein Elektrosmartmit dem SWF-Logo zu sehen, dannwurden die Stadtwerke zum Vermittler der kleinen Stromautos,dann präsentierten sie auf ihremWer einmal draufsaß, der bestätigt:Beim Elektro-Scooter ist der Spaßständiger Mitfahrer! Foto: SPREE-PR/mlWozu dient die Internet-Präsenz derStadtwerke? Natürlich zur Darstellung des Angebots und für schnelle Informationen. Vor allem aber alsServiceinstrument und als Plattform der Kommunikation. DamitBesucher der Website mit möglichstviel Spaß und möglichst wenig Aufwand durchs Menü navigieren können, nähert sich die Überarbeitungder Site der Ziellinie.Eine sofort auffällige Neuerungwird sein, dass der SWF-Tarifrechner bzw. -Produktfinder die Aufmacherseite dominiert, sodass sowohlNeu- wie auch Bestandskunden aufden ersten Blick den jeweils günstigen Preis finden können. Danebenstehen die Hinweise auf aktuelleVeranstaltungen und News.Für „Unterwegs“Kunden sehrhilfreich isteine weitere Neuerung: Die neueWebsite wird sich dank „reagierender Technologie“ (responsives Webdesign) hinsichtlich derAnordnung und der Bedienung(Klicken, Wischen, Tippen ) denDarstellungseigenheiten mobilerGeräte anpassen. „Unsere Angebote reichen längst über Forst undUmgebung hinaus“, bemerkt dazuDiana Loichen vom SWF-Marketing. „Die Website soll helfen aufdem größeren Markt bekannter zuwerden und dank dem freundlichkompetenten Auftritt Neukundenzu gewinnen.“www.stadtwerke-forst.deGeballte LadungAbhauen macht SpaßFoto: D. Loichen/SWFErmüdungserscheinungen? – Keine!Weder beiden Kindern nochbeim Kasper. Letzterer war als Energiekasper 2014 erstmalsauf SWF-Einladung nach Forst gekommen, wusste danach auch alsGesundheitskasper zu begeistern5Messestand originelle und vielseitige Elektroroller Und nun kann man die zusammenklappbaren Scooter des TypsForca Evoking III in zwei Variantenbei den Stadtwerken kaufen. Dieäußerlich nur am Frontscheinwerfer zu unterscheidenden Rollerhaben beide eine Straßenzulassung. Nur bringt es der mit dem500-Watt-Motor auf 20 km/h unddarf ohne Helm gefahren werden,zum schnelleren Bruder (45 km/haus 1000 Watt) hingegen gehörtder Helm. Auf jeden Fall sind beide kleine Transportgenies, insbesondere dank Gepäckträgerkorbfür Fahrten zum Supermarkt. Derhöhenverstell bare Sitz erlaubt dieNutzung durch Lenker jedwederGröße.Ursprünglich hatten die Entwicklerdie Roller als Zweitfahrzeug konzipiert. Deswegen lassen sie sichruck-zuck zusammenklappen undin Autokofferräume packen. Drau-ßen in der Natur kann man stillvergnügt geräuschlos durch Wald undFeld schnurren – die 30-cm-Reifenund die Stoßdämpfer schluckendie Dellen weg. Aber in der Stadtsind der Phantasie für weitereEinsatzmöglichkeiten auch keineGrenzen gesetzt. Die Reichweitenreichen allemal und zum Aufladenmuss das zyklenunempfindlicheAkkupack nur wenige Stunden andie Steckdose.Was spricht noch für den Scooter?Eine Menge Spaß! Denn „to scoot“wird ja nicht nur mit „sausen“übersetzt, sondern auch mit „loswetzen“ oder „abhauen“. Und mitdem Forca, da macht Abhauen sorichtig Spaß.Mehr zur E-Mobilität aufwww.stadtwerke-forst.de,Menüpunkt „Unser Angebot“Ansprechpartner:Daniel SchmidtTel.: 03562 950-200Glasermeister Joachim Bäsig holte sich Komfort in den Keller. Warum musste der schließlich ab treten?Nicht ab-, sondern zurücktreten.Wir lassen den nämlich für Notfälle stehen. Aber im Prinzip hattenwir irgendwann die Mühe mit demVon-Hand-Feuern und den Drecksatt. Außerdem lässt sich so einealte Heizung ja auch nicht gut bedarfsgerecht, also über den Taghinweg entsprechend der Raumnutzung oder dem Temperaturverlauf, fahren. Mehr SpeicherkapazitätFoto: SPREE-PR/mlUnd in Sachen Wirtschaftlichkeit?Da bin ich ebenfalls guter Dinge.Klar hat die Anlage erst einmalordentlich Geld gekostet. Aberauch dank der Raustauschprämie– schade, dass keine weitere Nullhinten dran war – wurden meineKosten schon gesenkt. Nun baueich auf die Effizienz des Brennwertgeräts, also auf geringen unddamit preiswerten Energieverbrauch. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit meiner Entscheidung.Skeptiker wollten noch vor fünfsechs Jahren nicht recht an dieZukunft von E-Bikes oder Pedelecs glauben; inzwischen fahrenPedalritter mit Akku-Unterstützung bei Freizeitausflügen einen„Etappensieg“ nach dem andrenein. Aus Drahteseln wurden Hightech-Maschinen, die neben einemgelegentlichen Tropfen Öl für dieKette auch ihre Strommahlzeit einfordern. Das geht zu Hause sehreinfach, aber unterwegs „nachzufüttern“ ist mancherorts einProblem. Nicht so in Forst, dennEin Rad, ein Steckerdrüber – das Pikto gramm lässt keinenZweifel an derBestimmung der„e-ladestation“am Hotel Rosenstadt.Foto: SWF4dort haben die Stadtwerke seitLangem an markanten PunktenLadesäulen errichtet. Der jüngste„Schnellimbiss“ fürs stromhungrige E-Bike ist nun am Hotel Rosenstadt (Domsdorfer Kirchweg 14) zufinden.Die Rosenstadt-AnwendungFür manche klingen englischeWörter und Floskeln lässig, fürandere wiederum sind sie ärgerlich oder schrecken ab. In einigenFällen sind sie ihrer Prägnanzund Verbreitung wegen schlichtund einfach unverzichtbar.Bei dem Begriff „App“ beispielsweise gibt es kein Zurück. Dennniemand wird umständlich „Anwendungssoftware für Smartphones und Tablets“ (Hilfe – schonwieder englische Wörter!) sagenwollen. Folglich heißt die cleverePlattform, mit deren Hilfe sich aufunseren Handys online viele aktuelle und wertvolle Informationenzum Leben in Forst finden lassen,die „Rosenstadt App“.Und die nimmt erneut Fahrt auf,in zweierlei Hinsicht: Erstens sindimmer mehr Firmen, InstitutionenAuf der Kundenkarte der Stadtwerkeunübersehbar – der Hinweis auf diemobile Rosenstadt App.Foto: SPREE-PRund Vereine auf diesem Kommunikations-Kanal mit ihren Angeboten und Informationen zu finden und zweitens steigt die Zahlder App-Nutzer. „In diese Wechselbeziehung musste erst einmalSchwung kommen“, erklärt DanielSchmidt von den Stadtwerken.„Je mehr Zugriffe, desto größerdas Interesse von Anbietern amMitmachen.“ Also sind inzwischenauch so verschiedenartige Partnerwie Reiseland Wolf, SPA Branitz,Karnevalsverein Sacro, Restaurant„Zur Waldeule“, Pavillon Genuss &Kunst, Technischer Handel MroseGmbH und Forster SMT hinzugekommen.Vergleichbares gilt natürlich für dieSW Forst Card. Auch diese Kartewird zum großen Trumpf nach demPrinzip „Je mehr, desto besser!“ Mitjeder Nutzung an einer der vielenAkzeptanz-Stellen hat der Kundeeinen Vorteil und die lokale Wirtschaft erfährt die nötige Stärkung.Die Stadtwerke sind bei allen Initiativen zur Standortstärkung gernaktiv dabei. „Bei uns können auchnach wie vor Vorschläge zum Ausbau der Rosenstadt App gemachtwerden“, wirbt Daniel Schmidt fürdie verstär

der Stadtwerke 0,0 – ein Spitzenwert! Denn je umweltschonender die Energieform und ihre Umwandlung, desto niedriger ist die-ser Faktor. Kläranlage Prenzlau Alles andere als eine faule Angelegenheit: Die Stadtwerke Prenzlau nutzen Klärgas aus dem Faulturm der Kläranlage zur Ener-gie- und Wärmegewinnung. Dabei versorgt