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LaPa-1.G Natur :LaPa-1.G Natur04.02.200912:37 UhrSeite 1Peter Meyer Reiseführer: Landeskunde & ReisepraxisLA PALMAE R H O L E N U N D WA N D E R N A U F D E R G R Ü N S T E NDER KANARISCHEN INSELNvon Rolf Goetzpmv8. aktualisierte und neu bearbeitete AuflageFrankfurt am Main 2009PETER MEYER VERLAG

LaPa-1.G Natur :LaPa-1.G Natur04.02.200913:20 UhrSeite 2

04.02.200913:20 UhrSeite 3L A PA L M AERHOLEN UND WANDERNAUF DER GRÜNSTEN DER KANARISCHEN INSELNÜber den AutorEin besserer Urlaubsberater zu La Palmawird schwer zu finden sein, denn Rolf Goetzhat sich seine Lieblingsinsel zur zweitenHeimat erwählt und verbringt dort mehrereMonate jährlich – wenn er nicht geradesonstwo in der Welt unterwegs ist oder dieNachbarinseln besucht. So konnte er die gesamte Insel erkunden, zu Fuß, per Rad undmit dem Mietwagen. Dies ist übrigens nichtsein erstes Buch: Er verfasste mehrere Titelüber Naturkost und gesunde Ernährung; undals Peter Meyer Reiseführer sind u.a. seinehoch gelobten vielseitigen Reisebegleiter zuden Kanaren-Inseln Lanzarote, Fuerteventura, Teneriffa und La Gomera erschienen.Peter Meyer ReiseführerUnsere Leser möchten verstehen, was siesehen. Toleranz und Herzlichkeit sindihnen wichtig, Wanderlust und Aktivitätendrang wollen sie so umweltschonend wiemöglich ausleben. Sie sind vielseitig interessiert und neugierig auf Neues. Deshalbfinden Sie hier zu allen Bereichen desLebens authentisches Hintergrundwissenüber Ihr Reiseland sowie ausführliche reisepraktische Informationen. Aktuell und persönlich für Sie vor Ort recherchiert. Undnatürlich ressourcenschonend und umweltfreundlich hergestellt. Mehr unterwww.PeterMeyerVerlag.de.Puerto TazacorteLaPa-1.G Natur :LaPa-1.G Natur

LaPa-1.G Natur :LaPa-1.G Natur904.02.200912:37 UhrSeite 4Zur EinstimmungN AT U R &WIRTSCHAFT14VULKANE UND DRACHENBÄUME14Karte: Entstehungeiner Caldera 15Vulkanismus 16Karte: Geologie 18Karte: Klimadaten 21Karte: Passatwolke 22Karte: Makaronesien 25Karte: Vegetationszonen 281539La Palmas VulkaneGeografie: Höhen und Tiefen einer InselKüsten und SträndeWind und WetterWoher der Wind wehtRegen, Schnee & Co.Isla Verde: Viel Grün zwischen Dragos & BananenRelikte aus dem TertiärVegetationszonenDürfen in keinem Paradies fehlen: PalmenVon Flattertieren und EchsenSäugetiereWas fliegt denn da?Die kleinsten Verwandten der Dinosaurier: EchsenUnter Wasser: MeeresfaunaUmweltschutz Umwelt-Tipps für Urlauber42WIRTSCHAFT IM WANDEL DER ZEIT421920212425252734343435363638Süße Früchtchen ausdem Paradies 45Emigration: Ventil beiWirtschaftskrisen 484349Luxus für die Reichen: ZuckerWein: Der Malvasier erobert die WeltCochenille – eine Laus, die es in sich hatÖkologisches Harakiri mit BananenWas kommt nach der Banane?TourismusGESCHICHTE& K U LT U R54DIE INSELN DER GLÜCKSELIGEN55Die Zeit der GuanchenBotschaften aus der VergangenheitAlltag in der SteinzeitWaffen und KampftechnikenGlaube und KultWiederentdeckung und EroberungDie Einnahme von »Benahoare«Nach den Eroberern kommen die PiratenZwischen Bürgerkrieg und DemokratieDas Inselparlament42444656Karte: Kultur derAltkanarier 5957606163646668Bevölkerungsdaten46969

LaPa-1.G Natur :LaPa-1.G Natur04.02.200912:37 UhrSeite 5LEBENSART UND FOLKLORE72Alltag mit PauseSiesta ist obligatorischSo schön können Fiestas seinDie BajadaKarnevalTraditionen heuteLucha canaria: Der Ringkampf der AltkanarierVon Gofio und Papas Arrugadas: Typisch essenKanarische KücheSpanische KücheInternationale KücheNaturkost – vollwertig speisen auf ReisenVon Café solo, Vino tinto & Cerveza72RUND UMS REISEPRAKTISCHE98Bevor es los gehtRund ums GeldGesundheitWas mitnehmen?EinreiseformalitätenAnreiseMit dem FlugzeugReiseveranstalterAnreise mit dem SchiffReif für die Insel: Reisetipps vor OrtVerständigungRund um die UhrBank, Post, TelefonMedizinische VersorgungPresse & MedienSchöne SouvenirsUnterkünfteVerkehr & SportBus fahren leicht gemachtMit dem Auto unterwegsInselhüpfenRadfahren & -wandernTennis 121 Reiten 122 GleitschirmfliegenBaden und FkkTauchen & Schnorcheln 124 Surfen & Segeln98REISE- &FREIZEITTIPPS99Was kostet was?72737476Feste & Feiertage788081828387Rezept 85Gofio 86888990Die Speisekarte vonA bis Z 110110Vorwahlen NützlicheNummern 111111112113Turismo Rural114116116Busfahrplan117118120Karte: Verbindungenzwischen den Inseln122119122Badefreuden?1191231245

LaPa-1.G Natur :LaPa-1.G Natur04.02.200912:37 UhrS A N TA C R U Z128DIE HAUPTSTADT DER INSELKarte: Santa Cruz, Übersicht 130Karte: Nördliche Innenstadt 135Karte: Südliche Innenstadt 136128145StadtgeschichteStadtbesichtigungPlätze mit FlairAm Meer entlangDie Plaza EspañaMuseenKleine Ausflüge zu FußZur Heiligen Jungfrau vom SchneeAdressen & NützlichesUnterkunftEssen & TrinkenAusgehen am AbendNützliche Adressen150KÜSTE & HINTERLAND IM OSTEN150131133134137139140141142142143145DIE OSTSEITESeite 6Karte: Los Sauces167Karte: San AndrésKarte: Barlovento169169172178Südlich von Santa CruzBreña BajaLos CancajosBreña AltaAusflug mit Kloster- & TierparkbesuchMazoDie Küste nördlich von Santa CruzPuntallana Tipp: Playa de NogalesLos Sauces Tipp: Biosphärenreservat Los TilosSan AndrésBarloventoLOS LLANOS &DIE WESTSEITE178HEIMLICHE HAUPTSTADT: LOS LLANOS181Karte: Los Llanos183Ausflug nach ArgualAusflüge in die UmgebungAdressen & InfosUnterkunftEl Paso, das Tor zur CalderaBesucherzentrum NP Caldera de TaburienteAusflüge nahe El Paso150Karte: Playa de losCancajos 153Bauernmarkt 159Karte: Mazo 161Töpferwerkstatt nkte im NPim Überblick 194Karte: El Paso 1986191195196

LaPa-1.G Natur :LaPa-1.G Natur04.02.200912:37 UhrSeite 7DIE WESTKÜSTE DER INSEL204Valle de Aridane und seine BadeorteTazacortePuerto de TazacorteBadespaß in Puerto NaosBadebuchtenDie Strandsiedlung El RemoOrte Im NordwestenTijarafePuntagordaLas TriciasGarafía, Ausgangspunkt für SpurensucherSan Antonio del MonteLa Zarza und La ZarcitaEl TabladoCueva de AguaRoque FaroUnterkunft204VULKANE, WEIN UND STRÄNDE230DIE SÜDSPITZELos Canarios (Fuencaliente)Volcán San AntonioVolcán TeneguíaDie Küste unterhalb von Los CanariosUnterkunft 236 Essen & TrinkenNützliche Adressen230231Der Vulkanausbruchdes Teneguía von 1971232231RUNDTOUREN PER AUTO UND RAD242a 1 Zur Cumbrecita und nach Los Llanosf Tipps für Radfahrera 2 Zum Roque de los Muchachosf Tipps für Radfahrera 3 Über El Pilar nach El Pasof Tipps für Radfahrera 4 Die Südroute über Los Canariosf Tipps für Radfahrera 5 Die Nordroute über Barloventof Tipps für Radfahrera 6 Von Los Llanos zu den Petroglyphen bei Garafíaf Tipps für Radfahrer242204Karte: Tazacorte205206208Karte: Puerto Naos 210213214215215217221Das Mandelblütenfestvon Puntagorda 218222224224226226226226233237238Karte: Los Canarios(Fuencaliente) 237AUSFLÜGE &RADTOUREN244244246246Roque de losMuchachos: Ausguckins Universum 245248248251251255Tipps für Ausflügemit Kindern 2532552567

LaPa-1.G Natur :LaPa-1.G NaturWA N D E R FÜHRER260WANDERN AUF DER ISLA VERDE:285287LA PALMA IN 14 58Seite 8Bevor es losgeht: Einige Tipps und HinweiseWandern & Campieren in der CalderaLeichte Touren im Westen„ 1 Zu den Felsbildern von La Fajana„ 2 Aufstieg zum Panoramaberg Pico Bejenado„ 3 Abstieg vom Felskap El Time zum Meer„ 4 Zum Schmugglerhafen von Tijarafe„ 5 Zur Playa de la Veta„ 6 Zu den Guanchenhöhlen von BuracasIn der Caldera de Taburiente„ 7 Kleiner Rundweg an der Cumbrecita„ 8 Die Bilderbuchtour in die Caldera„ 9 Todesängste in der Angustias-Schlucht„10 In die Caldera zum Wasserfall„11 Wanderungen ab Playa de TaburienteCumbrewanderungen„12 Aufstieg zur Cumbre & zum Reventón-Pass„13 Gratwanderung zwischen Ost und West„14 Übern Schneeberg zur Punta de los Roques„15 Auf den höchsten Punkt von La Palma„16 Auf stillen Waldpfaden„17 Die klassische VulkantourSchluchten & Tunnel im Nordosten„18 Zu den Quellen Marcos y Corderos„19 Ausguck übers Biosphärenreservat„20 Abenteuertour durch Wasserkanaltunnel263K A R T E N AT L A S1:50.00012:37 Uhr20 TOLLE TOUREN260Karte: Höhenprofil 27204.02.2009

LaPa-1.G Natur :LaPa-1.G Natur04.02.200912:37 UhrSeite 9Zur EinstimmungGutes: Zwischen den Klippender Steilküste lohnte bislangkaum der Versuch, größereFerienzentren hochzuziehen.Was macht also dann denReiz der Insel aus? Das kleine Eiland überrascht und fasJanoschziniert durch ein vielseitigesLandschaftsbild. Auf engstems ist noch gar nicht so lange her, da Raum findet sich eine grandiose Gewurde La Palma fortwährend ver- birgslandschaft, zerrissen von tief eingewechselt mit Palma (de Mallorca) oder schnittenen Schluchten und Tälern. DieLas Palmas (de Gran Canaria). Mittler- Flanken der Bergrücken sind mit Restenweile hat die Insel eine unverwechsel- tertiärer Lorbeerwälder besetzt. Ausgebare Identität gewonnen, und auch die dehnte Kiefernbestände und im feuchgeografische Einordnung klappt. Dabei ten Norden eine subtropische Flora mittrifft das übliche Kanarenklischee von überdimensionalen Farnen und RankenSonne, Strand und mondänem Nightlife gewächsen, dazu archaisch anmutendeauf die Isla Verde am westlichen Rand Drachenbäume: eine üppige und äußerstdes kanarischen Archipels nur bedingt vielgestaltige Vegetation! Natur freundekommen voll auf ihre Kosten. Praktischzu.Da ist zunächst mal das Wetter: Blau- hinter jeder Biegung lauert ein neueren Postkartenhimmel gibt es schon, Panoramablick. La Palma vermittelt einaber nicht das ganze Jahr über. Gerade intensives Inselgefühl, der Atlantik istin den Wintermonaten, wenn zivilisati- allgegenwärtig – von jeder Anhöhe, jeonsgestresste Mitteleuropäer dem ne- dem Dor f und jedem Bungalow ausbelgrauen und nasskalten heimischen grüßt das Meer.La Palma ist zugleich eine Insel derWetter entfliehen wollen, gerade dannkann der inseltypische Passatwind Kontraste. Die geologisch jüngere Südmächtige Wolkenbänke zusammenschie- hälfte wird ganz von bizarren Vulkankeben, welche das Eiland wie ein Sonnen- geln beherrscht. Zuletzt öffnete sichschirm vor allzu großer Strahlung in 1971 die Erde, aus einem binnen weniSchutz nehmen. Und – fern vom mittel- ger Tage empor gewachsenen Feuereuropäischen Wunschdenken – kann es speienden Schlot ergossen sichmitunter gar heftig regnen und stürmen; schwarze Lavamassen ins Meer und vervon irgendwas muss das üppige Grün ja wandelten die Wälder rundum in eine unherkommen, dem die Insel ihren Beina- wirtliche Mond- und Kraterlandschaft.Mit dem kulturellen Erbe der Altkanamen »die Grüne« verdankt.La Palma eine Badeinsel zu nennen, rier wird unspektakulär umgegangen. Fürwäre ebenfalls Hochstapelei. Die paar die Einheimischen ist die Hinterlassenkleinen schwarzsandigen Badebuchten schaft ihrer steinzeitlichen Vor fahrenmachen nicht viel her. Doch das hat sein selbstverständlicher Teil der Gegenwart.Du bist hier näher an der Ewigkeit – dieSinnlosigkeit des Universums kannst duhier mit Händen greifen, und diese Sinnlosigkeit ist grausam schön, denn wozu muss dennalles das einen Sinn haben, hombre?EZUR EINSTIMMUNG9

LaPa-1.G Natur :LaPa-1.G Natur04.02.2009Wer den Spuren der Ureinwohner folgt,dem präsentiert sich die Insel geradezuals prähistorisches Freilichtmuseum:Wohnhöhlen, Rudimente von Kultplätzenoder noch auf Entschlüsselung wartendesymbolträchtige Felsgravuren begegnenaufmerksamen Forschern auf Schritt undTritt.Nicht weniger bemerkenswert ist dieHinterlassenschaft der Konquistadoren.Vor gut 500 Jahren, im selben Jahr alsKolumbus von der Nachbarinsel La Gomera aus zu seiner folgenreichen Fahrtnach Indien aufbrach, gelang es denspanischen Eroberern, sich der Insel zubemächtigen. Sie bauten schmuckeweiße Städtchen, die in ihrem Kern bisheute erhalten blieben. Stattliche Bürgerhäuser mit von prächtigen Holzbalkonen gezierten Fassaden ver mitteln einlebendiges Bild von der einstigen Blütedes spanischen Weltreichs. Die klerikaleArchitektur, der Inselgröße angepasst,beeindruckt durch schöne Details, wieRenaissanceportale und von andalusisch-maurischen Handwerkern kunstvollgeschaffenes Schnitzwerk.Obschon nur einen Steinwurf von einem der weltweit größten Zentren desMassentourismus entfernt, kam La Palma relativ spät mit dem Fremdenverkehrin Kontakt. Noch vor wenigen Jahren eintouristisches Niemandsland, entwickeltsich die Insel nun mehr und mehr zu einem Eldorado für Er holung Suchende,die außer Ruhe auch saubere Luft und10ZUR EINSTIMMUNG12:37 UhrSeite 10das »Erlebnis Natur« finden möchten.Zahlreiche abenteuerlich schöne Wanderwege laden zur Erkundung der Inselein. Zusätzlich attraktiv ist die Möglichkeit, den Aktivurlaub mit einigen Badetagen an einem der dunklen Lavasandstrände zu kombinieren.Verglichen mit den überlaufenenNachbarinseln hat La Palma immer nochwenig Besucher. Schön! Es sind zwar dieletzten Jahre spürbar mehr geworden,doch noch sind Natur und Umwelt halbwegs im Lot. Dieses Reisebuch will dazubeitragen, dass dies so bleibt, und Ihnen behilflich sein, auf der Isla Verde unbeschwerte, erlebnisreiche Ferien zu verleben.In diesem Sinne»Gute Reise«!Rolf GoetzPS: Über Ihre Anregungen und Korrekturen,die Sie an die Verlagsadresse senden können, freue ich mich. Bitte geben Sie Zeitraumund Art Ihrer Reise an.Peter Meyer Verlag– La Palma –Schopenhauerstraße 11D-60316 Frankfurt am e

LaPa-1.G Natur :LaPa-1.G Natur04.02.200912:37 UhrSeite 11NATUR & WIRTSCHAFTN AT U R & W I R T S C H A F TG E S C H I C H T E & K U LT U RREISE- & FREIZEITTIPPSS A N TA C R U ZDIE OSTSEITELOS LLANOS & DIE WESTSEITEDIE SÜDSPITZEAUSFLÜGE & RADTOURENWA N D E R F Ü H R E RK A R T E N AT L A S 1 : 5 0 . 0 0 0

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LaPa-1.G Natur :LaPa-1.G Natur04.02.200912:37 UhrSeite 13N AT U R & W I R T S C H A F TVon Urgewalten geformt:Der Barranco de las Angustias – dieSchlucht der Todesängste14La Palmas Vulkane 14Geografie: Höhen und Tiefen einer Insel 15Die Caldera de Taburiente 15Karte: Entstehung einer Caldera 15Vulkanismus – Glossar der Begriffe 16Die Cumbres 17Karte: Geologie und Vulkanismus 18Die Barrancos im Norden 19Küsten und Strände 19Lage und Größe La Palmas 19Wind und Wetter 20 Tipp: Wettervorhersage 20Karte: Klimadaten 21Woher der Wind weht 21Karte: Entstehung einer Passatwolke 22Der Kalima aus der Sahara 23Regen, Schnee & Co. 24Die Wetterscheide 24Isla Verde: Viel Grün zwischen Dragosund Bananen 25Relikte aus dem Tertiär 25Karte: Makaronesien 25Der Drachenbaum 26Standorte von Drachenbäumen 27Vegetationszonen 27 Karte 28Sukkulenten der Küstenzone 29Der Lorbeerwald 31Die Fayal-Brezal-Formation 31Der Kiefernwald 31Subalpine Hochgebirgsformation 33Fehlen in keinem Paradies: Palmen 34Von Flattertieren und Echsen 34Säugetiere 34Was fliegt denn da? 35Echsen 36Unter Wasser: Meeresfauna 36Umweltschutz 38Energie aus Wind und Sonne 39Wasser – Lebenselexier für alle 39 Umwelt-Tipps für Urlauber 39FEUER SPEIENDE BERGE13N AT U R & W I R T S C H A F TVULKANE UND DRACHENBÄUME

LaPa-1.G Natur :LaPa-1.G Natur04.02.200912:37 UhrSeite 14VULKANE UND DRACHENBÄUMEDer kanarische Archipel erstreckt sich auf einer Fläche von etwa 7450 km2 zwischendem 27. und 29. Breitengrad und liegt damit auf derselben geografischen Breite wie dieSahara, Kuweit und Florida. Nur 115 km von der Küste Nordwestafrikas entfernt, ist dieInselgruppe zumindest geografisch mehr Afrika als Europa zugehörig. Zum spanischenFestland ist der aus sieben Hauptinseln und einigen unbewohnten Eilanden und Felsriffen bestehende Archipel etwa 1100 km entfernt.LA PALMAS VULKANESchon beim Anflug zeigt sich der vulkanische Ursprung der Insel. Schroff hebensich die Steilküsten aus dem Meerempor, den zentralen Gebirgskamm derCumbre besetzen Dutzende von ausgebrannten Kratern.Der Chronist und Augenzeuge LeonardoTorriani berichtet von einem am 19. Mai1585 auf La Palma sich zugetragenengewaltigen Naturereignis: Torriani zufolge bebte die Erde »brüllend wie ein gequältes Tier«. Der Himmel verdunkeltesich mit Ascheregen, so »dass es amMittag wie am dunkelsten Abend war.Weil die Asche alle Pflanzen begrub, verlor das weidende Vieh sein Leben«. VieleMenschen kamen in den giftigen Schwefeldämpfen um. Sechs Wochen nach Beginn des Spektakels wurde die Insel vonweiteren gewaltigen Erdstößen erschüttert, die Bevölkerung floh in Angst undSchrecken zum Hafen nach Santa Cruzund rettete sich auf die Schiffe.Die Naturgewalten versetzten die Insulaner in unregelmäßigen Abständen inUnruhe. Von der Eruption des VolcánMartín im Jahre 1646 wird berichtet,dass damals alle Palmeros vor Angst sofromm waren, »dass sie gar nicht mehraus den Gotteshäusern herauskommenwollten.« Die vulkanischen Aktivitätenschufen eine der Grundlagen für die heu14L A PA L M A S V U L K A N Ete auf den Inseln verbreitete Marienverehrung, denn nicht selten schrieb mandie Verhinderung von noch größeren Katastrophen der Hilfe »von oben« zu. Sosoll bei dem besagten Ausbruch desVolcán Martín die auf ganz La Palma verehrte Nuestra Señora de las NievesSchnee in den brodelnden Vulkankraterfallen gelassen haben, um so weiteremUnheil entgegenzuwirken.Am Südzipfel der Insel sieht es aus,als sei die Vulkanlandschaft geradeeben erst entstanden. Bizarre, fast vegetationslose Krater und basaltischesLavageröll zeugen von einer jungen vulkanischen Tätigkeit, die immer nochnicht abgeschlossen ist. Die letzte Eruption liegt noch keine 40 Jahre zurück.Am 1971 ausgebrochenen Vulkan Teneguía ist noch viel von der urwüchsigenLa Palmas Vulkanausbrüche1470 – 1492: Montaña Quemada1585: Tajuya bei El Paso1646: Volcán Martín (Cumbre Nueva)1677: Volcán San Antonio1712: El Charco1949: Volcán San Juan, Durazneround Hoyo Negro (CumbreNueva)1971: Volcán Teneguía

04.02.2009Erdenergie spürbar, an manchen Stellenist die Erde noch so heiß, dass man sichdie Fußsohlen verbrennen kann.Geografie: Höhen undTiefen einer InselSetzt man die aufsteigenden Vulkankegel und Berge mit der Grundfläche derInsel in Relation, weist La Palma einäußerst ungewöhnliches Profil auf. Fastzweieinhalbtausend Meter hohe Bergriesen auf einer flächenmäßig so kleinenInsel bedeuten, dass außer für Bergeund dazugehörigen Tälern kaum Platz füretwas anderes bleibt. Weite Ebenenoder ausladende Strandzonen fehlen.Die Küsten fallen zumeist abrupt insMeer ab, eine ebenerdige Siedlung istkaum auszumachen, alles Leben spieltsich am Hang, Berg oder am Auslauf eines Barrancos ab.Die Caldera de TaburienteZentrum der Insel bildet die Caldera deTaburiente, ein gewaltiger 1500 m tieferKrater von 28 km Umfang und 9 km imDurchmesser und damit eine der weltweit größten Kraterlandschaften. Mitdem von dem deutschen Geologen Leopold von Buch (1774 – 1853) in dieFachsprache eingeführten Terminus caldera wird heute allgemein ein Vulkankrater bezeichnet, dessen Kegel durch Einsturz oder Explosion des Gipfels größtenteils zerstört ist (siehe Schaubild).Die Caldera auf La Palma war für Leopold von Buch von »entsetzlicher Tiefe«mit mehr als tausend Meter tiefen Abgründen. Die Ureinwohner nutzten denschwer zugänglichen Krater 1493 alsletzten Zufluchtsort vor den spanischen12:37 UhrSeite 15Konquistadoren, Barranco de las Angustias. Im Zentrum des Kessels findetsich der Basaltmonolith Roque Idafe, einals heilig verehrter Felsen, an dem dieAltkanarier einst ihre Opferkulte zelebrierten.Leopold von Buch und nach ihm ganzeGeologen-Generationen nahmen an,dass sich über dem heutigen Kessel ein3000 bis 4000 m hoher Vulkankegelauftürmte. Durch die Entleerung derMagmakammer brach unter dem DruckEntstehen einer CalderaDer Magmaherdist gefüllt, dieEruption beginnt. pmvN AT U R & W I R T S C H A F TLaPa-1.G Natur :LaPa-1.G NaturPETE R M EYE R VE R LAGDas Magma sinktim Schlot zurück;es regnet Bims.Der Magmaherdist weitgehendentleert.Der Vulkankegel brichtin den entstandenen Hohlraum ein.L A PA L M A S V U L K A N E : G E O G R A F I E15

LaPa-1.G Natur :LaPa-1.G Natur04.02.2009der Lavamassen das Kammdach zusammen, die Spitze des Vulkans soll förmlich explodiert sein. Übrig blieben nur diesteil aufragenden Felswände des Kesselrandes. Die These vom Explosionskrater konnten jüngere Forschungennicht bestätigen. Heute geht man davonaus, dass die Caldera aus einer Kombination von Erosion und Erdrusch entstanden ist.Der bewaldete Kessel wird im Nordenund Osten von der Cumbre de los Andenes begrenzt, einem bis zu 2400 m hohen Gebirgszug, der die Caldera fasthalbkreisförmig umschließt. MarkantePunkte des südlichen Caldera-Randes12:37 UhrSeite 16sind der Bergsattel der Cumbrecita undder 1875 m hohe Pico Bejenado. GegenWesten hin wird der offene Kessel durchden Barranco de las Angustias entwässert, der gleichzeitig einer der wenigennatürlichen Zugänge ins Innere bildet.Die Caldera ist ein landschaftlich insich geschlossenes Biotop. Dutzendevon Quellen, Wasserfälle und ganzjährige Bäche machen sie zudem zum größten Wasserreservoir der Insel. Um deneinzigartigen Naturraum zu schützen,wurde die Caldera 1954 zum Nationalpark erklärt. Die außergewöhnliche Geologie, bizarre Felsformationen, ursprüngliche Natur und intaktes Ökosystem mitAsche: umgangssprachBomben: fußballgroße,VULKANISMUSliche Bezeichnung bamassive Lava-AuswürfeEIN GLOSSARsaltischer Lava, die beiporöser oder glasigerder Förderung im VulMasse, die durch denkanschlot durch Wasserdampfexplorotierenden Flug abgerundete Forsionen in Korngrößen 0,01 – 1 mmmen erhalten.zerrissen wird.Brockenlava: brocken- oder blockartiBasalt: häufigste Lava-Art vonge Erstarrungsform einer Lava, vomschwarzgrauer Farbe mit niedrigemKieselsäuregehalt her eine ÜberKieselsäuregehalt (basischer Basalt),gangsform von Basalt und Rhyolith.1000 bis 1300 C heiß und dünnflüssig,Lapilli: erbsen- bis walnussgroßeErguss-Ausbrüche (effusiv). Oft säuschlackige Auswürfe.lenartige Erstarrungsform. WirdLava: beim Vulkanausbruch austrewegen seiner Abriebfestigkeit u.a. alstendes geschmolzenes, noch glühenPflasterstein oder Asphaltsplitt imdes Gestein. Saure Lava ist zäh-, baStraßenbau verwendet.sische leichtflüssig. Gasreiche LavaBimsstein: porös-schaumiges Gesteinerstarrt bei niedrigen Temperaturender Basaltfamilie, durch Gase undzu scharfkantiger Block- und ScholDämpfe in glutflüssiger Lava entstanlenlava, gasarme Lava erkaltet beiden; von so geringer Dichte, dass eshöheren Temperaturen langsamer zuauf Wasser schwimmt. VerfestigteStrick-, Fladen- oder Wulstlava mitBimstuffe dienen als Polier- undgekröseartiger Oberfläche. KissenSchleifmittel.lava ist unter Wasser rasch erstarrt.16L A PA L M A S V U L K A N E : G E O G R A F I E

04.02.2009seltener Flora und reiner Luft vereinensich zur landschaftlich größten Sehenswürdigkeit der Insel. Mit Wander wegenerschlossen, bietet das 4960 Hektargroße Schutzgebiet gleichzeitig einen hohen Erholungswert.Die CumbresVon Nord nach Süd wird die Insel vondem Hochgebirgsmassiv der Cumbre inzwei Hälften – die West- und Ostseite –geteilt. Der über 2000 m hohen Cumbrede los Andenes schließt sich der schmale Grat der Cumbre Nueva und die imSüden steil abfallende Cumbre Vieja an.An die östliche Flanke der Cumbre Nue-Magma: glutflüssige, gashaltige Gesteinsschmelze der Erdtiefe. Je nachErstarrungsort in Relation zur Erdoberfläche werden Tiefen- (Plutonite)und Ergussgesteine (Vulkanite) unterschieden. Die Erstarrungstemperatureines basischen, basaltischen Magmasliegt bei 1500 – 1000 C, die eines sauren, granitischen bei 700 – 600 C.Malpaís: (span. schlechtes Land); aufden Kanaren so bezeichnete unfruchtbare Lavafelder.Obsidian: kieselsäurereiches, glasigesGestein mit weniger als 3 % Wasseranteil von fast leuchtend schwarzerFarbe, das bei schlagartiger Abkühlung der Lava entsteht. In der Steinzeitwurde es zu Messern verarbeitet.Phonolith: auf La Palma relativ seltenesgraugrünes Ergussgestein, wegen desbeim Aufeinanderschlagen entstehenden Tones auch als Klingstein bekannt.Diente früher als Schotter und Splitt.12:37 UhrSeite 17va schmiegt sich die schmale Hochebene von Breña Alta an, mit kleinen Palmenhainen und fruchtbarem Kulturland.Westlich des Gebirgskamms breitet sichdas sanfter abfallende Aridane-Tal aus,mit Mandelbäumen und bis zur Küstereichenden Bananenplantagen.Die Cumbre Vieja besteht praktischaus Dutzenden von aneinander gereihten, bis zu knapp 2000 m hohen Vulkankegeln mit aufgesetzten parasitären Nebenkratern an den Flanken. Die geologisch junge Vulkankette findet amSüdzipfel der Insel ihren Abschluss inden beiden Vulkankegeln San Antoniound dem 1971 entstandenen Teneguía.Rhyolith: je nach Mineralienanteilenweiße bis rote Lava, Kieselsäuregehaltmehr als 70 %.Schlot: Eruptionskanal, der sich amoberen Ende zu einem trichterförmigen Krater erweitert.Solfataren: (ital. solfo Schwefel)schweflige heiße Dämpfe, gelten alsZeichenabklingenderVulkantätigkeit.Stricklava: Variante der Schollenlavamit Oberflächenstruktur, die an Seilrollen erinnert; entsteht, wenn die bereits glasig abgekühlte Oberflächedurch die Bewegung der noch glutflüssigen Magmamasse im Inneren desLavastromes verzerrt wird.Trachyt: alkalihaltiges hellgraues oderleicht rötliches Ergussgestein.Tuff: von zusammengepresster Asche,Lapilli und Schlacken nachträglichverfestigtes leichtes Gestein. L A PA L M A S V U L K A N E : G E O G R A F I E17N AT U R & W I R T S C H A F TLaPa-1.G Natur :LaPa-1.G Natur

LaPa-1.G Natur :LaPa-1.G Natur04.02.200912:37 UhrSeite 18Geologie &Vulkanismusde ra-R100 m500m1000 m1500 mdm2000 man20001500 m1000 mm500 m100CalAt l aSanta Cruzde la PalmantischezearOn1470 – 1492194915850m0m5010Quartäre Basalte1500 m17121000m1949Ältere BasalteSubmarine BasalteSubmarines saures Material(Tiefenerstarrungsgestein)1646Tertiäre Ablagerungen(Schwemmland, ngere Lavaströme mitdem Jahr des egelN1 cmSan Antonio2,7 km 18L A PA L M A S V U L K A N E : G E O G R A F I EpmvPETE R M EYE R VE R LAG

04.02.2009Beiderseits der nur wenig erodiertenFlanken zeugen zahlreiche, sich meerwärts erstreckende Lavafelder von derlebhaften vulkanischen Aktivität der letzten Jahrhunderte. Karge Mondlandschaften aus Auswürfen basaltischer Lapilli und seltsam geformte Stricklavafelder beherrschen das Bild.Die Barrancos im NordenDer feuchte und unwegsame Norden derInsel fächert sich in unzählige schar feingeschnittene, mit teils immergrünenLaub- und Nadelwäldern bewachseneBarrancos auf, die der Landschaft ihrenprägenden Stempel aufdrücken. Der ursprünglich auf die Kanaren begrenzteFachterminusbarranco(Schlucht,Klamm, Engpass) wird heute international für tief erodierte schluchtenartigeLandschaftseinschnitte verwendet.So zerklüftet und willkürlich die Barrancos auf den ersten Blick auch scheinen mögen, sind sie gleichzeitig ordnendes Element, welches die Insel in Bergund Tal, in Kämme, Hänge und Steilküsten aufteilt. Ob auf der Straße oder zuFuß auf alten Hirtenwegen und Wanderpfaden, immer gilt es, tiefe Schluchtenzu überwinden, in einem für Mensch undMaschine kräftezehrenden ewigen Aufund Ab. Die eng gekrümmten und fürWanderer teils von unüberwindlichen Geländestufen unterbrochenen Schluchtenverlieren zum Meer hin an Gefälle, werden sanfter und breiter und bieten anden Ausgängen oftmals nur beschränkten Raum für kleine Siedlungen undlandwirtschaftliche Nutzung.Ansonsten sind die Barrancos weitgehend unberührte Naturreservate undökologische Nischen, in denen sich un-12:37 UhrSeite 19LAGE UND GRÖSSE LA PALMASLa Palma liegt im Westen des Archipels. Die wie ein Keil geformte Inselliegt 55 km von El Hierro, 65 km vonLa Gomera und 85 km von Teneriffaentfernt. Bei klarem Wetter befindensich alle Nachbarinseln in Sichtweite.Mit 708 km2 nicht mal so groß wieHamburg, ist La Palma die drittkleinste Insel des Archipels. Die Nord-SüdAusdehnungbeträgtgerademal45 km, an der breitesten Stelle misstdie Insel 28 km. Ihr Umfang beträgt155 km und besteht aus meist steil abfallender Felsküste.Höchster Gipfel: Roque de los Muchachos (2426 m).Einwohnerzahl: 86.000 Bevölkerungsdichte: 121 pro km2. Hauptstadt:Santa Cruz (17.300 Einwohner). Größte Stadt: Los Llanos (20.000 Ew.).gestört die typisch kanarische Flora entfalten kann und von eingeführten undeingeschleppten Pflanzen noch nichtüberfremdet ist. Für den interessiertenBotaniker sind die Barrancos eine wahreFundgrube. Noch heute werden immerwieder neue, noch nicht klassifizierte endemische Arten der an Überraschungenreichen Pflanzenwelt entdeckt.Küsten und SträndeDie Insel wird von 155 Küstenkilometernumschlossen, den weitaus größten Teildavon bilden hohe Kliffs und Steilküste.Sand- und Kiesstrände machen keinefünf Kilometer aus. Die dunkelschwarzen Strände sind mit vom Ozean eroL A PA L M A S V U L K A N E : G E O G R A F I E19N AT U R & W I R T S C H A F TLaPa-1.G Natur :LaPa-1.G Natur

LaPa-1.G Natur :LaPa-1.G Natur04.02.2009dierten kleinvolumigem Basaltgesteinangefüllt.Nicht allzu wörtlich nehmen sollteman das spanische Wörtchen playa, dassich auf fast alles bezieht, was am Meerliegt. Es sei denn, man ist nicht wählerisch und breitet das Badetuch überallaus, egal ob auf grobem Geröll, scharfkantiger Lava oder feinem Sand. Manche Sandstrände existieren zudem nurim Sommer. Die Playa Nueva etwa überrascht während der Sommermonate miteinem tadellosen schwarzen Sandstreifen, im Winter ist sie mit grobem Kiesbis hin zu fußballgroßen Steinen übersätund dadurch badeuntauglich. Tipp: Von gleich bleibender guter Qualitätsind die Strände von Puerto Naos, CharcoVerde und die Playa de los Cancajos.WIND UND WETTERWenn im Hochsommer in Madrid, Málagaund Palma de Mallorca die Temperaturenauf 40 Grad klettern, bleibt das Wetterauf den Kanaren mit selten mehr als25 Grad relativ »kühl« und erträglich.Viele Spanier von der Península nutzenfolglich ihre atlantischen »Niederlassungen«, um in den Sommerferien dem heißen Kontinentalklima zu entfliehen undbei mehr gemäßigten TemperaturenErholung und Entspannung zu suchen.Das kanarische Klima scheint umso erstaunlicher, wenn man berücksichtigt,dass die Sahara mit ihrer lebensfeindlichen trockenen Hitze nur wenige hundert Kilometer entfernt auf demselb

Las Palmas (de Gran Canaria). Mittler-weile hat die Insel eine unverwechsel - bare Identität gewonnen, und auch die geografische Einordnung klappt. Dabei trifft das übliche Kanarenklischee von Sonne, Strand und mondänem Nightlife auf die Isla Verdeam westlichen Rand des kanarischen Archipels nur bedingt zu. Da ist zunächst mal das Wetter: Blau-