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InstallationBedienungServiceECO 2 - 8 LA-DKECO 5 LA-DK duosunECO 9 LA-DK triplesunDie SonnenheizungApparatebau E. SeidelDieselstraße 789160 DornstadtTelefon (07 348) 20 16-0Telefax (07 348) 20 16-200E-Mail: [email protected]

Wir bedanken uns, dass Sie sich für eine BARTL-Wärmepumpe entschieden haben.Das Gerät wurde so konstruiert und gefertigt, dass es für Sie eine lange Zeitumweltfreundliche Energie aus der Natur in Heizwärme sehr kostengünstig umwandelt.Bitte lesen Sie diese Anleitung vor der Installation sorgfältig und beachten Diebesonders die gerahmten Texte.Für Schäden, welche durch unsachgemäßen Umgang mit dem Gerät entstehen,können wir keine Haftung übernehmen.Installation, Inbetriebnahme und Service dieses Gerätes darf ausschließlich von einemgeschulten und autorisiertem Fachmann vorgenommen werden, da imGerät hohe Drücke auftreten können und elektrische Teile unter Spannung stehen.Maschine ist nur vom Fachmann zu öffnenbei Arbeiten an der Elektrik diese stromlos schaltenbei Betrieb sind die Kupferrohre bis zum Einspritzventil heißbei Luftwärmepumpen: Verdampferfläche nur vorsichtig reinigen keine Beschädigung an den Lamellen oder gar KupferrohrenAchtung, die Lamellen sind scharfkantigNiemals in den Ventilator greifenSollte Kältemittel austreten, ist die Wärmepumpe sofort abzuschalten.Nicht das austretende Gas berühren, da dies Erfrierungen verursacht,den Raum gut lüften.Weitere Angaben zum Kältemittel finden Sie im Sicherheitsdatenblattdes Kältemittels.BARTL - WärmepumpenApparatebau Dipl.Ing. Elke SeidelAllgemeinesSeite 2

.10Allgemeines.Funktion.Ausführung.Technische Daten.Typenschild.Abmessungen.Eco 3 - 8 ungshinweise.Elektrischer Anschluss .Hydraulischer .Sicherheitseinrichtungen.Sicherheitseinrichtungen gegen unzulässige Drücke.Sicherheitseinrichtungen gegen unzulässige Temperaturen.Verdichterinterne n.Sicherheitsdatenblatt Kältemittel.Sicherheitsdatenblatt fbescheinigung nach DIN 8975.Wartung.Dichtheitsprüfung.Sonstiges.RI - Fließplan.Serviceliste. .Dichtheitskontrolle.Demontage / Entsorgung.Bedienungsanleitung witterungsgeführte Regelung.Kurzfassung.Störungen und deren te 3242525293033A1A2343536

1.1 FunktionWärmepumpe zur Wohnraumbeheizung mit der Wärmequelle erHeizungsrücklaufEinspritzventil1.2 AusführungWärmepumpe in Splitbauweise, Kondensator im Speicher und Außengerät mit Schutzgas(gereinigter Stickstoff) befüllt.Besonders leise laufend durch hochwertige Gehäuse-Bauart und Isolation.Cu/Alu-Lamellenwärmetauscher als Verdampfer, auf hohen Wirkungsgrad und geringeTemperaturdifferenz ausgelegt, Kondensator zur Wärmeabgabe direkt im Speicher integriert.Warmwasserbereitung über Frischwassersystem.Effizienter, laufruhiger Scroll-Kompressor.Separater sehr gut zugängiger Elektro-Schaltschrank mit allen für den automatischen Betrieb der Wärmepumpen-Heizanlage notwendigen Komponenten.Der Schaltschrank darf nur innerhalb des Gebäudes installiert werden.Das Gerät wurde gemäß den VDE-und UVV-Richtlinien gefertigt.Seite 4

2. Technische Daten2.1 TypenschildDas Typenschild befindet sich auf der linken Seite , oben am GehäuseKopie TypenschildSeite 5

2.2 Abmessungen2.2.1 Geräteserie ECO 2 - 3 LA-DK9601165min.40060 60 60956600430045/ 1005400Alternativ : Statt 2 Streifenfundamente mit denMaßen 1260x260mm (Abstand zwischenden Fundamenten muss 180mmbetragen!) kann auch eine Bodenplattemit den entsprechenden Aussparungenangefertigt werden.(EntsprechendeMaßzeichnung bitte anfordern.)180/ Ansaugseite400mmAusblasseiteca. 3m1. Kältemittelleitung2. Kältemittelleitung3. Elektroanschluss4. Kondenswasserablauf5. Bodenkonsolen55Seite 62104600200410

2.2 Abmessungen2.2.1 Geräteserie ECO 5 - 8 LA-DKECO 5 LA-DK duosunECO 9 LA-DK triplesun9601305min.40060 60 6095660243004555/ 100410210190480455Alternativ : Statt 2 Streifenfundamente mit denMaßen 1400x260mm (Abstand zwischenden Fundamenten muss 180mmbetragen!) kann auch eine Bodenplattemit den entsprechenden Aussparungenangefertigt werden.(EntsprechendeMaßzeichnung bitte anfordern.)600180/ Ansaugseite400mmAusblasseiteca. 3m1. Kältemittelleitung2. Kältemittelleitung3. Elektroanschluss4. Kondenswasserablauf5. Bodenkonsole (optional)Seite 7

2.2 2 Speicher Direktkondensation 800l (1000L)Anschlußbelegung:A,C - Reserve 1"B - Heizungsvorlauf 1"D - Heizungsrücklauf 1"1E - Heizstab 1 2"F - Solartauschervorlauf 1"G - Solartauscherrücklauf 1"1H - Inox-Kondensator 2"1Fühleranschluss 2"Energiemessung:Fühler TVHE / TVRE anHeizungsvorlauf / Heizungsrücklauf anlegenKippmaß: 1900 mm (2050mm)Durchmesser inkl.Isolierung: 990mmFläche Solar-WT: 1,35m²Seite 8

2.3 TransportDas Gerät muß stehend transportiert werden !Abdeckung der Anströmfläche des Lamellenwärmetauschers (Verdampfer) erstam Aufstellungsort entfernen.2.4 GeräteaufstellungLieferung auf Beschädigung und Vollständigkeit prüfen undbei Schäden sofort der zuständigen Spedition melden !Die Wärmepumpe ist zur Aufstellung im Freien auf ein geeignetes Streifenfundamentoder entsprechenden Sockel von mind. 30 cm Höhe (Kondenswasserablauf, Schneefreiheit)eben ausgerichtet aufzustellen.Zu beachten ist dass kein Luftkurzschluss ( kalte ausgeblasene Luft nicht wieder ansaugen)entstehen kann.Der Speicher ist im Haus ebenfalls eben ausgerichtet aufzustellen.Schaltschrank im Haus zu installieren.Es ist für die Anschlüsse sowie für Service-Arbeiten ein notwendigerFreiraum zu lassenVor endgültiger Aufstellung des Gerätes ist auf die kälteseitigen Anschlüsse und die Kabelzuführung zu achten.50 cm50 cm50 cm110 cmSeite 9

Rohrdimensionierung Luft-Split-WärmepumpenLeitungslaenge max. 20 mECO 3 LA/DK10/18ECO 5 bis 8 LA/DK12/18Isolierdicke 9/19 mm- Die kältetechnische Installation darf nur von unserem Werkspersonal oder einemfür Wärmepumpen autorisierten Kältemonteur erfolgen- Sind große Abstände zwischen Wärmepumpe und Verdampfer erforderlich,ist die Installation zuvor mit unseren Technikern abzustimmen, da sich dieRohrdimensionierung und die Rohrführung ändert.Die Leistungsziffer kann hierbei schlechter werden - also lange Leitungswege vermeiden-Es muss Kupferrohr in Kühlschrankqualität, SF Cu-F22 blank, weich, innen gereinigtmit geschlossenen Enden, Toleranz nach EN 12735/1 verwendet werden.- Die Leitungen müssen gut wärmegedämmt werden.Die Stöße der Isolierung müssen verklebt werden- Beim Biegen der Kupferrohre ist sorgfältig vorzugehen. Es ist darauf zu achten,dass ein Rohrteil nur einmal an einer Stelle gebogen wird, da sonst die Rohre knickenoder verhärten.- beim Verlegen der Kältemittelleitungen ist darauf zu achten, dass absolut kein Schmutz und keineFeuchtigkeit in die Rohre eindringt !!Seite 10

3. Bedienungshinweise3.1 elektrische InstallationElektroanschlüsse nur von ausgebildetem,autorisiertem Fachpersonal ausführen lassen.Vor der Inbetriebnahme des Gerätes müssen alle Elektroanschlüsse lt.Klemmenplan ausgeführt sein.Richtlinien für den Elektroanschluß- max. zulässige Netzspannung 400 V ( /-10%)- Kabelquerschnitte und Sicherungsgrößen entsprechend der Geräteleistungmax. Betriebsstrom bzw. max. Leistungsaufnahme) und den örtlichen Vorschriftendimensionieren.- leitungsführung im Erdreich beachten- stromführende Teile müssen abgedeckt werden.- Anschluss der Maschinen gemäß Motor-Anschlußbildern im Klemmkastenbeachten.- die Anlage ist gemäß den VDE-Richtlinien und den örtlichen EVU-Vorschriftenanzuschließen.3.2 hydraulische InstallationAn dieser Stelle wird ausdrücklich vor ‘Provisiorien’gewarnt, die meist zu Schäden führen.Vor der Inbetriebsetzung des Gerätes muss der Heizkreis fertig installiert,abgedrückt, gespült, entlüftet und sicher gestellt sein, dass die Wärmenutzerseitemit dem dafür vorgesehenen Volumenstrom zirkuliert.VDI 2035 bei der Befüllung beachten.Funktionsstörungen die auf Verschmutzung des Kondensators zurückgehen, fallennicht unter Garantieleistungen des Herstellers.Durch richtiges setzten der Rohrbefestigungen Schwingungsübertragungen vermeidenSeite 11

Beispiel einer Luft-Wasser-HeizzentraleWP-Regelung (Serie)regelt 2-Stufig und 1 Mischerkreis, 1 ungeregelten KreisErweiterungsmodul für weitere Mischerkreise möglichTANetz 400V/3PhSteuerphaseEVU temperaturTVL 2Vorlauffühler (Mischerkreis, Heizkreis 2)HKP 1 Heizkereispumpe (ungeregelter Heizkreis)HKP 2 Heizkreispumpe (Mischerkreis, Heizkreis 2)alle Leitungen sind ohne Abschirmung zu verlegen!HKP 2BW-ZirkulationspumpeTVL 2HKP 1LuftrichtungMischerSpeicher mitangebauter tab beimonoenergetischer Betriebsweiseals 2. Heizstufe erforderlichDas hier dargestellte Schema ist vom planenden Ing. Büro bzw. ausführenden Installateur vor Verwendungeigenverantwortlich auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu prüfen.Die Firma BARTL-Wärmepumpen übernimmt auf die Vollständigkeit und Richtigkeit keinerlei Haftung undGewährleistung. Das Hydraulikschema ersetzt keine fachtechnische Planung der Anlage.Keine Mischinstallationen!Langer, störungsfreier Betrieb ist nur gewährleistet, wenn die wasserführenden Kreisläufe sauber und frei vonKorrosionsschlamm sind.Auf alle sicherheitstechnischen Ausrüstungen von Warmwasserheizungen ist zu achten!Bei integrierter Warmwasserbereitung müssen ebenfalls die gesetzlichen Vorschriften in Bezug auf Material undAusstattung der Installation eingehalten werden.Sicherheitsgruppe, best. ausSicherheitsventil, Manometer, Anschluss fürAusdehnungsgefäß, KFE-HahnKeine Mischinstallationen !Langer, störungsfreier Betrieb ist nur gewährleistet, wenn die wasserführenden Kreisläufesauber und frei von Korrosionsschlamm sind.Auf alle sicherheitstechnischen Ausrüstungen von Warmwasserheizungen ist zuachten !Bei integrierter Warmwasserbereitung müssen ebenfalls die gesetzlichen Vorschriftenin Bezug auf Material und Ausstattung der Installation eingehalten werden.Seite 12

3.3 InbetriebnahmeDie Erstinbetriebnahme sollte auf jeden Fall von einem BARTL-Wärmepumpen,Apparatebau E. Seidel, autorisierten Techniker erfolgen.Vorgehensweise wie folgt:1. Hauptschalter oder Sicherungsblock einschalten. Steuerstrom einschalten.An der Wärmepumpenklemmleiste überprüfen ob die richtigen Phasen undSpannung anliegen.2. Am Verdichter muss ein Rechtsdrehfeld anliegen.Ventilator muss durch de Verdampfer die Luft drücken3. Witterungsgeführte Regelung so einstellen, dass Anforderung kommt.Ausführliche Anleitung der Regelung im Anhang beachten.4. Schalter Wärmepumpe am Elektrotableau auf ‘EIN’ stellen.Der Rücklaufsicherheitsbegrenzungsthermostat muß auf einen Wert, der höherist als die momentane Temperatur im Heizsystem, eingestellt werden.5. Nach Ablauf der eingestellten Verzögerungszeit läuft der Kompressor an.6. Heizungsseitige Pumpen müssen laufen und es müssen sichder Planung entsprechende Temperaturdifferenzen zwischen vor-und Rücklaufdes Wärmenutzerkreises sowie zwischen Luftein-u.austritt schnell einstellen.----Sollte die Wärmenutzerseite mit sehr kalten Wasser beschickt werden, so mußder Durchfluß gedrosselt werden, so daß die Vorlauftemperatur wenigstens 30 Cbeträgt.7. Mit einem Sekundenthermometer sind die Meßpunkte, wie anschließend imPrüfprotokoll ersichtlich, durchzumessen und einzutragen.8. Bei Erreichen des normalen Betriebsbereiches Heizwasser 27/20 C soll dasKältemittelschauglas klar oder nur ganz wenig Blasen aufweisen.9. Regelung und Funktion nochmals dem Kunden erklären.10. Luftansaug und Luftausblas kontrollieren. Darauf achten, daß diese nicht zugestelltsind. Plastikfolien und sonstige, den Luftansaugquerschnitt behindernde Dingefernhalten !11. Alle Schaltfunktionen, Sicherheitsabschaltungen und Abtauung überprüfen.12. Verschraubungen kontrollieren, Ventilkappen der Schraderventile aufsetzenund nachziehen, falls Prüfmanometer angebracht waren.Seite 13

Aufheizen des Estriches in TemperaturschrittenWitterungsgeführte Regelung so einstellen, dass immer Anforderung besteht.Estrichaufheizung s. am Ende der Bedienungsanleitung3.4 Bedienfeld211 - witterungsgeführte Regelung2 - Ein-Aus-Schalter WärmepumpeFunktionsbeschreibung ElektroheizungS. Bedienungsanleitung ReglerSeite 14

WÄRMEPUMPEN3.5 PrüfprotokollTyp . Kunde.Gerätenummer. .WQ.Heizungsbau.Betriebsweise: jahr.Anzahl d. Wohnungen.zu beheizende t.LWQ: Länge der Kältemittelleitung.Wärmeverteilung VL/RL. C FußbodenheizungPufferspeicher.L VLRLHeizkörper.ParallelUmwälzpumpe(n). Regelung./.Überprüfung der EinstellwerteBitte sorgfältig und vollständig ausfüllen;ansonsten entfällt der GarantieanspruchFrostschutzthermostatAbschalten C Diff. altenbar Diff. tenbar Diff.8 - Wärmequellen Eintrittstemperatur9 - Wärmequellen Austrittstemperatur10 - Volumenstrom Wärmequelle11 - Heizungsvorlauf12 - Heizungsrücklauf13 - Volumenstrom Heizwasser14 - Stromaufnahme1 - Manometer Niederdruck2 - Manometer Hochdruck3 - Überhitzungstemperaturam Kompressoreintritt4 - Heißgastemperatur amKompressoraustritt5 - Unterkühlung am Kondensatoraustritt6 - Temperatur Kompressorkopf7 - Temperatur KompressorwannePrüfer Datum123P-sP-dt-sbarbar C4t-HG C56t-k Ct-ko ahl min/maxBoilertemperatur CBivalenztemperatur C7t-ku C C891011121314t-WQE t-WQA m-WQ t-HVL t-HRL m-HK C Cm³/h C Cm³/hI-koAMessungen erst beginnen wenn sich konstante Betriebsbedingungen eingestellt haben. Messpunkte in angegebener Reihenfolge mit elektronischem Temperaturmessgerät messen.Bemerkungen.Seite 15

3.6 SicherheitseinrichtungenDie Sicherheitseinrichtungen sind erforderlich um den Einsatzbereich der Anlage soabzusichern, dass keine unzulässigen Betriebsbedingungen auftreten können, die zuSchäden führen. Deshalb unterliegen diese Einrichtungen der besonderenAufmerksamkeit.Sicherheitseinrichtungen dürfen nur von einem autorisierten Fachpersonal eingestellt,verstellt oder ausgetauscht werden. Veränderte Einstellungen müssen auf ihreFunktion überprüft und im Prüfprotokoll eingetragen werden.3.6.1 Sicherheitseinrichtungen gegen unzulässige Drückea) Der Niederdruckwächter schützt den Kompressor vor zu niedrigem Ansaugdruck.Bei Unterschreiten von 1,0 bar wird die Störabschaltung aktiviert. Bei Druckanstieg über 4 bar schaltet der Druckwächter wieder zurück. Das Gerät läuftaber erst an, wenn von Hand die Störung quittiert wird, so dass man sich mit derUrsache der Störung auseinander setzten muss.b) Der Hochdruckwächter schaltet den Verdichter bei überschreiten von 25 bar ab.Die Störabschaltung wird aktiviert. Bei Unterschreiten von 18 bar schaltet derHochdruckwächter wieder zurück, aber das Gerät kann erst nach Quittierunggestartet werden.Grund der Abschaltung suchen !3.6.2 Sicherheitseinrichtungen gegen unzulässige TemperaturenMaximale VorlauftemperaturGemessen wird die Temperatur im Kondensatoraustritt (Sensor TWV).Wird die eingestellte Temperatur überschritten, schaltet die Wärmepumpe ab ohne StörmeldungDie WP startet nach einem Temperaturabfall gem. Hysterese wieder.Sensor TWV Werkseinstellung 56 CHystereseWerkseinstellung 10 K- Einsteller 10.31- Einsteller 15.11Heissgasüberwachung - nur AnzeigeGemessen wird die Temperatur an der Heißgasleitung (Kompressoraustritt)(Sensor THG).Werkseinstellung 120 CEinsteller 15.10nicht verändern !!!Seite 16

3.6.3 Verdichterinterne SicherheitseinrichtungenInternes Überdruckventil zwischen Druck-u. Saugseite. Bei Überschreiten vonca. 30 bar wird der Druck in die Saugseite abgeblasen und der eingebauteÜberhitzungsschutz schaltet den Verdichter ab. Diese Einrichtung ist von Außennicht beeinflußbar.Es muß abgewartet werden bis der Verdichter wieder startet. Zur Abkühlungkönnen mehrere Stunden notwendig werden.Keine plombierten oder mit Siegellack gesichertenEinstellungen verändern. Dies führt zu Garantieverlust.An allen sonstigen vorgenommenen Veränderungenimmer wieder Funktion überprüfen und protokollieren !4. Protokolle/BescheinigungenDer in der Wärmepumpe enthaltenen Bauteile/Stoffe.4.1 EG Sicherheitsdatenblatt KältemittelIm Auszug Stand 27.8.2007Handelsname/Produktname: R 407 CHersteller: Gasco Europe NVAssenedestraat 4B-9940 Rieme-ErtveldeTel. 0032/9/3419777Fax 0032/9/3419770Notrufnummer 0032/494/535300Zusammensetzung/Angabe zu BestandteilenChemische Charakterisierung: Mischung bestehend LEA)1251,1,1,2-Tetrafluorethan HFKW(KLEA)134aGefährliche 1-97-2Seite 17SymboleR-sätzeF 12

Mögliche Gefahren:Besondere Gefahrenhinweise für Mensch und Umwelt:Geringe akute Toxizität.Hohe Konzentrationen können zu abnormalen Herz-Rhytmus und plötzlichemTod führen.Sehr hohe Konzentrationen können betäubende Wirkungen und Erstickenhervorrufen.Flüssigkeitsspritzer oder Sprühnebel können Gefrierverbrennungen der Hautund Augen hervorrufen.Angaben zur ÖkologieAngaben zur Elimination: baut Ozon nicht ab.Verhalten in Umweltkompartimenten:Material wird in großen Mengen in vollständig geschlossenen Systemenproduziert. Material wird in großen Mengen in offenen Systemen verwendet.Dampf.Ökotoxische Wirkungen:Verhalten in Abwasseranlagen - verschüttetes Produkt gelangt in dieAtmosphäre und hat keine langfristige Verunreinigung von Gewässern zurFolge.Weitere Angaben:HFKW 32Baut sich in der unteren Atmosphäre ( Troposphäre) relativ schnell ab.Die atmosphärische Lebensdauer beträgt 5,6 Jahre.Hat ein Halocarbon Global Warming Potential (HGWP) von 0,15; einenGlobal Warming Potential (GWP) von 650.Weitere Angaben:HFKW 125Zersetzt sich langsam in der unteren Atmosphäre ( Troposphäre).Die atmosphärische Lebensdauer beträgt 33 Jahre.Hat ein Halocarbon Global Warming Potential (HGWP) von 0,7; einenGlobal Warming Potential (GWP) von 2800.Weitere Angaben:HFKW 134aBaut sich in der unteren Atmosphäre ( Troposphäre) relativ schnell ab.Die atmosphärische Lebensdauer beträgt 14,6 Jahre.Hat ein Halocarbon Global Warming Potential (HGWP) von 0,3; einenGlobal Warming Potential (GWP) von 1300.Gilt für HFKW 32, 125, 134a:hat keinen Einfluß auf photochemischen Smog, d.h. Hat keine flüchtigeorganische Verbindungen (V C) im Sinne des ENECE-Abkommens.Seite 18

Hinweise zur EntsorgungFür die Entsorgung sind die örtlichen behördlichen Vorschriften zu beachten.Muß unter Berücksichtigung der Sonderabfallvorschriften nach Vorbehandlung einerhierfür zugelassenen Sonderabfallverbrennungsanlage zugeführt werden.Wegen Recycling Hersteller ansprechen.Kennzeichnung nach EG-RichtlinienDas Produkt ist nach EG-Richtlinien/GefStoffV nicht kennzeichnungspflichtig.4.2 EG-Sicherheitsdatenblatt Kältemaschinenölim AuszugHandelsname/Produktname: Emkarate RL 32-3MAFHersteller: LubrizolCPI Engineering Services, IncBelasis Business CenterBillingham, ClevelandEngland Ts23 4EATel.:0044-1642-565266 FAX:0044-1642-566224Notrufnummer 44/208/7628322Zusammensetzung/Angabe zu den BestandteilenChemische Charakterisierung:Synthetische SchmiermittelGefährliche Inhaltsstoffe: keinePhysikalische und chemische EigenschaftenForm:flüssigFarbe:blaß ichFlammpunktZündtemperaturZersetzungstempratur Wert/Bereich Einheit Methodenicht bestimmtnicht anwendbar256 Ckeine Datennicht bestimmtSelbstentzündlichkeitnicht selbstentzündlichExplosionsgefahrnicht explosionsgefährlichDichte bei 20 CLöslichkeit in/Mischbarkeit mit WasserViskosität oder KonsistenzKlassekinematisch bei 40 C0,9872g/cm³nicht bzw. wenig mischbar31,55Seite 19mm²/s

Angaben zur ToxikologieAkute ToxizitätPrimäre Reizwirkung:auf der Hautkeine Reizwirkung bekanntam Augekeine Reizwirkung bekanntSensibilisierung keine sensibilisierende Wirkung bekanntzusätzliche Toxikologische Hinweise:Das Produkt ist nicht kennzeichnungspflichtig aufgrund des Berechnungsverfahrens der allgemeinen Einstufungsrichtlinie für Zubereitungen der EG inder letzgültigen Fassung.Bei sachgemäßem Umgang und bestimmungsgemäßer Verwendungverursacht das Produkt nach unseren Erfahrungen und den uns vorliegendenInformationen keine gesundheitsschädlichen Wirkungen.Angaben zur ÖkologieVerhalten in Umweltkompartinenten:Mobilität und Bioakkumulationspotential: keine Angaben verfügbarÖkotoxische Wirkungen:Verhalten in Abwasseranlagen - Produkt sinkt im (Ab-) Wasser aufgrund derhohen Dichte ab; es kann eventuell konventionelle Leichtstoffabscheiderpassieren.Allgmeine Hinweise:Wassergefährdungsklasse 1 (Einstufung nach VCI-Konzept) schwachwassergefährdendNicht in das Grundwasser, in Gewässer oder in die Kanalisation gelangenlassen.Hinweise zur EntsorgungEmpfehlung:Auch kleinere Mengen müssen vorschriftsmäßig entsorgt werden.Bei Lagerung gebrauchter Mineralölprodukte Altölkategorien undVermischungsverbote beachten.Abgabe von Reststoffen, Abfall und Altöl nur an behördlich zugelasseneEntsorger !Kennzeichnung nach EG-RichtlinienDas Produkt ist nach EG-Richtlinien/GefStoffV incl. 22.ATPnicht kennzeichnungspflichtig.Seite 20

4.3 ngDer Unterzeichnete bestätigt, dass die nachfolgend bezeichneten Geräte in der von unsin Verkehr gebrachten Ausführung die Anforderungen der harmonisierten EU-Richtlinien,EU-Sicherheitsstandarts und produktspezifischen EU-Standarts erfüllen.Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung der/des Geräte/s verliert diese Erklärungihre Gültigkeit.Gemäß den Bestimmungen der genannten Richtlinien und Verordnungen werden dieseProdukte mitgekennzeichnet.Gerätebezeichnung:Luft / Wasser WärmepumpeHersteller/LieferantDipl.Ing.(FH) E. SeidelDieselstr. 789160 DornstadtMaschinentyp:ECO 2 / 3 / 5 / 6 / 8 LA-DKEinschlägigeEU-Richtlinien Verordnungen:EMV-Richtlinie 2014/30/EUNiederspannungsrichtlinie 2014/35/EUROHS-Richtlinie 2011/65/EUVerordnung (EU) Nr. 813/2013Richtlinie Druckgeräte 2014/68/EUAngewandte harmonisierteNormen, insbesondere:DIN EN ISO 13857-2018; EN 378-2017; EN 12100 - 2013;EN 60529: 2014; EN 55014-1: 2018; EN 55014: 2016;EN 61000-3-2: 2014; EN 61000-3-3: 2013; EN 14825: 2019;EN 14511 1-4: 2018; EN 60335-1: 2012;EN 60335-1/-2/-40: 2014Angewandte nationale Normen und techn.Spezifikationen insbesondere:DIN 8975; DIN 8901: 2002;DGUV 100-500Druckgerätebaugruppe:Kategorie: IModul:AOrt/Datum/HerstellerUnterschrift: Dornstadt,.Dipl.Ing (FH) Elke Seidel(Firmeninhaberin)Seite 21

4.4 Prüfbescheinigung über die Dichtheitsprüfung einer Wärmepumpegemäß EN 378Hersteller/LieferantDipl.Ing.(FH) E. SeidelDieselstr. 789160 DornstadtGerätenummerHerstelljahr20KältemittelR 407 CGrößtes Füllgewicht der WärmepumpeZulässiger Betriebsdruckkg26barArt der AnlageWärmepumpeA1 Dichtheitsprüfung ( Innenteil und Aussenteil jeweils separat)Die Anlage wurde durch den Sachkundigen Herrn.am. im Herstellwerk einer Dichtheitsprüfung unterzogen.Prüfmedium:Prüfdruck:getrockneter Stickstoff27,5 barBei der vorgenommenen Dichtheitsprüfung zeigten sich keine Mängel.A2 Abnahmeprüfung nach DruckbehälterverordnungDie erstmaligen Prüfungen der Druckbehälter der Wärmepumpenanlage sind durchBescheinigungen bzw. Stempelungen nachgewiesen.Seite 22

4.5 WartungDas Wärmepumpen-Gerät ist ein wartungsfreies Gerät. Es sind keine periodischenWartungen im Kältekreislauf erforderlich.Zu kontrollieren ist jedoch der Verdampfer auf eventuelle Verschmutzungen.Ein verschmutzter Verdampfer kann zu Betriebsstörungen führen. Verdampfer beimReinigen nicht mit harten Gegenständen reinigen. Cu-Rohre dürfen nicht beschädigtwerden, da diese kältemittelführend sind.Den Kondenswasserablauf auf freien Ablauf kontrollieren. Eine Verstopfung desAblaufs kann zum Überlaufen der Kondenswanne und somit zum Wasseraustritt ausdem Gerät führen.4.6 Dichtheitsprüfunggem. Verordnung (EG) Nr. 842/2006 vom 17.5.2006soll ab dem 4.7.2007 bei Kälteanlagen mit einem Füllgewicht von mehr als 3 kgeine Dichtigkeitskontrolle vorgenommen werden.Dies muss entsprechend protokolliert werden.(Serviceliste auf S. 25 kann hierfür genützt werden)5.0 Sonstiges5.1 R.I. Fließplan nach DIN 897210512125118391361 - Kompressor2 - Umkehrventil3 - Kondensator4 - Rückschlagventil5 - Schraderventil6 - Filtertrockner747 - Schauglas8 - Kondenswannenheizung9 - Einspritzventil10 - Verdampfer11 - Niederdruck - Pressostat12 - Hochdruck - Pressostat13 - SammlerSeite 23

5.2 ServicelisteDatum gemeldete StörungUrsacheSeite 24Maßnahme/MaterialeinsatzMonteur

5.3 DichtheitskontolleDichtheitsanforderungenDatum erfülltnicht erfüllt Kältemittel abgesaugtSeite 25Kältemittel nachgefülltSachkundiger

5.4 Demontage/EntsorgungSoll das Gerät endgültig stillgelegt werden, so muß zuvor das Kältemittelund das Kältemaschinenöl abgesaugt/abgelassen werden.Diese Arbeiten müssen unbedingt durch eine Fachfirma ausgeführt werden.5.5 Bedienungsanleitung witterungsgeführte RegelungIm Anha

Installation Bedienung Service Die Sonnenheizung ECO 2 - 8 LA-DK ECO 5 LA-DK duosun ECO 9 LA-DK triplesun Apparatebau E. Seidel Dieselstraße 7 89160 Dornstadt