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Alte Fotos digitalisierenGHGG e.V.Christiane [email protected]

Wir kennen es, zur Ahnenforschung gehören auch alte Fotos. Diese zu digitalisieren macht Sinn. Nicht nur dieMöglichkeit, sie zu katalogisieren, in Internetportale und Programme einzupflegen, lohnt, man kann sie auchverbessern, und mit den entsprechenden Programmen sogar kolorieren. Es gibt viel Raum für Kreativität heutzutage.Wichtig ist die Ausrüstung. ich muss ja die Fotos erst einmal in den Computer bekommen, um sie dort aufzubereiten.Ich brauche also einen Scanner, je nach Größe der Fotos auch eine Kamera, zB die vom Handy, die heutzutagedurchaus sehr gute Ergebnisse bringen. Für Dias und Negative, auch jüngere analoge, gibt es entsprechendeFilmscanner, die im Prinzip wie ein Fotoapparat arbeiten und durchaus erschwinglich sind.Wobei die Qualität des Scanners bei den alten Fotos nicht so ausschlaggebend ist, denn die alten Fotos haben meistBeschädigungen und Fehler, die sehr hochauflösende Scanner dann auch mit abbilden.Habe ich die Fotos auf dem PC, ist es wichtig, ein gutes Fotobearbeitungsprogramm zu nutzen, was die Möglichkeitbietet, Fehler zu beheben, Bilder in der Grösse, der Farbe, der Schärfe zu verbessern, Beschriftungen hinzuzufügen,also das Foto bestmöglich zu optimieren. Wobei ich persönlich gerne auch kleinere Fehler belasse, es sind eben alteSchätzchen mit Falten und Patina, keine Hochglanzwerbefotos.

Versuche der Angleichung von der Größe, die Originale sind sehr unterschiedlich groß

Anpassung der Grundfarbe, die alten Bilder haben in der Regel einen Sepia Effekt

Entfernen von Stockflecken und Unschärfen

Kolorierung durch MyHeritage, das ist für einzelne Fotos ganz hübsch, aber man muss sie meistnachbearbeiten, die Farben sind oft sehr intensiv und unnatürlich

Fotos von Negativen – Rollfilmen, die Scanner sind alle in der Lage, die Farbnegative von derMaskfarbe zu trennen. Wir kennen ja diese roten Filmstreifen.

Leider sind viele der geerbten Fotos kaum noch zuzuordnen, denn man kennt den Abgelichteten jaselten persönlich, und wenn, dann in fortgeschrittenerem Alter.Manche Fotos sind zum Glück beschriftet, bei anderen kennt man die Abgelichteten, und manchmalist der Photograph selbst eine wichtige Information, um die Fotos zuzuordnen, .

Manchmal ist es auch der abgelichtete Ort oder das Ereignis .

. manche Fotos sprechen für sich

Man sieht, es gibt viele Herausforderungen, aber es macht auch Spaß, bringt es uns das Leben der Ahnen dochnoch ein wenig näher, erfüllt es mit realen Gesichtern, wenn man versucht, die Konturen zu schärfen, die Mimik zuverstehen. Mit den Fotos werden die Ahnen lebendig, sie werden sichtbarer mit jedem Schritt.Fotografiert wurde regelmäßig seit ca 1850 auf unterschiedlichen Medien, auf Glas, Pappe, Papier.Wenn man die Fotos digitalisiert hat, sollte man die Originale nicht entsorgen, sondern auch weiterhin dunkel undtrocken aufbewahren, und, sofern sie nicht beschriftet sind, diese beschriften, soweit man sie zuordnen kann. Dieauf dem PC abgelegten Fotos sollten möglichst in entsprechend beschrifteten Ordnern gespeichert, und externgesichert werden. Unsere Erben werden sich über gute Infos zu den Fotos freuen. Unbekannte Babies auf demEisbärenfell sind zwar dekorativ, aber nicht wirklich informativ.Zuletzt zu den Geräten und der Software. Die Auswahl der Scanner hängt sicher von der Menge und Art der Datenab, die man sichern möchte. Bei Negativscannern liegt man so bei 100 Euro für einen brauchbaren Scanner, manbekommt sie aber schon ab ca 25 . Brauchbare Flachbrett- Scanner für Fotos liegen auch in diesem Rahmen.Der Markt bietet da einiges an. Aber es tut auch jedwede Kamera, auch die vom Handy, man sollte dann ein Stativnutzen und eine gute Lichtquelle, auch Fotoboxen sind hilfreich, weil sie helfen, das Umfeld zu optimieren.Fotobearbeitungsprogramme gibt es viele auf dem Markt, die Bekanntesten sind sicher der Photoshop vonADOBE in unterschiedlichen Versionen, ACDSee, Ulead, . die sind kostenpflichtig, es gibt aber auch einige freieProgramme, die ordentlich arbeiten. Wichtig ist, dass man ein Ausbesserungswerkzeug hat, evtl Spezialeffekteund eine Rauschminderung. Ich persönlich nutze seit vielen Jahren ACDSee, und bin damit zufrieden. Anderehaben andere Programme in Gebrauch, das muss man individuell entscheiden.Ansonsten bietet MyHeritage ein neues Tool an zum Verbessern und Kolorieren alter Fotos, was sicher ganz nettist. Ich glaube, dieser Dienst ist noch kostenfrei, aber es könnte sein, dass man die Daten für MH freigibt zurNutzung.Wenn man sich selbst nicht damit beschäftigen will, kann es sich auch lohnen, einen Profi einzuschalten, der dieFotos digitalisiert, das erspart natürlich Zeit und Arbeit und bringt sehr gute Ergebnisse, die man dann weiterverwerten kann.

Das war ein kurzer Ausflug in die Welt der alten Fotos,bei Nachfragen stehe ich gerne zur Verfügung

Wir kennen es, zur Ahnenforschung gehören auch alte Fotos. Diese zu digitalisieren macht Sinn. Nicht nur die Möglichkeit, sie zu katalogisieren, in Internetportale und Programme einzupflegen, lohnt, man kann sie auch verbessern, und mit den entsprechenden Programmen sogar