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Ilona Mayer-ZachWussten Sie, dass in Döbling der erste FußballvereinÖsterreichs gegründet wurde oder der Text für die öster reichische Bundeshymne entstand? Erinnern Sie sich anden „Caruso unter den Heurigenmusikern“ oder an dasschwerste Straßenbahnunglück, das sich je in Österreichereignet hat? Kennen Sie die Geschichte von der sturen„Gans Lilli“ oder wie die Würze nach Döbling kam?Die Autorin begibt sich in diesem Buch auf eine Zeit reise in vergangene Jahrzehnte und verknüpft Gehörtes,Erzähltes und Erlebtes von Zeitzeugen zu einem span nenden und unterhaltsamen Stück Döblinger Alltags geschichte.Machen Sie mit ihr eine Fahrt mit der „Ruckerlbahn“durch die idyllische Landschaft, begleiten Sie sie ineinem österreichischen „Rolls Royce“ über die Höhen straße und erfahren Sie Wissenswertes über Unterneh men und interessante Persönlichkeiten, die in Döblingansässig waren.Geschichten und AnekdotenDöbling – Geschichten und AnekdotenZur AutorinDöblingGeschichten und AnekdotenRuckerlbahn, Reben und RekordeW Wartberg VerlagISBN 978-3-8313-2721-8 12,50 (D)/ 12,90 (A)Ilona Mayer-Zach absolvierte das Studium der Publizistikund Kommunikationswissenschaft und lebt und arbeitetheute als Autorin in Wien. Für diesen Band begab sie sichauf die Spuren von Döblinger Originalen und entdeck te dabei manche Besonderheit dieses Wiener Bezirks.Neben Jahrgangsbänden und historischen Anekdoten bänden schreibt sie Kriminalromane, Kurzgeschichten,Bühnenstücke sowie Auftragswerke für Medien, Verlageund Unternehmen. www.imnetzwerk.atW Wartberg Verlag

Ilona Mayer-ZachDöblingGeschichten und AnekdotenRuckerlbahn, Reben und Rekorde

BildnachweisHerbert Wöber: Cover, S. 6/7, 24/25, 26Max Mayer Sperling, Wikimedia Commons: S. 8Mag. Hannes Schmidt, Pfarrplatz Gastronomiebetriebs GmbH: S. 10, 12Ilona Mayer-Zach: S. 11, 22, 40, 76/77Michael Czeschka, Archivar des First Vienna Footballclub 1894: S. 15, 16www.himmel.at – Dr. Gerhard Heilingbrunner: S. 20, 32Stefan Reitgruber, Archiv des Vereins zur Förderung der historischen Fahrzeugeder Österreichischen Automobilfabriken: S. 28, 29Gryffindor, Wikimedia Commons: S. 34MMag. Friederike Reiner: S. 36, 37DI. Peter Zacherl: S. 39ullstein bild – NMS/Science Museum/Science Museum: S. 41Kattus GmbH: S. 46Kotanyi GmbH: S. 48, 49Waschsalon Karl-Marx-Hof: S. 52/53ullstein bild – Süddeutsche Zeitung Photo/Scherl: S. 54/55Bezirksmuseum Favoriten: S. 61Sammlung Österreichisches Filmmuseum: S. 63Werner Chudik: S. 65Schlumberger: S. 68ÖNB/Wien SIM 176: S. 71Döblinger Faschingsgilde: S. 74/751. Auflage 2014Alle Rechte vorbehalten, auch die des auszugsweisen Nachdrucksund der fotomechanischen Wiedergabe.Satz und Layout: Christiane Zay, PotsdamDruck: Hoehl-Druck Medien Service GmbH, Bad HersfeldBuchbinderische Verarbeitung: Buchbinderei S. R. Büge, Celle Wartberg Verlag GmbH & Co. KGD-34281 Gudensberg-Gleichen, Im Wiesental 1Telefon: 49 - ww.wartberg-verlag.deISBN 978-3-8313-2721-8

InhaltVorwort .5Erste Rekorde .6Rebensaft mit Tradition .9Wie der Fußball nach Wien kam .14Frankenstein und Phosphor .18Glück und Tod eines Lotteriebarons .19Irmas Injektion .22Ruckerlbahn und Hutschenschleuderer .23Der österreichische Rolls Royce .28Lieblingsstrecke der „Benzinfiaker“ .31Kulturjuwel im Dornröschenschlaf .33Das Stickatelier der Schwestern vomarmen Kinde Jesus .35Orientalisches Flair in Döbling .38Klasse der Genies .40Schneeschuhfahrer und Überflieger .42Schwarzes Gold und perlende Weine .45Herz aus Paprika .47Licht, Luft und Artilleriefeuer .50Duell der Silberpfeile .54Land der Berge, Land am Strome .563

Schwarzer Dienstag .58Hollywood in Döbling .60Der erste Film im Friedensjahr .62Caruso der Heurigenmusik .64Vom Pinguin zur Elfe .67Die 3 Spitzbuben .70Lachen erwünscht .73Die sture Gans von Sievering .76Danksagung .784

VorwortWussten Sie, dass in Döbling der erste Fußballverein Österreichs gegründet wurde und der Text für die österreichischeBundeshymne entstand? Erinnern Sie sich an den „Carusounter den Heurigenmusikern“ oder an das schwerste Straßenbahnunglück, das sich je in Österreich ereignet hat?Kennen Sie das längste Wohngebäude Europas oder die Geschichte von der sturen „Gans Lilli“? Bei den Recherchen fürdieses Buch wurde bald klar: Döbling, der 19. Wiener Gemeindebezirk, zählt mit seinen Wienerwaldvillen und demvom Weinbau geprägten, beschaulichen Charakter nichtnur zu den schönsten Wohngegenden Wiens, sondern hatauch sehr viele Besonderheiten und Rekorde zu bieten, denen dieses Buch vorrangig gewidmet sein soll. Die Autorin,eine „Zuagraste“, begab sich auf eine Zeitreise in vergangene Jahrzehnte und verknüpfte Erlebtes, Gehörtes undviele „G’schichterln“ von Ansässigen und Bezirks-Expertenzu einem spannenden und unterhaltsamen Stück DöblingerAlltagsgeschichte. Machen Sie mit ihr eine Fahrt mit der„Ruckerlbahn“ durch die idyllische Landschaft, preschen Siemit Silberpfeilen über die Wiener Höhenstraße, springen Sieüber die Cobenzl-Schanze und lernen Sie interessante Persönlichkeiten kennen 5

Erste RekordeDöbling, der fast 25 Quadratkilometer große 19. Wiener Gemeindebezirk, reicht vom Abhang des Wienerwaldes bis zurDonau und zum Donaukanal. Es ist ein grüner Bezirk, dennnur 18,5 Prozent der Gesamtfläche sind dicht verbautes Stadtgebiet, während mehr als die Hälfte aus reiner Grünflächebesteht. Davon werden rund 380 Hektar für den Weinbau genutzt, was Döbling und gleichzeitig Wien im Vergleich zu anderen Metropolen weltweit einzigartig macht. Der höchste BergWiens ist ebenfalls hier zu finden: der Hermannskogel. Mit seinen 542 Metern Seehöhe überragt er alle anderen Erhebungender Donaumetropole ebenso wie die anderen Döblinger Hausberge, als da wären der Reisen-, Latis- und Vogelsangberg so-Idyllisches Grinzing um 1910.6

wie der Dreimarkstein und Nussberg. Der bekannteste ist derKahlenberg, weil er aufgrund seiner fulminanten Aussicht aufganz Wien zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadtzählt. Bei guter Sicht kann man von hier bis zu den KleinenKarpaten in der Slowakei blicken. Über Millionen kleiner Pflastersteine der Wiener Höhenstraße, die mit 14,9 km die längsteStraße der Stadt ist, geht es vom Kahlenberg weiter auf den Leopoldsberg, von dem man ebenso wie an vielen anderen Stellen in Döbling einen wunderbaren Ausblick genießen kann.Döbling war 1892 zur Donaumetropole gekommen und entstand durch den Zusammenschluss der VorortgemeindenOber- und Unterdöbling, Sievering, Nussdorf, Heiligenstadtsowie Teilen von Josefsdorf, Grinzing und Kahlenbergerdorf.Ende der 30er-Jahre kamen dann auch Neustift am Waldeund Salmannsdorf dazu.7

Es grünt so grün in Döbling.Kein Wunder, dass sich hier inmitten der idyllischen Weinberge seit jeher viel Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Kulturgern ansiedelte. Wer hier einen Spaziergang macht, kommtan vielen Häusern vorbei, in denen bekannte Persönlichkeiten lebten, wie die Walzerkönige Joseph Lanner und JohannStrauß, der Komponist Franz Lehar oder der größte Physiker aller Zeiten, Albert Einstein. Publikumslieblinge wie PeterAlexander, Hans Moser und die „Hörbiger-Familie“ wohntenhier ebenso wie der bedeutendste Diri gent des 20.  Jahrhunderts, Herbert von Karajan, der für sein Zitherspiel zum Film„Der dritte Mann“ international bekannt gewordene MusikerAnton Karas oder der weltberühmte Regisseur Billy Wilder,der in seiner Zeit in Döbling noch in Untermiete wohnte undsich mit Artikeln für eine Wiener Boulevardzeitung über Wasser hielt. Neben allen amtierenden Bundespräsidenten tankteauch der „Vater des österreichischen EU-Beitritts“, der ehemalige Außenminister und Vizekanzler Alois Mock, hier Kraftfür seine zahlreichen Auslandsreisen. Andere kehrten immerwieder gern hierher zurück, wie etwa der bedeutende österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard.8

Rebensaft mit TraditionWie bereits erwähnt, verfügt Wien unter allen Metropolender Welt über die größte Weinanbaufläche und der Großteildavon befindet sich im Bezirk Döbling. Der Wiener Nussberg,früher „Weingebirg“ genannt, zählt mit seiner südlichenHangneigung und den kalkreichen Böden zu ÖsterreichsTop lagen für den Weinanbau. Er bietet perfekte Bedingungen für Burgundersorten, Riesling und eine besondere Weinspezialität – den „Wiener Gemischten Satz“, der ein beliebterHeurigenwein ist. Früher, zu gemischt-landwirtschaftlichenZeiten, wurden die Reben wie Welschriesling, Neuburger,Grüner Veltliner und Traminer bunt gemischt gesetzt. Aufgrund der verschiedenen Lesezeit der Trauben und der unvorhersehbaren Witterungseinflüsse war das Ergebnis jedesJahr aufs Neue eine Überraschung.Der Wein wurde und wird in sogenannten „Heurigen“ ausgeschenkt, kleinen Lokalen wie etwa in den weltberühmt gewordenen Gegenden Grinzing, Nussdorf, Sievering, Neustiftam Walde und Salmannsdorf, die in vielen Liedern und Gedichten besungen und beschrieben werden:Die Wienastadt und der WeinDie hom so manches gemeinDe kean untrennboa zsammSamma froh, daß ma s ham.Da Wein, dea wochst in GrinzingIn Nußdoaf, in Neistift am WoidUnd is a mei Gödsackal winzigDe guate Laune, de hoit.Henk Freytag, 1980.Mit freundlicher Genehmigung von Ing. Heinz Riemer9

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Ilona Mayer-ZachMachen Sie mit ihr eine Fahrt mit der „Ruckerlbahn“durch die idyllische Landschaft, begleiten Sie sie ineinem österreichischen „Rolls Royce“ über die Höhen straße und erfahren Sie Wissenswertes über Unterneh men und interessante Persönlichkeiten, die in Döblingansässig waren.Zur AutorinISBN 978-3-8313-2721-8 12,50 (D)/ 12,90 (A)Ilona Mayer-Zach absolvierte das Studium der Publizistikund Kommunikationswissenschaft und lebt und arbeitetheute als Autorin in Wien. Für diesen Band begab sie sichauf die Spuren von Döblinger Originalen und entdeck te dabei manche Besonderheit dieses Wiener Bezirks.Neben Jahrgangsbänden und historischen Anekdoten bänden schreibt sie Kriminalromane, Kurzgeschichten,Bühnenstücke sowie Auftragswerke für Medien, Verlageund Unternehmen. www.imnetzwerk.atDöblingDie Autorin begibt sich in diesem Buch auf eine Zeit reise in vergangene Jahrzehnte und verknüpft Gehörtes,Erzähltes und Erlebtes von Zeitzeugen zu einem span nenden und unterhaltsamen Stück Döblinger Alltags geschichte.DöblingGeschichten und AnekdotenRuckerlbahn, Reben und RekordeW Wartberg VerlagWussten Sie, dass in Döbling der erste FußballvereinÖster reichs gegründet wurde oder der Text für die öster reichische Bundeshymne entstand? Erinnern Sie sich anden „Caruso unter den Heurigenmusikern“ oder an dasschwerste Straßenbahnunglück, das sich je in Österreichereignet hat? Kennen Sie die Geschichte von der sturen„Gans Lilli“ oder wie die Würze nach Döbling kam?Geschichten und AnekdotenDöbling – Geschichten und AnekdotenW Wartberg Verlag

Waschsalon Karl-Marx-Hof: S. 52/53 ullstein bild – Süddeutsche Zeitung Photo/Scherl: S. 54/55 Bezirksmuseum Favoriten: S. 61 Sammlung Österreichisches Filmmuseum: S. 63 Werner Chudik: S. 65 Schlumberger: S. 68 ÖNB/Wien SIM 176: S. 71 Döblinger Faschingsgilde: S. 74/75 1. Auflage 201