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momentum - ein neues Geschäft für ein anderes Einkaufs-ErlebnisSeit August gibt es auf dem Sonnenbergin der Gießerstraße 18 einen neuesLokalkolorit – das momentum. Eröffnet wurde das Ladengeschäft von demMutter-Sohn-Duo Denise Huster-Wolfund Carl Huster. Beide führen sonstjeweils ein kleines eigenes Unternehmen (Oikonomia und IASP), was sie inder liebevoll geschmückten Räumlichkeit in gemeinsamer kreativer Arbeit undpositiver Energie vereinigen. DerStandort Sonnenberg wurde von beiden bewusst gewählt, für sie ist eshier bunt, lebendig unfertig und kantig. Mit ihrer unternehmerischen Arbeit möchten sie einen Teil für unseren Kiez leisten. Das kleineFamilienunternehmen setzt bewusstseinen entschleunigten und persönlichen Kundenkontakt dem gehetztenallgemeinen Konsumverhalten entgegen. Das qualitativ Einzelne sticht hieraus der quantitativen Masse hervor.Momentum sieht sich der Grundideeder Gemeinwohlökonomie nach Christian Felber verpflichtet, wo die Gemeinwohlbilanz an erster Stelle stehtund nicht die maximale Rendite. Andere Unternehmen sind für die beidenmehr Partner als Konkurrenten, umwelt-bewusstes Arbeiten sowie der sozialeUmgang unter einander sind für Deniseund Carl selbstverständlich. Der Ladenkann von Dienstag bis Freitag von 1018 Uhr und am Samstag von 11-16 Uhrbesucht werden. Man kann unter [email protected] bzw. derWort zur AusgabeLiebe LeserInnen,das Ende des Jahresnaht und der Winter hatEinzug in unsere Gefilde gehalten. Wir habendie in aller Hinsicht heißen letzten Monate hinter uns gelassen, vieles ist passiert und die erste Zeit als Stadtteilmanager auf dem Sonnenberg kommt mirwie eine halbe Ewigkeit vor. In dieserZeit wurde viel gesprochen, diskutiertund gestritten, in der aufgeheizten Lageaber auch gefeiert und gelacht. Eindurch und durch ambivalentes Jahr fürmich und meine Stadt. Neben teilweisestarken Verrrohungstendenzen habe ichbei vielen Chemnitzern viel Menschlichkeit und Zivilcourage erlebt. Mit den kälteren Temperaturen scheinen sich dieGemüter abgeregt zu haben, die (strukturellen) Probleme bleiben aber. Diesemüssen schnellstmöglich angegangenwerden, nicht nur auf kommunaler, sondern vor allem auf Landes- und Bundesebene. Sonst erwartet uns ein bitteresErwachen nach der kommenden Wahlim Mai nächsten Jahres in unserem Freistaat und unserer Kommune. Doch bisdahin sollten wir die kommenden sinnlichen Tage im Kreise unserer Nächstengenießen, füreinander da sein, sehenwas uns im Leben wirklich wichtig istund die Zeit vor allem zum Nachdenkenund Reflektieren nutzen. In der Adventszeit soll keiner allein sein. Viele Veranstaltungen wird es auch im Dezembergeben, auf denen Sie Gelegenheit haben werden, neue und alte Menschenzu treffen. Ich wünsche Ihnen recht besinnliche Weihnachtstage, schöpfen Siewieder Kraft und kommen Sie gestärktRené Bzdokins neue Jahr.Foto: momentum0173/2984908 einen eigenen persönlichen Termin vereinbaren. Weitere Informationen finden Sie auf der Websitemomentum-chemnitz.de.Kommen Sie einfach zum Stöbern oderauch nur auf eine Tasse Tee vorbei.Es lohnt sich.Ausgabe 4/2018Historisches. 2 - 3Bürgerplattform.41. Chemnitzer Grafikkalender.4KulturTragWerk Sachsen e.V.5Hilfsangebote und -gesuche.6denkART.7Offene Türen im Advent. 8-9Plant for the Planet.10Künstlergespräch.10 - 11Erneuerung Lessingstraße.12Neue Stolpersteine.13Verfügungsfonds Sonnenberg.14Wiederkehrendes.15Wann? Was? Wo? .15-16

Sonnenberger Ausgabe 4 / 2018Seite 2Strümpfe vom Sonnenberg hinaus in die WeltZeichnung des Produktionskomplexes in Chemnitz (mitte)und der beiden Betriebsteile in Einsiedel (unten)Foto: Sammlung Jürgen EichhornBeinkleider, späterhin Strümpfe genannt, gehören mit zu den ältesten Kleidungsstücken der Menschen. In unsererGegend sind sie seit dem Mittelalter einBegriff. Für Chemnitz ist ihre Fertigungetwa ab Beginn des 18. Jahrhundertsbezeugt.Die Strümpfe bildeten fortan ein Erzeugnis des Produktionsverfahrens „Wirken“.Im Zuge der fortschreitenden industriellen Entwicklung erfolgte dann auch derÜbergang zur Fabrikarbeit.Die älteste Chemnitzer Strumpfwarenfabrik hatte ihren Standort auf demSonnenberg. Hier hatte der produktionserfahrene und geschäftstüchtigeHandwerksmeister Adolf Wex gemeinsam mit seinen Schwiegersöhnen 1860oberhalb des Dresdner Platzes dasdamalige Grundstück „Äußere Dresdner Straße 1“ (später „Dresdner Straße 34“) erworben und darauf einen lei-stungsstarken Produktionskomplex zurStrumpfherstellung errichtet, in dem in„schönen, luftigen und hellen Sälen“ Arbeiterinnen ab dem 14. Lebensjahr an arbeiteten. DasObjekt führte den Namen„Strumpfwarenfabrik Wex& Söhne“. 450 Arbeitnehmerinnen führten die FertigungsstufenAppretur,Pressen und Formen derStrümpfe aus. Und von hieraus erfolgte dann auch derVersand. Er betrug schon an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert 9 bis10 Millionen Strümpfe pro Jahr, die inalle Welt, vorwiegend in die USA, exportiert wurden sowie den Binnenmarktversorgten.Das Unternehmen verfügte noch übereinen Filialbetrieb in Einsiedel mit 550Arbeiterinnen. Dazu kamen noch mehrere Tausend „Heimarbeiter“ in der Heimindustrie. Die Firma „Wex & Söhne“ galtals eine der erfolgreichsten Sachsens.Ihre Blütezeit lag zwischen 1900 und1925.WährendderWeltwirtschaftskrisemussten fast alle Beschäftigten entlassen werden. Erst mit der Übernahmevon Wehrmachtsaufträgen im Jahr 1935kam die Firma wieder zu wirtschaftlichem Aufschwung. Im selben Jahr erfolgte die Verlagerung der gesamtenProduktion vom Sonnenberg in das Filialobjekt Einsiedel, dessen beide Betriebsteile beim alliierten Luftangriff am 05.März 1945 total zerstört wurden. DasGebäude an der Dresdner Straße baute man zu einem Wohnhaus um und dieHintergebäude wurden bis 1945 an dieverschiedensten Firmen als Lager vermietet.Wolfgang BauschDas Hintergebäudemusste 2007 nachEinsturz einer Giebelwand total abgebrochen gs von 15—17 Uhr06.12. Nikolauscafé (18 Uhr : Vortrag „Kooperative Wohnformen“)13.12. Adventscafé (17 Uhr : Weihnachtsmusik)Verkauft wurden die Strümpfeunter der Marke „Victoria“Foto: Petra Habelt20.12. Wichtelcafé (17 Uhr : Geschenke-Tauschbörse)03.01. Neujahresklatsch10.01. Musikcafé (17 Uhr : Live-Musik mit Herrn Kanter)17.01. Spielecafé24.01. Reisecafé (17 Uhr : Reisedokus)31.01. Volkscafé (17 Uhr : Volkslieder)

Seite 3SonnenbergerBrücken und Fabriken vom SonnenbergBereits im „Sonnenberger“ 1/2017 wurde im Zusammenhang mit der Brückean der Augustusburger Straße an einefast vergessene Baufirma erinnert: C.T. Steinert, Sonnenstraße 15. Die „Ostbrücke“ ist aber nicht das einzige bauliche Zeugnis dieses Unternehmens. Soführte es beim Umbau der Eisenbahnstrecke Chemnitz-Kappel von 1901 bis1909 die Erd- und Maurerarbeiten amChemnitzviadukt aus und war hier auchbei anderen Brücken beim Bau vonStützmauern und Widerlagern zugange.Gewaltige Erdmassen waren bei diesemUmbau von der Dresdner und Waisenstraße, wo die Bahnstrecke tiefer gelegt werden sollte, zur höherzulegendenStrecke ab der Bernsdorfer Straße zubewegen. Der größte Teil des Aushubsvon der Dresdner und Waisenstraßewurde bei der Aufschüttung des Bahnsteiges für den neuen Nikolaibahnhof(Bahnhof Mitte) wiederverwendet. 1902war die hohe Stützmauer an der Viktoriastraße (heute Görresstraße) unterVerwendung von Mittweidaer Granit fertig gestellt. Das Unternehmen beteiligtesich auch am Umbau des Hauptbahnhofs und an der Erweiterung des Werkstättenbahnhofs. Insgesamt 53 Brückenfür die Sächsische Staatseisenbahn gehen auf das Konto von C. T. Steinert.Das Material lieferten u. a. Steinbrüchein Furth und am Beutenberg, wo manQuarzporphyr abbaute, Granit kam ausMittweida und Grünstein aus Plauen.Auch für die Wasserversorgung unserer Stadt legte C. T. Steinert mit denGrund. Dazu gehören die Brücke überdas Zschopautal bei Waldkirchen undVorsperren für die Saidenbachtalsperre.1929 bis 1933 hat man das Wassermehrerer Erzgebirgsbäche zur damalsgrößten Trinkwassertalsperre in Sachsen angestaut. Neun Vorsperren undentsprechende Becken errichtete dieBaufirma Carl Traugott Steinert vomSonnenberg.Unsere Stadt, die seinerzeit mit über360.000 die absolute Einwohnerhöheerklomm, sicherte sich damit eine zuverlässige Wasserversorgung, zuvorhatte es zu Trockenzeiten regelrechtenWassermangel in Chemnitz gegeben.Mit der Talsperre Lehnmühle bei Frauenstein sicherte die Firma die Trinkwasserversorgung für die Dresdner.Wer war diese heute kaum noch bekannte Firma? Ihr Begründer Carl Traugott Steinert stammte aus Ebersdorf.1865 eröffnete er ein Baugeschäft, daser bald ins eigene Haus in der Sonnenstraße 9 verlegte. Die Angliederungeines Steinbruchgeschäftes im JahreSonnenstraße 15 - Sitz der Firma C. T. Steinert von 1874 bis 1938Bild: AG Sonnenberg-Geschichte1874 fällt mit der Errichtung eines neuenFirmen- und Wohnsitzes in der Sonnenstraße 15 zusammen. 1892 übernimmtder vierte Sohn Carl Richard Steinertdas väterliche Bau- und Steinbruchunternehmen. Dieser ist Maurermeisterund Architekt und hat eine Ausbildungan der Höheren Bauschule in Chemnitzabsolviert. Nun entstehen auch Entwürfe für repräsentative Geschäftsbautender Innenstadt, so an der Friedrich-August-/Ecke Theaterstraße und an der Nikolaistraße. Mit den Zerstörungen desZweiten Weltkrieges sind sie für immeraus dem Stadtbild verschwunden.1916 wird der Betrieb in ein Architekturbüro für Industriebauten umgewandelt. Aufträge für namhafte Unterneh-men nehmen auf den Reißbrettern vonSteinert Gestalt an, so für J. E. Reinecker, die Sächsische Schrauben- undMutternfabrik, C. E. Seidels Eisengießerei und Günther & Haussner – die spätere „Fettchemie“. Die expandierendeFirma gründet Filialen in Frankfurt/M.,Prag und Wien und errichtet große Fabriken in Westdeutschland, Österreich und der Tschechoslowakei. 1935muss sie jedoch Konkurs anmelden.Das Gebäude Sonnenstraße 15 gehtan eine Bank, mittlerweile ist die Zahntechnische Werkstatt G. Curt Friedrichdort eingezogen. Diese hat noch heutein dem nach dem Krieg wiederaufgebauten, schön sanierten Gebäude ihrenSitz.Stephan WeingartWasserleitungsbrücke über das ZschopautalBild: AG Sonnenberg-Geschichte

Sonnenberger Ausgabe 4 / 2018Seite 4Einladung BürgerplattformAuch in Chemnitz Nord-Ost wird dieGründung einer Bürgerplattform angestrebt. René Bzdok (StadtteilmanagerSonnenberg – Nachhall e.V.) und Tatjana Schweizer (Gemeinwesenkoordinatorin Hilbersdorf/ Ebersdorf – Neue Arbeit Chemnitz e.V.) laden interessierteBürger, Vereine und Initiativen, im Stadtteil tätige Unternehmen und Wohnungsgenossenschaften aus den StadtteilenSonnenberg, Hilbersdorf und Ebersdorf herzlich zur Auftaktveranstaltungam Montag, 3. Dezember 2018 ein. Beginn ist 17 Uhr in dem Veranstaltungssaal der Neuen Arbeit Chemnitz e.V. aufder Hainstraße 125. Die Bürgerplattformbietet die Möglichkeit, für gemeinsameAnliegen und Probleme in den Stadtteilen Lösungsvorschläge zu erarbeitenund die Umsetzung mit Vertretern ausPolitik und Verwaltung auf gleicher Augenhöhe zu verhandeln. Für die Umsetzung von Projekten in den Stadtteilenwird die Bürgerplattform mit einem Bürgerbudget ausgestattet.1. Chemnitzer GrafikkalenderDas Titelblatt des GrafikkalendersFoto: www.sonnenberg-chemnitz.deRechtzeitig zum Jahreswechsel präsentiert ein Kollektiv von jungen undetablierten Künstler innen den „ErstenChemnitzer Grafikkalender”.Die gemeinsame Schnittmenge dieserindividuell arbeitenden Künstler innenbildet die sporadische oder intensiveNutzung der Werkstatt Druckstock 1.Dieses Gemeinschaftsatelier für künstlerische Druckgrafik, geleitet von AnatoliBudjko, befindet sich seit 2014 über demKulturraum LOKOMOV auf dem Sonnenberg und expandiert seine Räumlichkeiten ab 2019 in der unmittelbarenNachbarschaft.Frei nach dem Motto – 1 pro Tag fürdie Kunst – ist der Kalender für 365 erhältlich.Damit richtet sich sein Verkauf nicht nuran ein explizit kunst- oder grafikaffinesPublikum, sondern es liegt auch derWunsch zugrunde, die Sammelleidenschaft bei neuen Zielgruppen zu weckenund diese an lokale Künstler innen heranzuführen.Der „1. Chemnitzer Grafikkalender” erschien in einer limitierten Auflage von30 Exemplaren.In ihm enthalten sind 12 handsignierteund numerierte Kunstdrucke von:Katharina BlochAnatoli BudjkoMandy Knospelrini MavromatidouVivien NowotschOsmar OstenJede r dieser 6 Künstler innen hat jeweils 2 Monaten eine handgedruckteGrafik gewidmet, die an das Kalenderblatt angeklebt ist und nach Ende desMonats abgelöst werden kann. Das Kalendarium ist gültig für 2019.Die Maße des Kalenders betragen alsHochformat 70 x 50 cm und die derKunstdrucke 43 x 32 cm.Nach dem Verkauf am Wochenendevom 23. - 25. November in der GalerieHINTEN sind noch wenige Exemplareverfügbar.Fragen und Bestellungen nimmt AnatoliBudjko entgegen:Tel: 015787630029Mail: [email protected] WeyandtDer zweiteEindruck nachdem Titel - dasJanuar-Blattgestaltet vonKatharina BlochFotos:www.sonnenberg-chemnitz.deDas KulturTragWerk Sachsen e.V., oderkurz KTW Sachsen, ist ein gemeinnütziger Verein, welcher Kulturprojekte inSachsen, hauptsächlich durch Trägerschaft, Versicherungsschutz, Vernetzung und Beratung unterstützt. AuchÖffentlichkeitsarbeit, Druckerzeugnisse,Fördermittelakquise und Abrechnungenwerden für einige Projekte durchgeführt.Sein Sitz ist das Bürgerzentrum Sonnenberg.Alles fing an als Anatoli Budjko und DanielSchneider, zwei Akteure der kulturellenSzene in Chemnitz, den Plan ins Augefassten jeweils eine Druckwerkstatt indem Atelierhaus Augustusburger Str. 102überm LOKOMOV einzurichten und fürdieses Vorhaben Fördermittel aus demVerfügungsfonds des Sonnenbergs beantragten.Der Stadtteilrat stimmte einer Förderungdieses Vorhabens unter der Voraussetzung zu, dass die beiden WerkstättenTeil eines Vereins werden. So gründetesich im September 2014 das KulturTragWerk Sachsen e.V.Mit den beiden Druckwerkstätten starteten noch im selben Jahr die erstenProjekte.Anatoli Budjko über sein Projekt:„Das Projekt Druckstock 1 ist eine Einrichtung, die der künstlerischen Druckgrafik in all ihren Facetten verschriebenist. Das Angebot reicht dabei von derhandwerklichen Umsetzung von Kunstdrucken, der Organisation öffentlichkeitswirksamer Projekte, der Wissensvermittlung bis hin zum internationalenAustausch zwischen Akteur*innen undder breiten Öffentlichkeit. 2019 verlässtdie Werkstatt das Atelierhaus Augustusburger Str. 102 und expandiert in dieJakobstr. 42. Danach soll das Projektauf eigenen Füßen stehen. Es verliertdie „1“ im Titel und gewinnt neben mehrArbeitsfläche einen Showroom dazu.Auf ca. 100 qm Fläche soll dann dieWerkstatt alles nötige Equipment undMaterial bieten, um in den künstlerischen Techniken des Hoch-, Tief- undSteindrucks, originale Grafiken zu kreieren und in kleinen Auflagen zu Drucken. Die Werkstatt wird darauf ausgelegt, dass darin autonom gearbeitet,komplexe professionelle Projekte unterstützt, sowie Einsteiger- und Fortgeschrittenenkurse wahrgenommen werden können. Der Druckstock strebt an,internationale Künstler*innen für kurzeund längere Arbeitsaufenthalte einladenzu können und setzt bereits eigene Publikationen um. Dabei soll die Werkstattregulär allen Passant*innen offen stehen, den „Work in progress“ mitzuver-

Seite 5SonnenbergerDas KulturTragWerk Sachsen e.V. stellt sich vorfolgen und führt Veranstaltungen eigenszu diesem Zweck durch. Die Werkstattsetzt sich damit zum Ziel, zum Einen altehandwerkliche Techniken durch derenpraktische Anwendung zu pflegen undzum Anderen das Wissen darüber weiterzugeben.“Unter der Leitung von Daniel Schneider entstand eine Siebdruckwerkstatt,in welcher Textilien, Papier und andere ebene Materialien bedruckt werdenkönnen. Von der grafischen Gestaltungdes Motivs (analog oder digital), überdie Siebherstellung, bis hin zum eigentlichen Druck und der thermischen Fixierung können alle notwendigen Schrittevor Ort realisiert werden. Auch die Siebdruckwerkstatt wird 2019 expandieren,indem es die vom Druckstock 1 verlassenen Räume mit einem Druck-Karussell, einer Dunkelkammer, Arbeitsflächen und einer Nasszelle bestückt.Es besteht nach Einweisung und Absprache die Möglichkeit die Werkstattselbstständig zu nutzen. Für Kulturpro-Der Siebdruckstand auf dem Sommerfest der ständigen Vertretung Sachsens in PragFoto: KulturTragWerk Sachsen e.V.in Prag vertreten. Für das Jahr 2019 istein Stand bei der ibug in Reichenbach/V.geplant, an welchem ein jeder sichselbst als Textildrucker versuchen kann.Darüberhinauswurden und werden durch dasKTW Sachsen etliche weitere kulturelle Projekte realisiert. Das größteund bekanntesteProjekt, vor allemda es in den Jahren 2017 und 2018in Chemnitz stattfand, ist die ibug(Industriebrachenu m g e s t a l t u n g) .Das Festival fürurbaneKunst,Benjamin Duquenne aus Frankreich bei der Arbeit auf der ibugwelchesmittlerFoto: Luise Blumweile weltweit bejekte besteht auch die Möglichkeit Tex- kannt ist, wurde durch den Künstlertildrucke anfertigen zu lassen.Tasso im Jahr 2006 mehr oder wenigerDurch beide Werkstätten werden so- zufällig ins Leben gerufen und nimmtwohl in ihren Räumen selbst als auch seitdem jährlich an Größe zu. Im Jahrextern Workshops mit soziokulturellem 2015 übernahm das KTW Sachsen dieCharakter durchgeführt.Trägerschaft des Projektes.Der Druckstock 1 agierte beispielsweisezu den Pop Up Stories im November2018, zur Museumsnacht 2017, zumHang zur Kultur und zu den Europäischen Mobilitätswochen und kann zumKiezweihnachtsmarkt am 12.12.2018 inder Sonnenstraße wieder genutzt werden, um Karten herzustellen.Die Siebdruckwerkstatt war insbesondere im Jahr 2017 auf verschiedenenVeranstaltungen wie der Maker FaireSachsen, dem Summer Break, demRAW-Festival und sogar beim SommerDer Nachbarschaftsgarten „Zietenaugust“Foto: Zietenaugustfest der Ständigen Vertretung SachsensDoch viele andere Projekte gilt es nochzu nennen. Diese sind zum Teil einmaligund zum Teil langfristig angelegt. Der Nachbarschaftsgarten„Zietenaugust“ entstand 2015 aus derIdee heraus, eine brach liegendeFläche für ”Alle” nutzbar zu machen.Dafür wurde der Hinterhof des Hauses Zietenstraße 4 mit viel ehrenamtlichem Engagement umgestaltet.Interessierte können hier ihremgärtnerischen Talent nachgehen und das selbst angebaute Gemüse und Obst ernten. Verschiedene Studierenden-RäteSachsens veranstalten ihre Taufen,Semesterauftaktpartys, Bergfeste undÄhnliches als Projekte des Vereins. Fünf Projekte anlässlich des 875stenJahrestags von Chemnitz wurden durchdas KTW Sachsen getragen. Auch die Dialogfelder hatten ihrenStart als Projekt des KTW Sachen und viele weitere, kleinere und größere, mehr oder weniger bekannte sowiemehr oder weniger erfolgreicheProjekte ließen sich vom KTW Sachsenunterstützen.Wer Interesse an einer ehrenamtlichenTätigkeit hat, eigene Projekte startenwill oder sich für bereits bestehendeProjekte engagieren möchte, kann sichgern beim Verein melden. Neue Mitglieder sind stets willkommen.Um mehr vom KTW Sachsen zu erfahren, lädt der Verein recht herzlich an denStand zum Kiezweihnachtsmarkt in derSonnenstraße, am 12.12.2018 von 16-19Uhr zu selbstgemachten Glühwein, Stollen und Kaffee ein. Wer Lust und Musehat, kann sich am Stand seine eigenenButtons herstellen.Sylvia Pohlers und Daniel Schneider

Sonnenberger Ausgabe 4 / 2018Seite 6Hilfsgesuche & Hilfe zur SelbsthilfeDie „Familienfinder“ suchenSie in ChemnitzEin leichter Start ins Leben ist nicht immer selbstverständlich.In unserer Stadt leben derzeit rund 200Kinder und Jugendliche aus verschiedensten Gründen nicht in ihren Familien. Sie sind vorerst in Einrichtungender Kinder- und Jugendhilfe untergebracht. In der Regel wohnen die Kleinenund Großen in altersentsprechendenWohngruppen. Einige der Kinder können nach geraumer Zeit wieder zu Hause einziehen und dort bis zur Volljährigkeit verbleiben. Andere werden von gutausgebildeten Pädagogen betreut undfinden in den Wohngruppen ein neuesZuhause.Dennoch ist diese Form der Kinderund Jugendhilfe nicht für alle dieGeeignetste. Manchmal bedarf esindividuellerer Förderung, und mehrGeborgenheit in familiäreren Strukturen,damit Kinder und Jugendliche einegute Entwicklungsperspektive haben.Als gefördertes Projekt der Stadt Chemnitz möchten wir als „Familienfinder“ desFreundeskreises „Indira Gandhi“ e.V. Alleinlebende, Paare oder Familien dafürgewinnen, einem jungen Menschen füreine bestimmte Zeit oder bis zur Volljährigkeit ein Zuhause in einer Pflegefamilie zu geben.Wenn Sie Interesse und Freude am Umgang mit Kindern haben, Sie geduldig,tolerant und empathisch sind und sichvorstellen können ein Kind oder einenJugendlichen in Ihren Haushalt aufzunehmen, dann vereinbaren Sie mit unseinen Beratungstermin.Außerdem bieten wir als „Familienfinder“ an, in sozialen oder anderen geeigneten Einrichtungen im Rahmen einesVortrages zum Thema „Pflegeeltern“ zuinformieren.Über Ihre Anfragen und Ihr Interesse freuen sich die „Familienfinder“ desFreundeskreises „Indira Gandhi“ e.V.Frau Marion Voitel und Frau HeikeStinglwagnerUnsere Kontaktdaten sind:Tel. 0371 75 100 828Mobil Frau Stinglwagner 0176 43813975Mobil Frau Voitel 01629330243Fax 0371 75 100 89mail: ndeskreis-kinderheim.deAm Donnerstag den 6.12. findet um 18Uhr im Bürgerzentrum Sonnenberg,Sonnenstr. 35, 09130 Chemnitz eineoffene Projektberatung für Wohnprojektinitiativen statt.Die Veranstaltung bietet in einer Einstiegsberatung einen ersten Überblicküber alle Fragen zu Wohnprojekten: vonder Gründung über Rechts- und Organisationsformen bis zum Umgang mitKonflikten.Sie ist der richtige Ort für alle, die sichfragen, ob ein gemeinschaftlichesHausprojekt das richtige für sie ist, dieMitstreiter für die eigene Iniative suchen oder die schon ein paar Schritteweiter sind und irgendwo zwischen Sanierungsplanung, Finanzierungsüberlegungen wieder einen Blick von außenbrauchen.Die Runde beginnt “im Rahmen des Stadtumbaumanagements in ChemnitzAlle altungen-in-chemnitz/Anzeige:Anzeige:Hier isPla Deklofenak - Fotolia.comPflegeeltern werdenKONTAKTwww.freundeskreis-kinderheim.deTel.: 0371/75 100 828Projektberatung fürWohnprojektinitiativenEin Projekt desFreundeskreis „Indira Gandhi“ e. V.finanziert durch die Stadt Chemnitzfür IAnze!redaktion-sonnenberg

Seite 7SonnenbergerEin Jahr „denkART“Am Freitag, 9. November, eröffnete derKulturverein denkART e.V. seine Galerieauf der Sonnenstr. 39 mit der Ausstellung “Offene Galerie” zum 1. Jahrestagseines Bestehens.Zu der bereits fünften Ausstellung desVereins wurde eine Vielzahl von Künstlerinnen und Künstlern aus Chemnitzund Umgebung gewonnen, je ein vonihnen geschaffenes Werk zu präsentieren. Darunter sind:- bekannte Künstler, die auch international Beachtung finden wie StephanieBrittnacher, Lavinia Chianello, CarstenGrundmann, Markus Gruner, Bettina Haller, Erika Harbort, Reiner Lenk,Gebrüder Onkel, Osmar Osten, Borys Ostrovskyy, Vyacheslav Poiyevsky,Dagmar Ranft-Schinke, Reiner-MariaSchubert, Vladimir Shvemmer, RalphSiebenborn, Hanna Siebenborn, TeoRichter, Renate Rieß, Joachim Rieß,Christoph Roßner, Heinz Tetzner undAxel Wunsch (alphabetische Reihenfolge)– Freizeitkünstler der Stadt und Umgebung, die das künstlerische Schaffender Stadt mit prägen,– und kreative Jugendliche, die mit ihremkünstlerischen Wirken begonnen haben.In dieser Gemeinsamkeit zeigt der Kulturverein die künstlerische Vielfalt desmalerischen, grafischen und fotografischen Schaffens in unserer Stadt.Interessierte Besucher können dieseWerke zu den Öffnungszeiten, jeweilsMittwochs und Samstags von 15 bis18 Uhr entdecken. Sonderführungensind nach Vereinbarung unter Tel.0371/4028130 möglich.st [email protected] kleiner Teil der aktuellen AusstellungFoto: Hellfried MalechZusätzlich zur Ausstellung finden durchden Verein auch Veranstaltungen wieLesungen und Anleitungen zur künstlerischen Betätigung statt.Höhepunkt wird dabei die Lesung“Deutschland ein Wintermärchen” mitMike Melzer am 28. November um 18.30Uhr werden. Vom 16. Dezember bis 8.Januar 2019 ist Weihnachtspause in derGalerie.Für den Kulturverein denkART e.V. istdies ein weiterer Meilenstein auf demWeg der Stadt Chemnitz im Wettstreitum den Titel Kulturhauptstadt 2025.Hellfried MalechWeitere Auskünfte erteilt.Volles Haus zur fünften AusstellungseröffnungFoto: Eckart RoßbergAnzeige:Hellfried MalechVorsitzenderTel. 0371/[email protected]

34* 16-18 Uhr: MC TurtleKinderprogramm im Blessing (Reinhardtstraße 2)* 6 Uhr: Roratemesse in St. * 14-17 Uhr: Weihnachtliches * 15-19 Uhr: NikolausBürgerzentrum (SonnJosephkirche (LudwigKaffeetrinken bei Delphin35)Kirsch-Straße 19)Projekte (Gießerstraße 26)* 19 Uhr: Pen&Paper Rollenspiel– Stammtisch im Kaffeesatz (Zietenstraße 40)5* 15-17.30 Uhr Weihnachtsfeuer auf dem Bauspielplatz(Sophienstraße 8)6* 15-17 Uhr: ReparatuStadthalten e.V. (PauStraße 5)* 15.30-17.00 Uhr: Adlen auf dem Lessingp10111213* 16-18 Uhr: Offene Türen imBlessing (Reinhardtstraße 2)* 15-18 Uhr: Weihnachtsmarkt „Am Kirschhof (Augustusburger Straße103)* 14.30-15.30 Uhr: OffenesZirkustraining für Kinder inTurnhalle GS Sonnenberg(Ludwig-Kirsch-Straße 27)* 14-17 Uhr: Weihnacteln im Delphin mit An(Peterstraße 26)* 15-18 Uhr: Adventsbasteln im KiWi (Martinstraße28)* 16-19 Uhr : Kiezweihnachtsmarkt (Sonnenstraße35)171819* 16-18 Uhr: MC Turtle Kinderprogramm im Blessing(Reinhardt straße2)* 9-10.30 Uhr: Krabbelgrup- * 16-20 Uhr: Offene Werkpe 0-2 Jahre mit Eltern imstatt im FabLabKiWi (Martinstraße 28)(Philippstraße 13)* 19 Uhr: Bußandacht mitBeichtmöglichkeit in St. Joseph– Kirche (Ludwig-KirschStraße 19)*15-18 Uhr: Offenes AtelierAusstellung im DenkArt(Sonnenstraße 39)* 19 Uhr: Kreativer Treff imKaffeesatz (Zietenstraße 40)2425* 15-17 Uhr: Christvesper mitKrippenspiel in St. Markuskirche (Pestalozzistraße 5)* 9.30-11.30 Uhr: Gemeinsamer Abendmahlgottesdienst in St. Markuskirche(Pestalozzistraße 5)* 15.30 Uhr: Kinderchristnacht mit Musical St. Josephkirche (Ludwig-Kirsch-Straße19)* 10-11.15 Uhr: Weihnachtsmesse in leichterSprache in St.Joseph–Kirche (Ludwig-KirschStraße 19)*15-17 Uhr: Weihnacim Bürgerzentrum(Sonnenstraße 35)* 15-17.30 Uhr: Famimittag im KiWi (Martin28)20* 15-18 Uhr: Reparatu(Paul- Arnold– Straße* 15-18 Uhr: AdventsBürgerzentrum (Sonn35)* 18.30 Uhr: LiteraturKaffeesatz (Zietenstra

scafé imnenstraßeur-Café,ul-Arnold12* 9-16 Uhr: WeihnachtsmarktSparbüchse (Lessingstraße 13)* 17-19 Uhr: Musikalischer Gottesdienst „Rock XMas“ in der St.Markuskirche (Pestalozzistraße5)* 18 Uhr: Vesper-GottesdienstSt. Markuskirche(Pestalozzistraße 5)* 20-24 Uhr: Benefizkonzert zumWelt-AIDS– Tag im Lokomov(Augustusburger Straße 102)789* 9-10.30 Uhr: Familienfrühstück in Turnhalle Familienzentrum Rappel-Zappel (Paul-Arnold– Straße 1)* 20-2 Uhr: Syrischer Kulturabend in der Bar Lokomov(Augustusburger Straße 102)* 10 Uhr: Familiengottesdienst inder St. Josephkirche (LudwigKirsch-Straße 19)* 10.30-12.30: Brunch im Blessing (Reinhardtstraße 2)* 14.30-15.15 Uhr: OffenesZirkustraining für Kinder undJugendliche in Turnhalle GSdventsgril- Sonnenberg (Ludwig-KirschplatzStraße 27)chtsbasnmeldungchtscafé141516* 14.30-15.15 Uhr: OffenesZirkustraining für Kinder undJugendliche in Turnhalle GSSonnenberg (Ludwig-KirschStraße 27)* 14-18.30 Uhr: Weihnachtsfeierim KiWi (Martinstraße 28)* 9.30-11.30 Uhr: Abendmahlgottesdienst in der St. Markuskirche(Pestalozzistraße 5)2122* 9-10.30 Uhr: Familienfrühstück bei Rappel-Zappel(Paul-Arnold– Straße 1)* 14 Uhr: Weihnachtsputz ab* 10 Uhr: WeihnachtsgottesdienstCafé International (Uhlandstraße mit Kindermusical im Evangeli23)schen Schulzentrum(Tschaikowskistraße 49, Eingang* 17-19 Uhr: Gemeinsamer Got- vom Schulhof)tesdienst mit Mysterienspiel inSt. Markuskirche(Pestalozzistraße 5)* 15-18 Uhr: Offene GalerieAusstellung im DenkArt(Sonnenstraße 39)iliennachnstraßeur-Cafée 5)scafé imnenstraßerzirkel imaße 40)* 19 Uhr: Taizé-Gebet in St.Joseph-Kirche ((LudwigKirsch-Straße 19)* 17 Uhr: Adventsgottesdienstmit Kammerchor in der St. Josephkirche (Ludwig-KirschStraße 19)23

Sonnenberger Ausgabe 4 / 2018Seite 10Plant-for-the-Planet (Pflanzen für den Planeten)Plant-for-the-Planet ist eine Schülerinitiative, die 2007 ins Leben gerufen wurdeund als Stiftung ihren Sitz in Uffing amStaffelsee in Bayern hat. Sie hat ihrenUrsprung in einem Klassenreferat desdamals 9-jährigen Felix Finkbeiner ausPähl (Bayern) über die Klimakrise. Beiseinen Recherchen stieß er auf die 2011verstorbene FriedensnobelpreisträgerinWangari Maathai aus Kenia, die 30 Millionen Bäume in 30 Jahren gepflanzt hat.Am Ende des Referats hatte Felix dieIdee, Kinder könnten in jedem Land derErde eine Million Bäume pflanzen undso gemeinsam als Weltfamilie für einefaire Zukunft kämpfen.Interessanterweise traf Felix Finkbeiner,unterdessen in den UNEP-Kindervorstand (Umweltprogramm der Vereinten Nationen) gewählt, 2011 Wangari Maathai, als er vor den VereintenNationen sprach.In eigenen „Akademien“ bilden Kinder andere Kinder zu Botschaftern fürKlimagerechtigkeit aus. Durch Gruppenarbeiten und Vorträge lernen die Kinderalles Wichtige rund um Klimagerechtigkeit. Die Akademien sind außerschulische Veranstaltungen, bei der Schülerzwischen 9 und 12 Jahren selbständigoder als Schulgruppe teilnehmen.Eine solche Akademie fand am27. Oktober 2018 in Chemnitz im smacstatt. Unterstützt wurde das Projektdurch das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz, die Sächsische HansCarlowitz-Gesellschaft e.V., die StadtChemnitz sowie das Café Schocken.Ein Höhepunkt war das gemeinsamePflanzen von vier Platanen am Friedensplatz und entlang der Bahnhofstraße durch 10 Kinder, BaubürgermeisterMichael Stötzer und dem Leiter desGrünflächenamtes Peter Börner unterAnleitung der Fa. Piepenbrock Begrünungen GmbH & Co. KG aus Zwickau.Wer?In Hessen geboren, studierte StephanieBrittnacher im nahen Mainz Kommunikationsdesign. Der erste Job führte si

chemnitz.de Zeichnung des Produktionskomplexes in Chemnitz (mitte) und der beiden Betriebsteile in Einsiedel (unten) Foto: Sammlung Jürgen Eichhorn Strümpfe vom Sonnenberg hinaus in die Welt Donnerstags von 15—17 Uhr 06.12. Nikolauscafé (18 Uhr : Vortrag „Kooperative Wohnform